Schlagwort-Archive: Kakao

Minigugel Rührkuchen Gugelhupf Schokolade Mandeln Kakao krimiundkeks

Minigugel aus dreierlei Rührteig

Saftige kleine Kuchen mit Mandeln, Schokolade und Kakao

Wann kommen Euch eigentlich die besten Ideen für neue Blogbeiträge? Mir geht es ganz oft beim Autofahren so, dass mir immer wieder Gedanken durch den Kopf gehen, was ich als nächstes backen könnte, welches Rezept ich schon immer mal ausprobieren wollte und welche Geschichten ich dazu hier auf dem Blog erzählen könnte. Besonders gut funktioniert das, wenn ich alleine unterwegs bin. So wie gestern zum Beispiel, als ich vom Foto-Workshop in Schwetzingen bei Andrea von zuckerimsalz zurück nach Hause gefahren bin (ein ausführlicher Bericht von dem wirklich tollen Tag kommt noch, versprochen!). Ungefähr am Bad Homburger Kreuz stand der Plan für dieses Rezept für die köstlichen kleinen Minigugel dann fest.  Weiterlesen

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Marmorkuchen mit Himbeer-Füllung

Mein August-Beitrag für das Jahresblogevent „calendar of incredients“

Im Juli habe ich Schlafmütze auch „schon“ das köstliche Jahresblogevent „calendar of ingredients“ entdeckt und werde für den August – wenn auch reichlich spät – ein Rezept dazu beisteuern. Mindestens eine dieser Zutaten sollte in dem Rezept vorkommen: Himbeeren – Tee – Kirschen. Mehr dazu lest Ihr am Ende des Beitrags. Weiterlesen

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Klassiker auf Abwegen – Marmorkuchen mit Erdnussbutter

So ein Marmorkuchen geht doch immer: Zum Geburtstagskaffee mit der Familie, zum Kaffeeklatsch mit Freundinnen, zum Versüßen von langen Bürotagen, in der Kastenform, als Gugelhupf, mit Schokoglasur oder Puderzucker… Auch was die Rührteigbasis angeht, ist der Marmorkuchen ein dankbares Opfer für Rezept-Experimente.

In dieser Woche habe ich in der krimundkeks-Versuchsküche eine nussige Variante des Klassikers gebacken. Dass ich Erdnussbutter nicht von der Küchenschrankkante schubse, dürftet Ihr schon bemerkt haben, schätze ich… In diesen Brownies oder den oberleckeren Cookies hier hat Erdnussbutter schon eine tragende Rolle gespielt. Einfach ein „guter Stoff“, weil man ebenso gut pikante Gerichte wie süße Kekse oder Kuchen damit verfeinern kann. Für meinen Marmorkuchen habe ich die Butter durch Erdnussbutter ersetzt und als Kontrast zum süßen Kuchen gesalzene Erdnüsse in den Teig und als Topping auf die Schokoglasur gegeben. Prädikat: Lecker!

Zutaten für eine Gugelhupfform (oder Kastenform): 

200g Erdnussbutter

6 Eier

75g Zucker + 1 EL Puderzucker

100ml Milch

wer mag: ein Schuss Rum

1/2 Päckchen Backpulver

280g Mehl

2 EL dunkles Kakaopulver

1 Handvoll geröstete, gesalzene Erdnüsse, grob gehackt

zum Dekorieren: 

1 Becher Schokoglasur

noch eine Handvoll Erdnüsse (ebenfalls grob gehackt)

Zunächst den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und die Gugelhupfform fetten, bzw. nur bereitstellen, wenn es sich um eine Form aus Silikon handelt.

Für den Rührteig wird die Erdnussbutter mit dem Zucker cremig gerührt. Ach so: Ob crunchy oder creamy Erdnussbutter verwendet wird, spielt keine Rolle. Jetzt ein Ei nach dem anderen dazugeben und weiterführen, bis eine cremige, schaumige Masse entsteht.

IMG_1974

Anschließend Rum und Milch unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit den Nüssen ganz vorsichtig unterheben. Dabei ist es wichtig, nicht mehr kräftig zu rühren, sonst wird der Teig nicht locker beim Backen.

IMG_1975

Etwas mehr als die Hälfte des Teiges in die Backform füllen. Der restliche Teig wird mit dem Kakaopulver verrührt und auf den hellen Teig in die Form gegeben. Damit das typische Marmorkuchenmuster entsteht, beide Teige mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.

