Schlagwort-Archive: Plätzchen

Zimtsterne mal anders

Mein Beitrag zum Blogger-Adventskalender bei Wiktoria’s Life

Zimtsterne Adventskalender Wiktorias Life Hefeteig Zimt Plätzchen

Heute blogge ich mal auswärts und bin bei Alicja Wiktoria und ihrem Blog Wiktoria’s Life zu Gast. Bei ihr gibt es einen Adventskalender mit 24 tollen Beiträgen. Hinter Türchen Nr. 14 versteckt sich ein Rezept von mir. Ich habe Zimtsterne mitgebracht, die aber bis auf Zimt nichts mit den üblichen Zimtstern-Verdächtigen gemeinsam haben… Neugierig geworden? Dann schaut doch mal bei, Adventskalender vorbei.

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:
Hafer-Kokos-Plätzchen Haferflocken Kekse Zimt Just Spices

Für Eilige: würzige Hafer-Kokos-Plätzchen

Schnell gebacken und noch schneller gefuttert

Wer sagt eigentlich, dass Weihnachtsplätzchen immer ausgerollt, ausgestochen und aufwändig verziert werden müssen? Ich höre so oft Sätze wie „Was? Du backst mehrere Sorten Plätzchen? Die Zeit habe ich gar nicht.“ „Nee, Plätzchenbacken ist nicht meins, das dauert immer so ewig lange.“ „Ach, ich backe dieses Jahr keine Plätzchen. Dafür fehlt mir die Geduld.“

Nix da, Ausreden gelten ab sofort nicht mehr, denn ganz viele Plätzchen sind wirklich im Handumdrehen und ohne großartiges „Werkzeug“ gebacken (und mal ganz ehrlich: Adventszeit ohne Plätzchenbacken ist doch nur halb so schön und am besten schmecken eh selbstgebackene Plätzchen). Weiterlesen

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:
Braune Kekse Brune Kager Dänemark Weihnachtsplätzchen

Leckerchen aus Dänemark: „Oma Hennys Brune Kager“ {Blogparade}

Knusprig und kräftig weihnachtlich gewürzt kommen die „Braunen Kekse“ daher

Vor knapp zwei Jahren habe ich zum ersten Mal diese herrlich knusprigen Plätzchen probiert und war sofort Feuer und Flamme für die dänischen Leckerchen. Ich bin heute sogar felsenfest davon überzeugt, dass sie der eigentliche Grund für unsere Hochzeit ein halbes Jahr später waren… Warnung: Dieser Beitrag enthält hoffnungslos kitschig-süße Element, entsprechend allergische oder empfindliche Leser werden gebeten, jetzt ganz, ganz tapfer zu sein!  Weiterlesen

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Adventskalender zum Anbeißen

Der 1. Dezember naht mit großen Schritten und nicht nur Kinder freuen sich über einen Adventskalender, der das Warten auf Weihnachten jeden Tag ein bisschen versüßt. Einen gekauften Schokoladenkalender finde ich zu unpersönlich, fertig gekaufte Süßigkeiten zu verpacken, ist auch nicht allzu aufregend … In diesem Jahr habe ich einen Adventskalender zum Anbeißen gebastelt und 24 selbstgebackene Weihnachtsplätzchen und Pralinen verpackt. Keine Sorge, es ist nicht nötig, 24 verschiedene Sorten zu backen! Die Plätzchen und Pralinen verteilen sich auf 24 Tage, sodass es nicht langweilig wird, wenn sich „nur“ 4 Sorten abwechseln…

Für den „keksigen“ Adventskalender benötigt man: 

24 Plätzchen/Pralinen

24 kleine, durchsichtige Plastiktütchen (gibt’s z.B. in den üblichen „Krimskrams-Läden“ als Verpackung für Cake Pops)

durchsichtiges Klebeband, Schere

buntes, etwas stärkeres Papier (ich habe Briefbögen in Rot genommen, gibt es einzeln im Schreibwarenladen)

goldfarbenen Stift

etwa 30 Minuten Zeit

IMG_5603

Los geht’s: Zunächst die Leckereien einzeln in die Tütchen packen und mit einem Klebestreifen verschließen. Wer den Kalender per Post verschicken will, kann hier schon ein kleines „Luftpolster“ durch Falten einbauen.

IMG_5604

Dann Papierstreifen in beliebiger Breite so zuschneiden, dass die Päckchen eingewickelt werden können. Die Streifenenden übereinanderlegen und mit Klebeband verschließen. Damit die Streifen nicht von den Tütchen rutschen, kann man sie unauffällig am Plastik fixieren. Zum Schluss noch mit goldfarbenen Zahlen von 1 bis 24 beschriften (und vielleicht noch ein paar Sterne, Tannenbäume… dazu malen) und verschenken – oder selbst drauf freuen!

IMG_5605IMG_5607

Zum Aufhängen können die Papierstreifen auch mit einem Locher an einer Seite gelocht werden, dann können sie auf einer Schnur aufgefädelt werden.

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Glitzernde Erdnuss-Doppeldecker

Nüsse, Schokolade, Goldflitter: Wenn es um Weihnachtsplätzchen geht, darf es gerne mal ganz großes Kino sein. Da ich „Bluff“-Plätzchen liebe, die nach unglaublich viel Arbeit aussehen, auf dem Teller richtig was hermachen, aber insgeheim mit wenigen Zutaten und ohne schwierige Zubereitungsschritte schnell gebacken sind, habe ich traditionelle Ausstechplätzchen aus Mürbeteig etwas abgewandelt. Die Kombi aus Erdnuss und Schokolade geht immer und mit ein wenig Goldglitzer wird das Ganze richtig festlich.

Der Mürbeteig besteht aus: 

370g Mehl

gut 2 TL Backkakao

200g Butter in kleinen Stückchen

50g cremiger Erdnussbutter

100g Zucker

1 Eigelb

Alle Zutaten mit der Hand oder mit den Knethaken des Mixers/der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten, zwei Kugeln daraus formen und für etwa eine Stunde in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank geben. Der Teig kann auch vorbereitet, über Nacht im Kühlschrank bleiben und am nächsten Tag weiter verarbeitet werden.

Nach der Kühlzeit wird der Teig kurz durchgeknetet und ausgerollt. Damit sich der Teig leicht von der Unterlage löst, ein Küchenbrett mit Frischhaltefolie „beziehen“ oder den Teig in einem großen, aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausrollen. Die Dicke sollte etwa 3 Millimeter betragen. Rollt man den Teig dünner aus, verbrennt er leicht und bröselt auseinander. Dann mit weihnachtlichen Formen Plätzchen ausstechen. Kleiner Tipp: Da die Plätzchen anschließend gefüllt werden, immer schön darauf achten, dass je zweimal dieselben Motive ausgestochen werden – nicht, dass beim Füllen „Singles“ ohne passendes Gegenstück übrig bleiben!

IMG_5586

Die ausgestochenen Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegten Blechen bei ca. 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten backen. Die Menge der Plätzchen hängt von der Größe der Ausstecher ab. Bei mir ergab der Teig vier Bleche.

Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, geht es ans Füllen: Ein Motiv an der Unterseite mit einem Klecks Erdnusscreme bestreichen und das passende Gegenstück aufsetzen.

IMG_5588

Für ein schickes Finish etwas Zartbitter- und Vollmilchschokolade schmelzen und mit einem Teelöffel die flüssige Schokolade in Streifen über den Plätzchen verteilen. Wer mag, toppt das Ganze noch mit essbarem Goldglitzerstaub.

IMG_5592

Dazu einen Borstenpinsel vorsichtig in den Staub tauchen und durch Anstupsen mit der anderen Hand über die Plätzchen stäuben.

IMG_5597

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf:

Klein & knackig: Macadamia-Cantuccini

Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen: Die Plätzchen-Saison… Die ersten Sorten sind sicher in Dosen verstaut und warten auf gemütliche Advents-Tage mit Kaffee, Tee und Kerzenschein.
Beim Italiener werden sie gerne zum Kaffee serviert: Cantuccini, das knackige Mandelgebäck, das sich so herrlich in den Kaffee tunken lässt. In meiner Variante – die übrigens vegan ist – kommen statt Mandeln Madacamianüsse in den Teig. Knuspert dank zweimaligem Backen genauso, bietet aber ein interessantes Geschmackserlebnis.

Für ca. 60-75 Stück (je nach Durchmesser der Teigrollen) benötigt man: 

125g Macadamianüsse, ungesalzen (wer nur gesalzene findet: kein Problem, einfach in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, schon ist das Salz abgewaschen)

260g Mehl

100g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

20g Speisestärke

1/2 TL Backpulver

wer mag: einen Schuss Amaretto

60ml Pflanzenöl (kein Olivenöl, denn der Geschmack wäre zu heftig! Ich habe Kokosöl verwendet)

100ml Mandelmilch

100g Macadamia-Creme (gibts z.B. von Alnatura, es geht aber auch mit Erdnusscreme oder Mandelmus – Hauptsache, cremig und nussig!)

Der Backofen wird auf 160 Grad bei Umluft vorgeheizt.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Dann Mandelmilch, Amaretto, Macadamia-Creme und Öl hinzufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zum Schluss die ganzen Macadamias unterkneten.

IMG_5553IMG_5555

Der Teig ist durch das viele Öl und das Fett aus der Creme sehr weich und „flutschig“, das muss aber genauso sein, bitte kein Mehl mehr unterkneten! Ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus dem Teig mehrere „Würste“ mit ca. zwei bis drei Zentimeter Durchmesser formen. Sie müssen gar nicht perfekt rund sein, Plätzchen dürfen schließlich nach Handarbeit aussehen! 😉

IMG_5557

Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen. Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und die Teigrollen kurz abkühlen lassen. Noch warm werden sie mit einem scharfen Messer in Scheiben geschnitten, bevor alles noch einmal für rund 7 Minuten bei gleicher Temperatur gebacken wird.

IMG_5562

Durch die zweite Runde im Ofen erhalten die Cantuccini ihre typische Knusprigkeit. Dadurch sind sie auch bis zu acht Wochen in einer Dose verschlossen haltbar (was utopisch ist, denn sie sind einfach zu lecker…).

Der Beitrag gefällt Dir? Teile ihn auf: