Archiv der Kategorie: Knusper, knusper – Streusel

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Johannisbeer-Käsekuchen mit Vanillestreuseln

Knusprig, cremig und fruchtig: Ein Kuchen ganz nach meinem Geschmack

Es wird allerhöchste Zeit, endlich mal wieder einen Käsekuchen zu backen. Dieser Lieblingskuchen ist in den letzten Wochen im Hause krimiundkeks sehr vernachlässigt worden… Wie praktisch, dass der Johannisbeerstrauch im Garten meiner Eltern noch eine kleine Menge der roten Beeren hergegeben hat, diese geben dem Kuchen einen frisch-sauren Kick. Um der Säure einen passenden Gegenspieler zu bieten, habe ich mich für eine große Portion Vanille im Teig und in der Käsekuchenmasse entschieden. Da ich kein Freund von großem Aufwand bin, kommt der schnell geknetete Streuselteig hier gleich doppelt zum Einsatz: Als Kuchenboden und als knuspriges Topping in Form einer üppigen Schicht Streusel.

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe den Kuchen in einer kleinen Springform mit knapp 20 Zentimeter Durchmesser gebacken. Wer den Käsekuchen in der üblichen 26er Springform backen möchte, verdoppelt einfach die Zutaten.

Hier sind die Zutaten für einen kleinen Kuchen:

Streuselteig

125g Mehl

50g Zucker

1/2 Vanilleschote, das Mark auskratzen

65g Butter, in kleine Würfel geschnitten

evtl. 1-2 EL Milch

Alle Zutaten mit den Händen in einer Schüssel zu Streuseln verkneten. Falls der Teig zu bröselig sein sollte, einfach 1-2 Esslöffel Milch dazugeben.

Den Backofen auf ca. 170 Grad Ober-Unterhitze vorheizen und eine kleine Springform mit Backpapier auslegen. Ich stelle bei Käsekuchen ohne Rand auch immer einen Streifen Backpapier an den Innenrand der Form, dann klebt beim Herauslösen wenig am Papier und der Kuchenrand bekommt nicht so viele unschöne Löcher.

Etwa die Hälfte der Streusel auf dem Boden der Form verteilen und mit einem Löffel gleichmäßig andrücken.

Käsekuchenmasse

500g Quark (ob Magerstufe oder Sahnequark – ganz wie Ihr mögt)

50g Zucker

2 Eier

1/2 Vanilleschote, auch hier das ausgekratzte Mark

2 EL Milch

1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Johannisbeeren – ich habe mal wieder nicht abgewogen, aber es war ein Dessertschälchen voll. Nehmt einfach eine große Handvoll Beeren für die kleine Form, dann passt das schon… 😉

Alle Zutaten bis auf die Beeren mit dem Schneebesen der Küchenmaschine cremig rühren. Ganz zum Schluss die Beeren vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben und die Quarkcreme auf dem Streuselboden verteilen.

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Jetzt haben die Streusel ihren großen Auftritt: Den restlichen Teig mit den Händen in groben oder feineren Streuseln über die Creme bröseln.

Der Kuchen wandert für ca. 50 Minuten auf der unteren Schiene in den Backofen. Wenn die Masse nicht mehr „wabbelig“ aussieht, ist der Kuchen fertig. Am Besten lasst Ihr den Käsekuchen bei leicht geöffneter Tür im Backofen auskühlen. So kühlt er langsam ab und fällt nicht in sich zusammen.

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Mit dem Johannisbeer-Käsekuchen mache ich beim „Knuspersommer 2016“ mit, einem Event, das Sarah vom Knusperstübchen dieses Jahr schon zum dritten Mal veranstaltet. Auch Ihr könnt mitmachen und Euer Sommerrezept beisteuern. Wie? Das erklärt Euch Sarah in ihrem Knusperstübchen. Klickt einfach auf das Banner. 🙂

Knuspersommer-1-1

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Wenn die Beeren mit der Erdnuss… Johannisbeerkuchen mit Erdnussbutterstreuseln