IMG_1976

Auf der unteren Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Nach dem Abkühlen die Schokoglasur nach Packungsanweisung schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Auf die noch feuchte Glasur die übrigen Erdnüsse streuen.

IMG_5852IMG_5849

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Soulfood für das Krümelmonster: Schokocookies mit Erdnussbutterkern

Knusprig, kräftiger Kakao-Geschmack und beim Anbeißen kommt eine Erdnussbutterfüllung zum Vorschein: Diese Cookies lassen die Herzen von Krümelmonster und Co. höher schlagen. Die weiche Erdnussbutter in den Keksteig zu verpacken, ist ein bisschen kniffelig, aber die Arbeit wird belohnt. Damit der Kakaogeschmack so richtig schön durchkommt und die Cookies eher herb und nicht quietschsüß schmecken, habe ich Kokosblütenzucker verwendet. Die Erdnussbutter bringt ja auch nochmal Zucker mit, wieso sollte man das Rezept dann mit Zucker überfrachten? Was die Erdnussbutter angeht, können die Cookies sowohl mit cremiger als auch stückiger Erdnussbutter gebacken werden. Knackiger wird es mit der „crunchy“ Variante.

Die Zutaten für 12 große Cookies: 

200g Mehl

1 TL Backpulver

100g Kokosblütenzucker (oder „normaler“)

je 75g Butter und Erdnussbutter

1 Ei

50g Kakao (der dunkle zum Backen)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Da das sehr schnell geht, sollte man schon vorher den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Jetzt kommt der schwierigste Teil des Ganzen: Den Teig in ca. zwölf Portionen teilen (wer kleinere Kekse haben möchte, erhöht einfach die Anzahl) und nebeneinander auf das Blech legen.

IMG_1859

Die Teigkugeln zu flachen Scheiben drücken und in die Mitte je einen Klecks Erdnussbutter setzen.

IMG_1860

Jetzt die Teigscheiben vorsichtig mit den Fingern zusammendrücken, sodass die Erdnussbutter vom Teig umschlossen ist.

IMG_1861

Dann zu Kugeln rollen und diese auf dem Blech plattdrücken. Ich habe bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal meinen neuen Keksstempel ausprobiert und den Cookies einen „Home Made“-Schriftzug verpasst. Dabei habe ich auch gleich gelernt, dass man den Stempel möglichst tief in den rohen Teigling drücken sollte, damit die Schrift beim Backen nicht verläuft und anschließend noch lesbar ist.

Die Kekse backen für ca. 8 bis 10 Minuten im Ofen. Wer sich beherrschen kann, gibt ihnen die winzige Chance, zumindest auf den Zustand „lauwarm“ abzukühlen…

IMG_1865

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Schicht für Schicht: Geschichtete Kirsch-Biskuit-Torte

Kaum steht mein Geburtstag vor der Tür, werden die Kuchenpläne gestartet: Streusel? Cake Pops? Torte? Schokolade? In diesem Jahr fiel die Entscheidung sehr schnell auf Sauerkirschen. Damit stand der fruchtige Part der Torte fest. Ebenfalls mitspielen durften schließlich heller und dunkler Biskuit und eine frische Creme aus Quark und Joghurt.

Das Backen und Schichten der Torte braucht etwas Zeit, aber der Aufwand lohnt sich!

Die Biskuits für den Boden und die Rolle können schon einen Tag vorher gebacken werden, unter einer Haube bleiben sie auch über Nacht locker und saftig.

Für den dunklen Biskuit

4 Eier

3 EL kaltes Wasser

je 65g Mehl und Speisestärke

80g Zucker

30g dunkler Backkakao

1 TL Backpulver

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß mit dem kalten Wasser zu festem Schnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und während des Rührens die Eigelbe einzeln in die Rührschüssel „flutschen“ lassen. Ganz zum Schluss Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao darübersieben und ganz vorsichtig unterheben.

IMG_1650

Der Teig kommt in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm Durchmesser) und dann bei 160 Grad (Umluft) auf einer der unteren Schienen in den Backofen. Nach ca. 20 Minuten ist der Boden fertig. Kurz abkühlen, aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Für den hellen Biskuit (Rolle): 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

80g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

ein paar EL Kirschmarmelade

Der helle Biskuitteig wird wie oben beschrieben gerührt, aber anstatt in eine Springform, auf den Backblech gestrichen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 220 Grad hochhieven und den hellen Teig auf einer der unteren Schienen für etwa 8 Minuten backen.

Anschließend den heißen Teig auf ein mit etwas Zucker bestreutes Küchentuch stürzen, das Backpapier leicht befeuchten und vorsichtig abziehen.

IMG_1651

Der Boden wird noch warm mit der Kirschmarmelade bestrichen und von der langen Seite eng aufgerollt, sodass eine Biskuitrolle entsteht.

Für die Füllung 

1 Glas Sauerkirschen

in einen Topf geben und aufkochen.

1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit Kirschsaft und 2 EL Zucker anrühren und die Kirschen damit andicken. Wenn das Ganze einen kleinen Schwips haben darf, einfach noch einen Schuss Kirschwasser dazugeben.

Wenn Biskuits und Kirschen ausgekühlt sind, geht es ans Schichten.

Als erstes den dunklen Boden auf eine Tortenplatte legen und die Kirschmasse daraufstreichen. Einen Tortenring drumherum stellen und von der Biskuitrolle ca. 10 dünne Scheiben abschneiden. Die Scheiben auf den Kirschen anordnen.

IMG_5732

Für die Quark-Creme:

500g Magerquark

250g Naturjoghurt und

3 EL Puderzucker verrühren.

6 Blatt weiße Gelatine in kleine Stücke schneiden und in kaltem Wasser einweichen. Nach Packungsanweisung einweichen lassen, ausdrücken und erwärmen. Einen Löffel von der Masse in die warme Gelatine rühren, dann diese Mischung in die Quark-Creme geben und zügig mit dem Schneebesen verrühren. Sobald die Creme anfängt, fest zu werden, auf den Kuchen streichen, die Oberfläche glattstreichen und ab in den Kühlschrank damit.

IMG_5733

Die restliche Biskuitrolle wird in dünne Scheiben geschnitten und dekorativ auf der Torte verteilt. Kleiner Tipp: Zuerst den Kuchen in Stücke schneiden, dann die Scheiben auflegen – so bleibt die Optik intakt, das Auge isst schließlich mit…

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Der gute alte Marmorkuchen – fast wie von Oma

Saftig, schokoladig, voller Erinnerungen an die Kindheit: So ein ganz einfacher, ehrlicher Marmorkuchen ist schon was Feines! Nach den verzierten, zeitraubenden Weihnachtsplätzchen ist es an der Zeit, mal wieder einen schnellen Klassiker zum Wochenende zu backen.

Allerdings wäre Backen à la krimiundkeks nicht das „Original“, wenn es beim ganz traditionellen Rezept wie von Oma bliebe… Wie schmeckt der Kuchen eigentlich, wenn man die Butter durch Halbfettmagarine und das Weizenmehl durch Roggenvollkornmehl ersetzt? Und reicht nicht auch weniger Zucker? Ja, pünktlich zum neuen Jahr spielt gesunde Ernährung auch in unserem Haushalt eine größere Rolle als in den vergangenen Monaten, wieso sollte man nicht auch mal Kuchenrezepte entzuckern und vollkorniger machen?

Die Zutaten für eine Kastenform (ca. 30cm Länge)

3 Eier

80g Zucker (ich habe Halbe-Halbe Zucker und Vanillezucker genommen)

125g Halbfettmagarine

ca. 100ml Milch

250g Vollkornmehl

3 TL Backpulver

2 EL dunkler Backkakao

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen, das macht den Teig anschließend schön luftig. Dann die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren und die Butter dazugeben. Weiterführen, bis die Masse cremig wird und dann die Milch dazugeben. Mehl und Backpulver werden gemischt und kurz untergerührt. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.

Etwas mehr als die Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Unter den restlichen Teig wird das Kakaopulver gerührt. Den dunklen Teig auf dem hellen verteilen und beide Teige mit einer Gabel spiralförmig vermischen. So entsteht die Marmorierung im Kuchen.

IMG_5667

Der Kuchen kommt bei 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-Unterhitze) für 35 Minuten in den Ofen. Am Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen: Klebt kein Teig mehr an der in den Kuchen gestochenen Stricknadel, kann der Kuchen aus dem Ofen. Klebt der Teig noch etwas, einfach ein paar Minuten länger backen.

IMG_5669

Wer mag, siebt nach dem Auskühlen noch Puderzucker über den Kuchen.

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf: