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GeNUSS hoch 3: Kastenkuchen mit Mandeln, Haselnüssen und Walnüssen

Dieser extrem nussige Kuchen ist mein Beitrag zum Blogevent HochgeNUSS von Ina is(s)t

Heute machen wir mal wieder einen kleinen Ausflug, packen einen köstlichen Kuchen ein und starten zu Ina vom Blog Ina is(s)t. Dort hat Ina gerade ein sehr feines Blogevent laufen, bei dem sich alles um die Nuss dreht. Genauer gesagt: gleich um zehn Nüsse! Ein Muss für alle, die genauso gerne Nüsse knabbern wie ich… Da Herr krimiundkeks der noch größere Experte in Sachen Nüsse ist und alles wegkknuspert, was irgendwie nach Nuss aussieht, habe ich mir einen ganz besonders kernigen Kuchen einfallen lassen. Weiterlesen

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Granatapfel krimiundkeks Rührkuchen Törtchen Creme

Granatapfel-Törtchen mit Schokolade und Nüssen

Resteverwertung, die auch noch richtig hübsch aussieht

Wir haben die erste Woche des neuen Jahres hinter uns gebracht, gestern ist der Weihnachtsbaum ganz Knut-like aus dem Fenster befördert worden und die Weihnachtsplätzchen sind seit dem Zweiten Feiertag weggeknuspert. Eigentlich sollte man annehmen, dass alle Reste vom Fest verputzt sind… Eigentlich, denn im Regal stehen noch weiße und dunkle Ferrero Küsschen aus einem Geschenk und im Kühlschrank wartet ein Becher Quark auf seinen Einsatz.

Nachdem ich in der vergangenen Woche „nur“ Brot gebacken habe – ja, auch im Hause krimiundkeks gibt’s gute Vorsätze fürs neue Jahr und einer davon ist, Vollkornbrot jetzt immer selbst zu backen -, hatte ich schon Back-Entzug in Sachen Kuchen. Abends gibt es Low-Carb-Gerichte bei uns, aber am Wochenende will ich auf ein Stück Kuchen oder einen Keks zum Kaffee auf keinen Fall verzichten. Geht ja auch gar nicht, schließlich ist das ja auch ein Backblog hier… 😉  Weiterlesen

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Kindheitserinnerungen zum Essen: Nusskranz

Außen knusprig, innen saftig gefüllt: Nusskranz aus Mürbeteig

Eine Handvoll Zutaten, dazu ganz viele Erinnerungen an frühere Geburtstage – und fertig ist das perfekte Rezept. In wahrscheinlich jeder Familie gibt es diesen einen Kuchen, der immer und immer wieder auf dem Kaffeetisch stehen muss. Auch wir haben so einen Klassiker: Diesen Nusskranz aus Mürbeteig. Den Kuchen musste meine Tante Trinchen – die streng genommen gar nicht meine, sondern die Tante meiner Mutter war – immer zu meinem Geburtstag mitbringen. Viele Jahre wiederholte sich folgender Dialog: „Was wünscht du dir denn zum Geburtstag?“ „Schenk mir doch bitte deinen leckeren Nusskranz.“ Weiterlesen

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Die wahrscheinlich besten Nussecken der Welt

Nicht kleckern, klotzen! Ok, dann behaupte ich jetzt einfach mal ganz frech, dass Ihr mit diesem Rezept die wahrscheinlich besten Nussecken der Welt backen könnt.

Muttis Nussecken sind die besten

Warum? Weil der Boden schön mürbe und gleichzeitig knusprig ist. Weil der Belag saftig ist und extra viele Nüsse enthält. Weil zwischen Boden und Nüsse eine Schicht selbstgemachtes Gelee kommt. Und überhaupt: Weil das Rezept von meiner Mama stammt. Wenn das mal keine echt überzeugenden Argumente sind…

Mir nach in die Küche, hier sind die Zutaten für ein 3/4 Blech:

Knetteig: 

225g Mehl

1 TL Backpulver

1 Ei

100g Butter

75g Zucker

Zuerst den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Für den Knetteig werden alle Zutaten zügig verknetet, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen. Die Teigmenge reicht für ungefähr 3/4 der Fläche eines Backblechs. Natürlich könnte man ihn auch auf der ganzen Fläche verteilen, aber dann wäre er zu dünn und würde beim Backen zu schnell zu hart und dunkel.

Auf dem Teig 2-3 EL säuerliches Gelee mit einem Löffel verstreichen. Ich nehme immer gerne Johannisbeer- oder Brombeergelee. Wenn das Gelee sehr fest ist, kann man es kurz in der Mikrowelle erwärmen, dann lässt es sich leichter verstreichen.

Nussecken: Die Basis bildet ein mürber Knetteig, der mit säuerlichem Gelee bestrichen wird.

Das Gelee wird gleichmäßig auf dem Knetteig verstrichen.

Für den Belag

150g Butter

50g Zucker

knapp 50ml Wasser

400g gemahlene Haselnüsse (lecker ist auch eine Mischung aus 200g gemahlenen Nüssen und 200g gehobelten oder gehackten Nüssen)

Butter, Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen, bis die Masse leicht zu köcheln beginnt. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Nüsse unterrühren. Die Nussmasse auf dem Teigboden verteilen. Da sie sehr fest ist, geht das leichter, wenn man zuerst viele kleine Häufchen löffelweise auf den Teig setzt und diese mit einem Löffel zusammendrückt.

Der Belag aus Butter, Zucker, Wasser und Haselnüssen lässt die Nussecken schön saftig werden.

Die feste Masse lässt sich gut mit einem Löffel auf den Teig drücken.

Der Kuchen backt für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene. Sollte die Nussmasse schon nach 20 Minuten dunkler geworden sein, den Kuchen schon aus dem Ofen nehmen. Backen die Nüsse zu lange, werden sie leider dunkel und bitter.

Nach ein paar Minuten den Kuchen in Dreiecke schneiden – jetzt ist er noch schön weich und bricht beim Schneiden nicht auseinander. Je nach Lust und Laune können die Nussecken größer oder kleiner geschnitten werden.

Fürs perfekte Finish 100g Zartbitterschokolade schmelzen und die flüssige Schokolade mit einem Teelöffel über die Nussecken sprenkeln. Das geht schneller, als jedes Stück mit allen drei Ecken in die flüssige Schoki zu tunken, und sieht ebenso gut aus. Die Nussecken können prima als Proviant für Reisen gebacken werden, denn sie bleiben in einer Blechdose extrem lange frisch und lecker.

Nussecken mit Zartbitterschokolade verziert

 

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Klein & knackig: Macadamia-Cantuccini

Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen: Die Plätzchen-Saison… Die ersten Sorten sind sicher in Dosen verstaut und warten auf gemütliche Advents-Tage mit Kaffee, Tee und Kerzenschein.
Beim Italiener werden sie gerne zum Kaffee serviert: Cantuccini, das knackige Mandelgebäck, das sich so herrlich in den Kaffee tunken lässt. In meiner Variante – die übrigens vegan ist – kommen statt Mandeln Madacamianüsse in den Teig. Knuspert dank zweimaligem Backen genauso, bietet aber ein interessantes Geschmackserlebnis.

Für ca. 60-75 Stück (je nach Durchmesser der Teigrollen) benötigt man: 

125g Macadamianüsse, ungesalzen (wer nur gesalzene findet: kein Problem, einfach in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, schon ist das Salz abgewaschen)

260g Mehl

100g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

20g Speisestärke

1/2 TL Backpulver

wer mag: einen Schuss Amaretto

60ml Pflanzenöl (kein Olivenöl, denn der Geschmack wäre zu heftig! Ich habe Kokosöl verwendet)

100ml Mandelmilch

100g Macadamia-Creme (gibts z.B. von Alnatura, es geht aber auch mit Erdnusscreme oder Mandelmus – Hauptsache, cremig und nussig!)

Der Backofen wird auf 160 Grad bei Umluft vorgeheizt.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Dann Mandelmilch, Amaretto, Macadamia-Creme und Öl hinzufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zum Schluss die ganzen Macadamias unterkneten.

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Der Teig ist durch das viele Öl und das Fett aus der Creme sehr weich und „flutschig“, das muss aber genauso sein, bitte kein Mehl mehr unterkneten! Ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus dem Teig mehrere „Würste“ mit ca. zwei bis drei Zentimeter Durchmesser formen. Sie müssen gar nicht perfekt rund sein, Plätzchen dürfen schließlich nach Handarbeit aussehen! 😉

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Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen. Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und die Teigrollen kurz abkühlen lassen. Noch warm werden sie mit einem scharfen Messer in Scheiben geschnitten, bevor alles noch einmal für rund 7 Minuten bei gleicher Temperatur gebacken wird.

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Durch die zweite Runde im Ofen erhalten die Cantuccini ihre typische Knusprigkeit. Dadurch sind sie auch bis zu acht Wochen in einer Dose verschlossen haltbar (was utopisch ist, denn sie sind einfach zu lecker…).

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