Archiv der Kategorie: Aus dem Süden

Mann backt Backbuch Marian Moschen krimiundkeks Rezension

Köstliches auf knapp 200 Seiten: „Mann backt“

Foodblogger Marian Moschen hat seine besten 50 Rezepte in einem Backbuch zusammengestellt

Habe ich schon erwähnt, dass ich das totale Opfer bin, wenn es um schöne Bücher mit schöner Papierqualität geht? Besser gesagt, um schöne Backbücher? Sobald ich beim Bummel durch Buchhandlungen auf ein neues Objekt stoße, wird ausgiebig das Cover gestreichelt, die Innenseiten befühlt und die Mischung aus mattem Papier und Hochglanzlack bewundert.

Auch beim kürzlich erschienenen Backbuch „Mann backt“ des österreichischen Foodbloggers Marian Moschen habe ich zuerst ausgiebig Innen- und Außenseiten gekuschelt, und dann bei einem genaueren Blick auf die köstlichen Rezepte festgestellt, dass man auf keinen Fall hungrig direkt nach Feierabend in diesem „leckeren“ Buch blättern sollte!  Weiterlesen

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Gestatten: Nemec, Tatort-Kommissar und Krimiautor

„Die Toten von der Falkneralm“ ist das Krimidebüt des Schauspielers

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Der bekannte Fernsehkommissar ist der Stargast eines Krimiwochenendes in einem idyllischen Berghotel im Berchtesgadener Land, doch statt seine Lesung zu präsentieren und Autogramme zu schreiben, findet er sich plötzlich als „Hilfs-Sheriff“ in drei wirklichen Todesfällen wieder. Stoff für einen Film? Ganz und gar nicht, vielmehr Stoff für einen handfesten Krimiroman! Und zwar den ersten, den Miroslav Nemec – vielen bekannt als Kommissar Ivo Batic und Teil des Münchener Tatort-Teams. „Die Toten von der Falkneralm“ heißt das Krimidebüt von Nemec.

Miroslav Nemec: Die Toten von der Falkneralm

Cover: Knaus Verlag

 

 

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Neues vom Kultkommissar Kluftinger: „Himmelhorn“

Der neunte Fall für Kommissar Kluftinger von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Es gibt diese Bücher, auf deren Erscheinen man sehnsüchtig wartet, und wenn sie dann endlich da sind, kann man nicht aufhören zu lesen, obwohl man sich ständig sagt „heb dir noch etwas auf, teil es dir ein“. Doch natürlich gelingt das nie und das Buch wird (fast) in einem Rutsch gelesen. Genau so geht es mir mit den Kluftinger-Krimis des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Als auf Facebook der erste Hinweis auf den neunten Fall, „Himmelhorn“, auftauchte, habe ich auf den Erscheinungstermin hingefiebert: 29. September. Nur so ist zu erklären, dass ich vor vier Wochen nach dem Urlaub im Flieger nach Hause nicht an mein Bett gedacht habe, sondern an das druckfrische Buch im Briefkasten! 😉 Weiterlesen

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Harter Tobak: „Eisenberg“ von Andreas Föhr {mit Buchverlosung}

Ein bestialischer Mord und Familienstress: Der neue Krimi von Andreas Föhr

Seit dem ersten Band der Krimireihe mit dem sympathischen Kommissar Wallner bin ich begeisterte Leserin von Andreas Föhr. Umso gespannter war ich auf seinen neuen Krimi „Eisenberg“. Überraschung: Die Hauptfigur ist die erfolgreiche Münchner Anwältin Rachel Eisenberg, der Auftakt zu einer neuen Reihe. Weiterlesen

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Waldesruh? Von wegen! „Teufelstritt“ von Ursula Hahnenberg

Ein Krimidebüt mit Luft nach oben

Im Rahmen einer Leserunde konnte ich den ersten Krimi von Ursula Hahnenberg, „Teufelstritt“, lesen. Während Setting und Handlung durchaus gelungen und spannend sind, hat mich die Hauptfigur des Krimiromans, der in Bayern spielt, leider nicht überzeugen können. Weiterlesen

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Banner zur Blogtour "Je schwärzer die Nacht"

Blogaktion zum neuen Thriller „Je schwärzer die Nacht“

Vom 12. bis 19. Juli gibt es jeden Tag spannende Infos und tolle Preise zu gewinnen!

Banner zur Blogtour "Je schwärzer die Nacht"

Gemeinsam mit einigen anderen Bloggerinnen durfte ich den neuen Thriller „Je schwärzer die Nacht“ von Leonie Haubrich schon vor dem Erscheinungstag am 12. Juli lesen. Und: Wir haben da mal was vorbereitet… Eine ganze Woche lang gibt es nicht nur Rezensionen und spannende Infos zu Buch und Autorin, sondern auch tolle Preise zu gewinnen! Es lohnt sich also, ab morgen auf den beteiligten Blogs vorbeizuschauen und abzustauben. 😉

krimiundkeks ist am letzten Tag der Aktionswoche, am 19. Juli, an der Reihe. Ich verrate nur so viel: Eure Spürnase ist gefragt… Ab morgen stelle ich auf der krimiundkeks-Facebookseite den Link zum jeweiligen Blog ein, damit Ihr immer wisst, wo „Je schwärzer die Nacht“ gerade Station macht.

Je schwärzer die Nacht - Schnitzeljagd

Ihr wundert euch über das Bild? Es ist Teil eines Gewinnspiels in Form einer virtuellen Schnitzeljagd, die am 19.7. HIER startet

Diese Blogs sind mit dabei:

www.buch-leben.blogspot.de

www.Blog-a-holic.de

www.buchstaebliches.de

www.theloyalme.blogspot.de

www.die-rezensentin.blogspot.de

www.kerstinskartenwerkstatt.de

www.thora01.wordpress.com

www.sannysbuchwelten.com

www.lesezauber.net

www.buch-leben.blogspot.de

www.krimis.omas-krimi.de

www.tausend-leben.blogspot.de

https://www.facebook.com/Buchbloeggchen/?fref=ts

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Menschliche Abgründe hinter der Familien-Fassade: „Steirernacht“

Claudia Rossbacher: „Steirernacht“ – der sechste Fall für Sandra Mohr

Der Tatort: Ein Haus in Pöllau, Weststeiermark
Die Opfer: Walter und Gudrun Faschingbauer und ihr elfjähriger Sohn Severin
Die Todesart: erschossen aus nächster Nähe
Die Überlebende: Johanna, die 13-jährige Tochter der Familie
Die Beziehungen der Familie (und der Ermittler): kompliziert…

Cover Steirernacht_GmeinerVerlag

Es ist starker Tobak, den Claudia Rossbacher ihren Lesern im neuen Fall der „Steirer“-Reihe vorsetzt. Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom Landeskriminalamt Graz werden mitten in der Nacht zum Tatort gerufen. Sie finden die Leichen der Eltern und des Sohnes in ihren Betten, alle drei wurden erschossen, vom Täter keine Spur.

Den einzigen Hinweis bekommen die Ermittler von Johanna, der 13-järhigen Tochter des ermordeten Ehepaares. Das Mädchen konnte sich in einer Holztruhe im Flur retten und sagt aus, einen schlanken Mann in schwarzer Kleidung, mit Motorradhelm und Stiefeln gesehen zu haben. Anschließend konnte sie zu ihrem Onkel ins benachbarte Gasthaus rennen. Von dort wurde die Polizei über den Mord informiert.

Spurensicherung, Befragungen und Recherchen nehmen Fahrt auf und nach und nach stoßen Sandra und Sascha auf erschütternde Tatsachen, die sich hinter der Familienfassade abspielen und finden gleichzeitig pikante Details aus dem Sexleben des Ehepaares heraus. Dreh- und Angelpunkt ist Tochter Johanna, die Vertrauen zu Sandra fasst.

Parallel zum Mordfall entwickelt sich in diesem neuen Krimi von Claudia Rossbacher auch das Privatleben der Ermittler weiter. Im Mittelpunkt steht Sandras Beziehung zu ihrem Polizeikollegen Paul, die sich bereits im fünften Band der Reihe andeutete. Hat man zunächst den Eindruck, dass Sandra nach ihrer großen Enttäuschung endlich „angekommen“ ist, wendet sich im Verlauf der Handlung das Blatt.

