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Käsekuchen Mango Kokos Calendar of Incredients Cheesecake

Mango-Kokos-Käsekuchen {Calendar of Ingredients}

Ein karibisch-sonniges Törtchen gegen graues Novemberwetter

Ist das nicht eine Gemeinheit: Letzte Woche piepste mein Handy, auf dem Display erschien die Nachricht eines sehr lieben Freundes: „Seufz, nur noch sechsmal schlafen, dann fliege ich in die Sonne!“ Oh wie schön, dachte ich mir beim Blick nach draußen, wo der Novemberregen gerade die Pfützen wieder auffüllte. So ein paar Tage im Warmen, die Füße in den Pool stecken, zwischendurch in die Wellen hüpfen und dann ein leckeres Getränk mit Kokos, Mango und Schirmchen zwischen den Eiswürfeln… Könnte man sich jetzt gut gefallen lassen.

Käsekuchen Mango Kokos Calendar of Incredients Cheesecake

Da aber leider gerade keine Zeit für Urlaub ist und schon gar nicht für eine Fernreise mit Strand und Palmen, habe ich mir eben ein bisschen Exotik für den Kaffeetisch gezaubert. Praktischerweise hat Herr krimiundkeks heute Geburtstag und freut sich immer über Überraschungskuchen, sodass auch gleich der passende Anlass für ein frisches Törtchen gegeben war… Weiterlesen

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Gefüllte Schoko-Kaffee-Küchlein

Gefüllte Schoko-Kaffee-Küchlein {Calendar of incredients}

Kleine Mini-Kuchen mit einer cremig-fruchtigen Füllung

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein willenloses Opfer der Küchenutensilien-Vermarktungs-Strategen! Ganz besonders schwer fällt es mir, an hübschen Tellern, Schalen und Platten vorbeizugehen (extrem gefährlich: Tortenplatten mit Fuß! Aawwww!). Auch Backformen ziehen mich immer magisch an. Da wir aber in unserer Dachgeschosswohnung keine Oberschränke in der Küche und somit nur begrenzten Stauraum haben, versuche ich, mich zu beherrschen. Weiterlesen

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Macho, Macho … pardon: Matcha-Mango-Torte

„Oh, ein grüner Lattenzaun!“, rief eine mir sehr vertraute Person männlichen Geschlechts beim Blick auf die Torte im Kühlschrank. „Das sieht ja wild aus. Ist da Gurke drin?“, fragte eine mir nicht ganz so vertraute, ebenfalls männliche Person, die gestern in der Mittagspause die Reste futterte. Zugegeben: Mit ihrem grünen Biskuit und der Obstdeko sieht die Matcha-Mango-Torte schon ziemlich ungewöhnlich aus. Das Geheimnis des grünen Teigs ist Matcha-Tee-Pulver, das schon in kleinen Mengen eine ganze Schüssel voller Teig quietschgrün werden lässt.

Die Torte ist etwas zeitintensiv, aber die einzelnen Arbeitsschritte sind einfach und das Ergebnis kann sich auf jedem Kuchenbüffet sehen lassen. Am Besten backt und schichtet man alles und lässt die Torte über Nacht im Kühlschrank richtig fest werden. Ganz wichtig: Erst schneiden, dann die Mangoscheiben und Physalis drapieren!

Hier die Zutaten für den Biskuit: 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

75g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

2 TL Matcha-Pulver

1 Prise Salz

Vorab schonmal den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und Wasser aufschlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln dazugeben und weiterrühren. Damit es keine Klümpchen gibt, Mehl, Backpulver und Matcha auf die Creme sieben und ganz kurz unterheben. Jetzt kommt der schwierigste Teil des ganzen Rezepts: Mit einem Spritzbeutel und Lochtülle (Stern geht auch, dann werden die Streifen nur nicht glatt) ca. 50 Streifen von etwa 11 cm Länge auf die beiden Backbleche spritzen. Dabei etwas Abstand zwischen den einzelnen Streifen lassen, da der Teig beim Backen noch verläuft. Die Streifen ca. 8 Minuten lang backen. Vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Für die Teigböden einen Tortenring auf 18 cm einstellen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und den restlichen Teig einfüllen.

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Der Biskuit backt ca. 15 Minuten. Ebenfalls abkühlen lassen. Danach mit einem großen, scharfen Messer längs in der Mitte durchschneiden, sodass zwei Böden entstehen.

Die Zutaten für die Creme: 

3 Mangos

9 Blatt weiße Gelatine

75g Zucker

500g Magerquark

500ml Cremefine zum Schlagen (oder Sahne, wer mag)

Die Gelatineblätter klein schneiden und in kaltem Wasser nach Anleitung einweichen. In der Zwischenzeit einen der grünen Böden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring mit etwas größerem Durchmesser drumherumstellen. Zwei der Mangos werden geschält und in Würfel geschnitten. Danach mit dem Pürierstab fein pürieren.

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Von dem Püree 3 EL abnehmen und abgedeckt kalt stellen (kommt bei der Deko wieder zum Einsatz). Der Rest Püree wird mit dem Zucker und dem Quark verrührt. Die Cremefine steifschlagen. Die Gelatine ausdrücken und für ein paar Sekunden in die Mikrowelle geben, bis sie flüssig wird. Alternativ geht auch ein kleiner Topf auf der heißen Herdplatte. Ein paar Löffel von der Creme in die aufgelöste Gelatine geben, dann mit einem Schneebesen unter die Creme rühren. Zum Schluss die geschlagene Cremefine unterheben und kurz kaltstellen, bis die Masse anfängt zu gelieren.

Mango Nummer 3 wird geschält und die Hälfte des Fruchtfleisches in kleine Würfel geschnitten. Die andere Hälfte im Kühlschrank aufheben, bis dekoriert werden kann. Die Hälfte der  Creme wird auf dem Tortenboden verteilt, dabei die Creme bis an den Rand des Tortenrings streichen. Den zweiten Boden auflegen, darauf die Mangowürfel verteilen und mit der restlichen Creme bedecken.

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Die Oberfläche mit einer Palette glattstreichen. Die Torte bleibt für ein paar Stunden im Kalten, am Besten über Nacht.

Jetzt darf dekoriert werden: Dazu zuerst den Ring entfernen und den Kuchen in 12 oder 16 Stücke schneiden. Dann werden die Biskuitstäbchen dicht an dicht außen an den Tortenrand gestellt. Das kaltgestellte Mangopüree auf der Torte verteilen und die restliche Mango in dünne Scheiben schneiden. Auf dem Püree verteilen und wer mag, gibt noch ein paar Physalis dazu.

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Sommer-Comeback ohne Backen

Mango-Sanddorn-Minitorte mit Quarkcreme

Ein bisschen Südsee, ein bisschen Ostsee, ein bisschen Frische, ein bisschen Farbe… Beim Blick nach draußen und auf das neblig-graue Wetter heute wünsche ich mir spontan den Sommer zurück. Wenn das wettertechnisch schon nicht klappen will, dann soll bitte zum Wochenendkaffee die Sonne scheinen. So! Vom letzten Rügen-Urlaub steht noch ein Fläschchen Sanddornlikör im Regal, dazu passen tropische Mango, eine erfrischende Creme aus Quark und Joghurt und ein knuspriger Keks-Boden. Und das Ganze geht auch noch fix und ohne Backen, nur ein bisschen Geduld für die Kühlzeit sollte man mitbringen. Und jetzt: Auf die Teller damit und in den Urlaub zurückträumen…

Die Zutaten für eine kleine Torte (18cm Durchmesser):

100g fein zerbröselte Haferkekse und

40g flüssige Butter

mit einem Löffel verrühren und auf einem großen, flachen Teller oder einer Tortenplatte verteilen.

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Vorher einen Tortenring aufstellen und die Platte mit etwas Öl einreiben – dann klebt der Boden anschließend nicht am Porzellan fest. Den Boden samt Ring kaltstellen.

250g Quark

150g Naturjoghurt

mit 2 EL Puderzucker verrühren.

4 Blatt weiße Gelatine

nach Packunsganweisung in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in der Mikrowelle oder im heißen Wasserbad vorsichtig auflösen. Etwas von der Joghurt-Quark-Masse mit der Gelatine vermischen und dann alles unter die restliche Creme rühren. Am besten nimmt man dazu einen Schneebesen, dann ist die Gefahr relativ gering, dass sich Gelatine-Klümpchen bilden.

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Wenn die Creme anfängt zu gelieren, auf dem Boden verteilen und alles wieder in den Kühlschrank stellen.

1 Mango (frisch oder 200g Tiefkühl-Mango)

schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer mag, gibt noch

4-5- EL Sanddornlikör dazu.

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4 Blatt weiße Gelatine wie oben beschrieben einweichen, auflösen und unter das Mangopüree rühren. Wenn auch diese Masse geliert, auf der Joghurt-Creme verteilen und den ganzen Kuchen noch eine Weile kaltstellen. Nach etwa einer Stunde ist die Torte schnittfest und kann serviert werden.

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Soll die Torte in einer „normalen“ Tortenform zubereitet werden, wird die Zutatenmenge einfach verdoppelt. Natürlich schmeckt das Ganze auch ohne Alkohol, aber die Kombination aus süßer Mango und herb-saurem Sanddorn finde ich persönlich sehr spannend und lecker.

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