Wie praktisch, dass Dank Tiefkühltruhen auch Beeren das ganze Jahr über verfügbar sind. Gerade in Kombination mit knusprigen Streuseln mag ich die sauren Früchtchen sehr gerne. Heute gehen Johannisbeeren eine Liaison mit Erdnüssen in Form von Erdnussbutter und gesalzenen Erdnüssen ein. Was dabei herauskommt, ist fast schon verboten lecker und hat keine große Chance, lange auf der Tortenplatte zu überleben…

Zutaten für eine Springform mit ca. 26cm Durchmesser: 

300g Mehl

60g Kokosblütenzucker (oder jeder andere)

nach Belieben ein Löffel Vanillezucker

je 100g Butter und „crunchy“ Erdnussbutter

100g gesalzene, geröstete Erdnusskerne

300g Tiefkühl-Beeren – bei mir Johannisbeeren, aber es schmeckt auch mit Himbeeren oder gemischten Beeren

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen, die Springform mit Backpapier auslegen.

Für den Teig Butter und Erdnussbutter in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen lassen.

IMG_1721

Mehl und Zucker mischen, die geschmolzene Butter dazugeben und zu Streuseln verkneten. Etwa zwei Drittel der Streusel als Boden in die Form drücken. Die Hälfte der Erdnüsse hacken und auf dem Boden verteilen. Dann die gefrorenen Beeren auf den Boden geben.

IMG_1722

Die restlichen Nüsse bleiben am Stück und werden unter die restlichen Streusel geknetet. Zum Schluss die Streusel auf die Beeren bröseln und den Kuchen auf der mittleren Schiene für ca. 30 Minuten backen.

IMG_1724

Achtung: Der Kuchen wird durch die Erdnussbutter sehr mürbe und bröselt stark – wenn man ein sehr scharfes Messer zum Schneiden benutzt, hält sich der Schaden aber in Grenzen…

IMG_1726

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Fremdgehende Friesentorte

Das mir angetraute Geburtstagskind hatte einen etwas ungewöhnlichen Kuchenwunsch: „So etwas wie Friesentorte wäre toll, aber ich esse ja auch gerne Kuchen mit Nüssen und Äpfeln.“ Mal kurz überlegt, dann stand der Plan: Es wird eine „Fremdgehende Friesentorte“ geben. Statt wie im Original mit Pflaumenmus gehen die Mürbeteig-Streusel-Böden in meinem Rezept eine Liaison mit Sahne und einem Apfel-Kompott mit Nüssen und Rosinen, abgeschmeckt mit Zimt und Rum ein. Etwas entfernt vom Klassiker aus dem Norden, aber mindestens genauso lecker…

Die Zutaten für 12 Stücke (Böden mit ca. 25cm Durchmesser)

Für die Böden: 

400g Mehl

1 Messerspitze Backpulver

1 Becher Saure Sahne (150g)

75g Zucker + 1 EL Vanillezucker

275g Butter, kalt und in kleingewürfelt

Zuerst den Mürbeteig für die drei Böden machen. Dazu 250g Mehl, Backpulver, Hälfte Vanillezucker, Saure Sahne und 175g Butter zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig klebt etwas, das liegt an der Sauren Sahne. In Frischhaltefolie wickeln und kaltstellen. Aus den restlichen Zutaten Streusel kneten. Beide Teige werden gedrittelt. Je ein Drittel Mürbeteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Boden einer Springform ausrollen, mit einer Gabel ein paarmal einstechen und mit je einem Drittel der Streusel bestreuen.

IMG_5609

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 175 Grad Umluft backen. Bei Umluft können auch zwei Böden gleichzeitig gebacken werden, ansonsten die Prozedur noch zweimal wiederholen. Zwei der Böden in zwölf Tortenstücke schneiden, solange sie noch warm sind.

IMG_5610

Üblicherweise wird nur der oberste Boden in geschnittenen Stücken auf die Torte gelegt, da die Sahne-Kompott-Füllung aber sehr weich und die Böden knusprig sind, ist das Schneiden der fertigen Torte nichts für schwache Nerven! Man erspart sich eine Menge Stress und Schweinerei durch rausquillende Füllung, wenn nur der unterste Boden am Stück bleibt und der mittlere schon geschnitten aufgelegt wird.

Für das Apfelkompott: 

ca. 4-5 Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser und

Zitronensaft

zu Kompott kochen. Wenn die Äpfel zerfallen sind und das Kompott schön weich ist,

eine Handvoll gehackte Walnüsse

Rosinen nach Wunsch

Rum nach Belieben

unterrühren.

1/2 Päckchen Vanillepudding-Pulver

anrühren und das Kompott damit andicken. Abkühlen lassen.

600ml Sahne mit

3 Tütchen Sahnesteif und

Zucker und einer Prise Zimt nach Geschmack

steifschlagen.

Jetzt geht’s ans Schichten der Torte. Den ungeschnittenen Boden als Basis auf eine Tortenplatte legen und mit der Hälfte des Kompotts bestreichen. Anschließend die Hälfte der Sahne daraufstreichen.

IMG_5614

Den zweiten Boden auf die Sahneschicht legen und mit dem Rest Kompott und Sahne bestreichen. Anschließend den dritten Boden auflegen, dabei darauf achten, dass die geschnittenen Stücke einigermaßen korrekt über die geschnittenen Stücken des mittleren Bodens gelegt werden! Noch eine Weile kaltstellen, schneiden und genießen.

IMG_5617

 

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Salzig-süße Sünde: Apfel-Tarte mit salzig karamellisierten Pecannüssen

Kürzlich saß ich mit einem Freund und einem Tonic-Getränk zusammen, als kleine Knabberei wurden Nüsse, Salzmandeln und bunte, scharf gewürzte Knabberteilchen serviert und irgendwie kam das Gespräch auf Salzkaramell. Das mögen wir beide – und wie sich herausstellte, gerne in Kombination mit Schokolade… Seit diesem Abend geistert die Idee in meinem Kopf herum, etwas Salzig-Süßes zu backen. Nach einem gedanklichen Umweg über etwas mit Birnen und Macadamias landete ich bei einer knusprigen Apfel-Tarte, die mit salzig karamellisierten Pecannüssen getoppt wird.

Here we go!

Für das Nuss-Topping

100g Zucker

2 EL Vanillezucker

ca. 90ml Wasser in einer Pfanne aufkochen lassen.

125g Pecannüsse dazugeben und unter Rühren weiterkochen, bis das Wasser verdampft ist und der Zucker karamellisiert. Wenn das Wasser verdampft ist, werden die Nüsse trocken und klumpig – einfach ignorieren und weiterrühren, bis sie wieder glänzen.

IMG_5501

Für die Salznote zwei kleine Prisen Meersalz zwischen den Fingern fein zerkrümeln und über die Nüsse streuen. Die Nüsse auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen.

Für den Teig:

125g Zucker

250g Mehl

175g Butter

nach Belieben Zimt

in der Küchenmaschine zu Streuseln verkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Tarteform (die mit dem Boden zum Herausheben) drücken, dabei auch am Rand Teig hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel ein paarmal einstechen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

3 mittelgroße, säuerliche Äpfel (ich habe Boskoop genommen) entkernen und in dünne Spalten schneiden. Ich lasse die Schale dran, spart Arbeit und sieht gut aus. Die Apfelspalten mit 3 EL gemahlenen Mandeln und 2 EL Rum verrühren und in Kreisen von außen nach innen den Boden mit dem Obst belegen.

IMG_5502

Die Tarte ca. 40 Minuten backen. Ein paar Minuten vor Ende der Backzeit werden die Salz-Karamell-Nüsse auf dem Kuchen verteilt. Vermutlich bleiben Nüsse übrig, die sind allerdings so lecker, dass sie nicht lange aufs Vernascht-Werden warten müssen… Die Tarte schmeckt lauwarm und natürlich auch kalt, pur oder mit Vanille- oder Nusseis, mit Sahne, Vanillesoße… Egal wie – der Aha-Effekt beim Essen, wenn Salz, Süße und Säure der Äpfel aufeinandertreffen, ist garantiert.

IMG_5505

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Amaretto-Pfirsich-Schnitten mit Quarkcreme und Sesam-Streuseln

Lecker sind sie ja, diese saftigen Weinbergpfirsiche. Doch die köstlichen plattgedrückten Früchte haben ein Problem: Sie lassen sich nicht lange lagern und werden schnell schrumpelig und matschig… Gestern habe ich eine Schale in Bioqualität bekommen und heute stellte sich die Frage: Was tun damit? Die Lösung war schnell gefunden. Die Pfirsiche nehmen zuerst ein Amaretto-Bad und landen dann gemeinsam mit einer lockeren Quarkcreme auf einem Boden aus Streuselteig. „Getoppt“ wird das Ganze von Sesam-Streuseln…

Zutaten für eine kleine rechteckige Form (ca. 20×30 cm):

2 Weinbergpfirsiche (oder „normale“) in Würfel schneiden und in einer kleinen Schüssel mit 3 EL Amaretto marinieren.

Für den Teig: 

200g Mehl

60g Zucker

1 EL Vanillezucker

90g Butter oder Margarine

1 Prise Salz

Aus allen Zutaten wird ein Streuselteig geknetet. Das geht am Einfachsten, wenn zuerst mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine alles vermischt und dann mit den Händen weitergeknetet wird. Etwa zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form streuseln und mit einem Löffel zum Boden festdrücken. Den Ofen schonmal auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Für die Quarkcreme: 

250g Quark mit

1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 EL Zucker und

1 Ei

verrühren und auf dem Boden verteilen. Die gewürfelten Pfirsiche darübergeben.

IMG_5401

Zum Schluss 2 EL Sesamsaat unter den restlichen Streuselteig kneten und alles mit den Händen über die Früchte bröckeln. Der Kuchen wird auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten gebacken. Ab und an mal einen Blick riskieren, nicht, dass die Streusel zu dunkel werden! Den Kuchen nach dem Auskühlen in Schnitten schneiden und mit Sahne, Eis oder ganz pur servieren.

IMG_5406

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Käsekuchen-Muffins mit Stroopwaffeltjes drunter & drüber

Stroopwaffeltjes gehören zu Holland wie Gouda, Holzschuhe und Windmühlen. Klar, dass bei meinem letzten Holland-Aufenthalt das ein oder andere Tütchen der quietsch-süßen Butterwaffeln mit herrlich klebriger Sirupfüllung im Einkaufskorb landete. Während die großen Waffeln pur vernascht wurden, sahen die Mini-Waffeltjes so aus, als könnten sie perfekt in Muffinförmchen passen und als Boden für z.B. Käsekuchenmuffins dienen. Und siehe da: Da hatten sich Zwei gefunden… Und weil es doppelt lecker ist, wenn nicht nur der Boden, sondern auch das „Drüber“ knuspert, kamen neben der Boden-Waffel kurz vor Ende der Backzeit noch Waffel-Stückchen auf die Käsekuchenmuffins. Nicht, dass es später heißt, ich hätte nicht vorgewarnt: Achtung, erhöhte Suchtgefahr!

Die Zutaten für 12 Muffins: 

500g Magerquark

2 Eier

60g Zucker

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 Prise Salz

3 TL Öl (hier verwendet: Mandel-Vanille-Öl)

Zimt nach Belieben

Alle Zutaten mit dem Schneebesen in einer Schüssel verrühren.

12 Mini-Stroopwaffeltjes als Boden auf 12 Muffinförmchen verteilen

IMG_5395

und die Quarkmasse daraufgeben.  Auf der mittleren Schiene im auf 180 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Ein paar Minuten vor Ende der Backzeit einige in kleine Stücke gebrochene oder geschnittene Waffeltjes auf den Muffins verteilen und bis zum Ende mitbacken.

IMG_5400

Auskühlen lassen und genießen!

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Lockerer Kirschkuchen mit Marzipanstreuseln

Gestern landete ein Körbchen Kirschen auf meinem Schreibtisch – zu viel, um sie pur zu naschen, zu wenig, um einen Tortenboden damit zu belegen. Aber genau die richtige Menge, um sie auf einem locker-fluffigen Rührteig zu verteilen und mit knusprigen Marzipanstreuseln zuzudecken… Natürlich schmecken die Streusel auch ganz ohne Marzipan, aber der kleine Rest hat sich quasi aufgedrängt, auf den Kuchen zu kommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch ein paar gehackte Mandeln oder Walnüsse sehr lecker im Streuselteig sein könnten!

