Käsekuchen Apfelkuchen Apfel-Käsekuchen krimiundkeks Mürbeteig Rosinen Quark

Apfel-Käsekuchen: ein Herbstgenuss

Ein saftiger Käsekuchen für die herbstliche Kaffeetafel

Hach, das ist ein Wochenende ganz nach meinem Geschmack. Wir machen lauter schöne Sachen mit „B“: Buchmesse, Bummeln, Bogenschießen, Boot holen, Brötchen frühstücken und natürlich: Backen! Ich finde, dass es mal wieder höchste Zeit für einen Käsekuchen ist. Auch, wenn sich der Oktober in diesen Tagen eher wie Juni anfühlt, ändert das nichts daran, dass jetzt Apfel-Hochsaison ist. Also kommen noch Äpfel in meinen Käsekuchen. Die Kombination aus Äpfeln und Quark ist aber auch einfach unschlagbar und schmeckt in jeder Variante, findet Ihr nicht auch? Wenn es bei uns Apfelkuchen gibt, kommt immer wieder ein Zitat meiner – hier auf dem Blog ja schon häufiger zitierten – Oma auf den Tisch. Irgendwann hatte ich die ganze Bande mal zum Kaffeetrinken eingeladen und voller Stolz einen Apfelkuchen gebacken. Meine Oma schaute sich das Gebilde auf der Tortenplatte an und sagte nur „Ach, schut wärre Schess-Äppelkuche?“ Nun ja, vermutlich war sie in der Woche zuvor schon bei ihren Freundinnen eingeladen und jede hatte Apfelkuchen aufgetischt. Da hatte sie wohl einfach mal die Nase voll davon… Das ist jetzt schon bestimmt bald zehn Jahre her und bis heute sagt irgendwer, wenn es Apfelkuchen gibt, „Schess-Äppelkuche“. Die „Übersetzung“ überlasse ich jetzt mal Euch… 😉

Äpfel – einfach extrem vielseitig

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber für mich kann es gar nicht so viel Apfelkuchen geben, dass er mir zu den Ohren herauskommen könnte. Dazu ist der Apfel einfach zu vielseitig zu verbacken und es lässt sich bestimmt für jeden Tag im Jahr eine andere Variante für einen Apfelkuchen finden. In diesem kleinen Käsekuchen kommen Apfelspalten zum Einsatz. Wie im klassischen Apfelkuchen mit Streuseln habe ich sie mit einer Mischung aus Zimt-Zucker und gemahlenen Mandeln bestreut. Und weil Apfelkuchen mit Rosinen auch immer lecker ist, kommen in die Käsekuchenmasse ordentlich beschwipste Rum-Rosinen. Rosinen-Hasser können diese natürlich einfach weglassen!

Ein Tipp noch, wenn Ihr Käsekuchen mal spontan backen möchtet: Er braucht schon ein paar Stündchen, um komplett abzukühlen. Heute war ich etwas spät dran und der Kuchen war noch lauwarm, als ich ihn angeschnitten habe. Dann ist er leider noch zu „glitschig“ und nicht so lecker, wie er sein kann, wenn man ihm die nötige Zeit lässt. Also: Lieber früh genug backen…

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Apfel-Käsekuchen

Zutaten (für einen Kuchen mit 18cm Durchmesser)

Mürbeteig

  • 150g Mehl
  • 50g Zucker
  • 100g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 1 Prise Salz

Käsekuchenmasse

  • 500g Quark
  • 2 Eier
  • 40g Zucker
  • etwas Zimt
  • 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 40g Rosinen, Rum

Belag

  • 1 mittelgroßer Apfel
  • je nach Geschmack: Zucker, Zimt, gemahlene Mandeln

Zuerst den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen und eine kleine Springform mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen oder einfetten. Dann die Rosinen in einem Schälchen in Rum einweichen.

Für den Mürbeteig alle Zutaten mit den Händen in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges auf dem Boden der Springform ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. So wirft der Teigboden keine Blasen beim Vorbacken. Der Boden backt auf der mittleren Schiene für etwa zehn Minuten.

In der Zwischenzeit wird die Käsekuchenmasse zubereitet. Die Eier trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, zur Seite stellen.

Ist der Boden fertig, aus dem Ofen nehmen und die Form etwas abkühlen lassen.

Jetzt Quark, Eigelbe, Zucker, etwas Zimt und Puddingpulver in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer zu einer cremigen Masse verrühren. Die Rosinen leicht ausdrücken und unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig mit einem Löffel oder Teigschaber unterheben.

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Es fehlt noch der Teigrand: Dafür den restlichen Mürbeteig in kleine Portionen teilen, „Würste“ formen und an den Rand der Springform drücken. Die Käsekuchenmasse in die Form füllen.

Für den Belag den Apfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Spalten werden überlappend im Kreis auf der Masse verteilt.

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Zucker, Zimt und Mandeln vermischen und über den Apfelspalten verteilen.

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Den Kuchen im unteren Drittel des Ofens für eine gute Stunde backen. Nach der Hälfte der Backzeit könnt Ihr den Kuchen auf die mittlere Schiene stellen. Den Käsekuchen langsam im ausgeschalteten Backofen auskühlen lassen – so fällt er nicht in sich zusammen.

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Ein Gedanke zu „Apfel-Käsekuchen: ein Herbstgenuss

  1. Heike

    Ich bin grundsätzlich ein totaler Fan von Käsekuchen. Diese Variante gefällt mir aber besonders gut 🙂
    Dieses Fruchtige finde ich wirklich super.
    Danke für das klasse Rezept.

    Antworten

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