Hohes Tempo

Claudia Rossbacher gelingt es ein weiteres Mal, nicht nur einen äußerst spannenden Kriminalfall zu konstruieren, sie verleiht der Figur Sandra Mohr mit jedem Fall immer mehr Charakter und Lebendigkeit. Mir geht es beim Lesen immer so, dass ich eine Frau wie Sandra gerne zur Freundin hätte – eine absolute Sympathieträgerin.

Beeindruckend ist das Tempo in diesem Buch: Die gesamte Handlung vom Mord über die Ermittlungen, die kleinen und größeren Dramen des Privatlebens und die Aufklärung des Falls spielen sich in einem Zeitraum von nur zwölf Tagen ab. Am 12. April wird die Familie ermordet, am 24. April sind die Ermittlungen abgeschlossen und der Leser kommt zum Luftholen.

Charmant sind die Eigenheiten der Österreichischen Polizeiverwaltung und natürlich die sprachlichen Besonderheiten unserer Nachbarn – wo sonst stellt sich ein Ermittler so formvollendet als „Sascha Bergmann, LKA Steiermark, Abteilung Leib und Leben“ vor? Für alle, die keinen blassen Schimmer haben, was sich hinter „Gitschen“ und „Panscherl“ verbergen könnte, gibt es am Ende des Buches ein Glossar österreichischer und speziell steirischer Ausdrücke.

Mein Fazit zum neuen „Steirer“-Krimi: Packend, unterhaltsam, temporeich und unbedingt lesenswert!

Claudia Rossbacher: „Steirernacht“, erschienen im Gmeiner Verlag, 278 Seiten, Juni 2016, ISBN: 9-783839-219263, 10,99 Euro (auch als eBook erhältlich)

Cover: Gmeiner Verlag

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Neues von der Kripo Kempten: „Gnadenhof“

Endlich ist mal wieder Zeit zum Lesen! Am Wochenende habe ich mit dem zweiten Band von Jürgen Seibolds Allgäu-Reihe, „Gnadenhof“, begonnen. Dass ein Museumspädagoge bei seinem abendlichen Kontrollgang drei Leichen in einem der Museumshäuser entdeckt, fand ich auf den ersten Seiten schonmal äußerst interessant und ich bin sehr gespannt, wie sich der Fall aufklären wird…

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Mörderische Heimatliebe oder: Warum sind Regionalkrimis eigentlich so angesagt?

Eifelkrimis, Kult-Kommissar Kluftinger, Krimis aus der Bretagne – beim Stöbern in der Buchhandlung stolpert man inzwischen förmlich über ganze Regale und Tische voller Regionalkrimis. Sogar im Fernsehen läuft die urkomische Eifel-Krimi-Serie „Mord mit Aussicht“ mit großem Erfolg. Während vor einigen Jahren das Krimi-Genre in der Literaturwelt ein eher angestaubtes Image hatte, boomen die Ermittlergeschichten aus allen Ecken des Landes (und aus anderen Ländern). Dabei ist eines (fast) allen Ermittlern gemein: Sie sind echte Typen mit einem hohen Wiedererkennungswert und meist seltsamen Marotten. Aus dem TV kennt man das vom „Tatort“, Stichwort Münster oder „Schimmi“ in den 80ern.

Mich persönlich begeistern die Geschichten aus den unterschiedlichen Regionen sehr. Je verschrobener der Kommissar ist, umso sicher ist es, dass ich bei der Sache bleibe. Dabei denkt man bei „Heimat“ und „regional“ ja eigentlich eher an grüne Wiesen, heile Welt und blauen Himmel als an Mord und Totschlag. Vielleicht macht gerade das den Reiz der Regionalkrimis aus: Selbst in der heimatfilmverdächtigen Alpenkulisse lauert das Böse und leben Menschen ihre mörderischen Fantasien aus.

Regionalkrimis sind immer ein tolles Geschenk für Geburtstagskinder aus der jeweiligen Gegend – so findet mancher zum Lesen, der mit Büchern sonst nicht viel am Hut hat. Auch für Nachwuchsautoren sind Regionalkrimis oft das Sprungbrett in die Krimiszene. Wie gut, dass es in Deutschland so viele unterschiedliche Landstriche gibt – die hoffentlich noch eine ganze Menge Menschen zum Schreiben anregen! Und wer weiß, vielleicht mischt ja irgendwann mal ein Ermittler aus dem beschaulichen Lahntal mit… 😉

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Germknödel-Cakepops

Eine Geburtstagseinladung aus der Nachbarschaft flatterte ins Haus: Gefeiert wird zünftig in der Garage. Winter, Feiern, Schnee – wenn das mal nicht verdächtig an Skiurlaub erinnert… Und was darf nach der Abfahrt nicht fehlen? Richtig, ein leckerer Germknödel auf der Hütte. Da ich keine Germknödel im großen Stil kochen wollte, bringe ich eine Variante des Klassikers mit. Es gibt Cakepops im Germknödel-Stil! Die Basis bildet ein Rührkuchen mit Mohnsamen, als Kleber kommen ein sehr fester Vanillepudding und – ganz klar – Pflaumenmus zum Einsatz. Zum Abschluss noch etwas Mohn darüber streuen und fertig sind die aufgespießten Germknödel im Miniformat.

Die Zutaten für den Basiskuchen (ergibt ca. 26 Pops):

100g weiche Butter

80g Zucker

2 Eier

1 Prise Salz

100g Mehl

25g gemahlene Mohnsamen

1 TL Backpulver

Vor dem Rühren den Backofen auf 160 Grad Umluft (oder 180 Grad Ober-Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Dann Butter, Zucker und Salz mehrere Minuten lang cremig rühren. Jedes Ei einzeln dazugeben und weiterrühren. Zum Schluss Mehl, Backpulver und Mohn kurz unterrühren. Den Teig in die Kastenform geben und auf der mittleren Schiene ca. 25 bis 30 Minuten backen. Anschließend den Kuchen gründlich auskühlen lassen. Ich lasse Cakepop-Teige immer über Nacht stehen.

Der „Kleber“ besteht aus: 

1 EL Vanillepuddingpulver

1 EL Zucker

150ml Milch

2 EL Pflaumenmus

Aus Puddingpulver, Zucker und Milch wird, wie auf der Tüte angegeben, ein Pudding gekocht. Damit sich keine Haut auf dem heißen Pudding bilden kann, einfach nach dem Kochen heiß in eine kleine Schüssel füllen und sofort Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen. Wie den Kuchen gründlich abkühlen lassen.

Sind alle Zutaten schön durchgekühlt, geht es ans Kneten der Pop-Masse. Der Kuchen wird in eine Rührschüssel gebröselt und mit dem Pudding und dem Pflaumenmus vermischt. Das geht easy mit den Knethaken von Mixer oder Küchenmaschine, aber natürlich auch mit der Hand.

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Die Masse noch einmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Aus der Masse werden dann ca. 26 kleine Bällchen gerollt, die etwas größer als eine Walnuss sind. In jedes Bällchen mit einem Schaschlikspieß ein Loch piksen, das ist quasi die „Vorbohrung“ für den Stiel, auf dem der Pop später sitzt.

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Die angebohrten Bällchen wieder im Kühlschrank warten lassen, während

Vanille-Kuchenglasur oder

weiße Schokoglasur

im Wasserbad schmilzt. Cakepop-Stiele in die Glasur tunken und einen Stiel in jedes Bällchen stecken. Ist dieses Fundament fest geworden, werden die Pops nacheinander in die Glasur getunkt, überschüssige Glasur vorsichtig abschütteln und jeden Pop sofort mit

gemahlenem Mohn

bestreuen. Das geht ganz einfach, indem man den Pop schräg über einem Teller oder einer Schüssel mit Mohn hält und mit einem Teelöffel Mohn über den Pop rieseln lässt.

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So fällt der Mohn zurück in die Schüssel und die Arbeitsplatte bleibt sauber. Perfektionisten dekorieren die Mini-Germknödel zusätzlich mit einem Hauch Puderzucker.

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