Die Zutaten für einen Kuchen mit ca. 26cm Durchmesser: 

Frische Kirschen entsteinen, Kirschen aus dem Glas abtropfen lassen. Ich habe die Kirschen nicht gewogen, es war etwa ein Suppenteller voll.

Für den Basis-Rührteig braucht man

125g Butter

2 Eier

100g Zucker

200g Mehl

ein halbes Tütchen Backpulver

Zuerst Zucker und Eier mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine cremig verrühren. Dann die Butter hinzufügen – am besten geht das, wenn die Butter nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt. Zum Schluss Mehl und Backpulver kurz unterrühren. Falls der Teig zu fest ist, einfach einen Schluck Milch (oder Eierlikör, oder Sojadrink…) hinzugeben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform streichen. Die Kirschen auf dem Teig verteilen, aber nicht hineindrücken.

IMG_4890

In der Zwischenzeit den Herd auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Für die Streusel

200g Mehl

100g Zucker

125g Butter

je nach Geschmack ca. 30g Marzipan (klein gezupft) oder Nüsse

in einer Schüssel zu Streuseln locker verkneten und auf dem Kuchen verteilen. Im vorgeheizten Herd ca. 40 Minuten backen. Nach dem Auskühlen kann der Kuchen mit Puderzucker verziert werden.

IMG_4892

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Süß, sauer, salzig: Rhabarber-Käsekuchen mit Salzbutterstreuseln

Was für ein glücklicher Zufall, dass sich meine Nachbarin mit der Rhabarbermenge für ihren Kuchen verschätzt hatte: Nach einem kurzen Schwätzchen vorm Haus war ich um zwei Stangen Rhabarber und eine Idee für einen Kuchen „reicher“. Ein Käsekuchen mit Rhabarber und Streuseln sollte es werden, ohne Boden, dafür mit extravaganten Streuseln. In unserem Kühlschrank wartete noch ein Rest Meersalz-Butter auf seinen Einsatz… Was sich zuerst nach einer wilden Mischung anhörte, war nach dem Backen wirklich lecker: Der cremig-süße Käsekuchen passt perfekt zum säuerlichen Rhabarber und der Hauch von Salz in den knusprigen Streuseln macht den Kuchengenuss perfekt. Getestet und für sehr gut befunden!

Die Zutaten für eine ca. 22 cm-Form (Durchmesser): 

500g Magerquark

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

2 EL Zucker, 1 EL Vanillezucker

60g weiße Schokolade, gehackt & geschmolzen

2 Eier

3 EL Weichweizengrieß

2 TL Backpulver

Alle Zutaten bis auf die Schokolade zu einer glatten Masse verrühren. Die Schokolade kommt erst ganz zum Schluss hinzu. Dann wird alles in die mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Form gegeben.

Für den Belag zwei Stangen Rhabarber „entfädeln“ und in kleine Stücke schneiden. Ich habe das Obst nicht gewogen, daher gibt es keine genaue Angabe in Gramm – etwa zwei mittelgroße Stangen reichen aus. Die Obststücke auf der Quarkmasse verteilen.

IMG_4884

Für die Salzbutterstreusel:

70g Mehl und

je 50g Zucker und gesalzene Butter

mit den Händen schnell zu Streuseln verkneten. Je nach Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen bei ca. 180 Grad (Ober-Unterhitze) etwa eine Stunde lang gebacken – je nach Herdmodell können es ein paar Minuten mehr oder weniger sein… Den Kuchen auskühlen und schmecken lassen!

IMG_4889

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:
Jahresrückblick Blogumzug 2016

Knusprig, fruchtig, cremig: Kirsch-Streuselkuchen mit Vanillepudding

Eine Schicht knusprige Streusel, fruchtige Sauerkirschen auf cremigem Vanillepudding … lecker! Die Kombination von Streuseln, Früchten und einer Creme ist immer ein Garant für verzückte Blicke am Kaffeetisch. Nur gut, dass dieser Kuchen auch einen Boden aus Streuselteig hat und ganz fix und ohne Rührgerät gemacht werden kann… Im Original gehören Vanillepudding und Sauerkirschen zum Rezept – je nach Saison schmeckt der Kuchen auch mit Äpfeln und Zimt in den Streuseln oder mit Schokoladenpudding und Kirschen, ein echtes Allround-Talent eben.

IMG_4772

Für eine 26cm-Springform werden folgende Zutaten benötigt:

1 Glas oder 750g frische Sauerkirschen (TK geht auch und spart das Entsteinen!)
450ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 EL plus 125g Zucker
nach Gusto 2-3 EL Rum und Vanillezucker
300g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei
2 EL Paniermehl oder andere „Materialien“ zum Trockenlegen (gemahlene Mandeln oder Nüsse, Kokosflocken…)
125g Butter

Kirschen aus dem Glas abtropfen lassen, frische entsteinen und den Ofen schonmal auf 180 Grad vorheizen (Ober-Unterhitze).

Für die Cremefüllung das Puddingpulver mit 6 EL Milch und 2 EL Zucker anrühren (und den Rum dazugeben) und den Rest Milch aufkochen lassen. Pudding laut Packung kochen und etwas abkühlen lassen.

Der Streuselteig: Mehl, Backpulver, Ei, 125g Zucker, Backpulver und – wenn gewünscht, Vanillezucker – in einer Schüssel mit den Händen zu Streuseln verkneten. Wenn sie schön „streuseln“, ca. 3/4 davon auf den Boden einer Springform geben und andrücken. Vorher den Boden mit Backpapier auslegen oder einfetten! Als Zwischenschicht das Paniermehl auf den Boden geben, dann den Pudding daraufstreichen. Anschließend werden die Kirschen locker auf der Creme verteilt und die restlichen Streusel für den knusprigen Abschluss darübergestreut. Der Kuchen kommt für etwa 40 Minuten auf die mittlere Schiene des Backofens.

Zum Aufhübschen kann man vor dem Servieren einen Puderzuckerrand zaubern oder den Kuchen mit geschlagener Sahne servieren.

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Schummelkuchen für alle Fälle: Apple Crumble

Nix im Haus und Lust auf Kuchen? Ein Crumble geht immer, denn der begnügt sich mit einer wirklich überschaubaren Menge an Zutaten. Butter, Zucker, Mehl, Obst und ein Backofen – das war’s auch schon. Im Nu sind die Streusel zusammengemischt, das Ost geschnippelt und in einer Form verteilt. Macht ordentlich was her, kostet aber kaum Mühe – der ideale Schummelkuchen also für alle, die nicht gerne Teig ausrollen oder kein Fan filigraner Backkünste sind. 🙂 Eine halbe Stunde Geduld ist nötig, dann ist ein prima Angeber-Dessert oder Überraschungsgäste-Kuchen fertig.

Für zwei Personen nehme ich:

70g Mehl
40g Butter
40g Zucker

Alle Zutaten mit den Händen in einer Schüssel zu Streuseln verkneten.

2-3 Äpfel vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden – die Schale kann dranbleiben (wer das nicht mag, kann die Äpfel natürlich auch schälen!).

Bei 180 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen – auf jeden Fall aber so lange, bis die Streusel appetitlich braun sind. Etwas abkühlen lassen und dann pur, mit geschlagener Sahne, Vanilleeis oder Vanillesoße servieren.

IMG_4748

Dieses Basisrezept kann man völlig nach Lust und Laune variieren: Die Streusel schmecken auch lecker mit Zimt, gehackten Walnüssen oder Mandeln – alles kann, nichts muss! Auch bei Äpfeln muss es nicht bleiben, klaro macht der Crumble auch mit Birnen, Pfirsichen, Kirschen, Beeren, Mango… eine gute Figur. Auf ganz weiche Obstsorten wie Bananen würde ich verzichten, das matscht wahrscheinlich zu sehr durch die Hitze.

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf: