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Cookie-Sandwich Cookie Erdbeeren krimiundkeks Keks Quark

Keksgenuss XXL: Cookie-Sandwich mit Erdbeeren

Das Krümelmonster hätte seinen Spaß an diesem Riesen-Cookie

Manchmal frage ich mich ja schon, was meine Oma wohl zu den ganzen „neumodischen“ Kuchenkreationen sagen würde, die heute aufgetischt werden. Ob Dripping-Cake, Naked Cake oder Cookie Dough – das käme ihr sicher mehr als Spanisch vor. Zu Omas Lebzeiten und als sie noch in Back-Hochform war, wurden in schöner Regelmäßigkeit echte Kuchenklassiker gebacken, vor allem, wenn Geburtstage anstanden. Von dem „neumodischen Kram“, den es heute gibt, hätte sich aber sicher auch gerne ein Stück gegessen. Darf ich vorstellen: der wohl größte Keks, den es auf diesem Blog jemals gegeben hat – ein Cookie-Sandwich mit Erdbeeren und das Ganze im XXL-Format. Weiterlesen

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Käsekuchen Erdbeeren Cheesecake krimiundkeks Quark Erdbeerkuchen Mürbeteig

So schmeckt der Frühling: Erdbeer-Käsekuchen

Endlich ist die Erdbeerzeit da!

Juchu, es gibt endlich wieder Erdbeeren! Ok, es gibt ja das ganze Jahr über Erdbeeren, also nochmal neu: Juchu, es gibt endlich wieder Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeeren schmecken! Besser? Wenn die saftigen Früchte nicht nur von außen, sondern beim Hineinbeißen auch innen leuchtend rot sind, dann wandern sie in meinen Einkaufskorb. Erdbeerkuchen ist für mich ganz traditionell eigentlich „nur“ ein Biskuitboden, dick mit Erdbeeren belegt und Tortenguss drüber. Das schmeckt nach Kindheit, nach Heimat, nach Erdbeerzeit. Weil ich aber auch Käsekuchen extrem lecker finde, gibt es heute einen köstlichen Erdbeer-Käsekuchen.  Weiterlesen

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Granatapfel krimiundkeks Rührkuchen Törtchen Creme

Granatapfel-Törtchen mit Schokolade und Nüssen

Resteverwertung, die auch noch richtig hübsch aussieht

Wir haben die erste Woche des neuen Jahres hinter uns gebracht, gestern ist der Weihnachtsbaum ganz Knut-like aus dem Fenster befördert worden und die Weihnachtsplätzchen sind seit dem Zweiten Feiertag weggeknuspert. Eigentlich sollte man annehmen, dass alle Reste vom Fest verputzt sind… Eigentlich, denn im Regal stehen noch weiße und dunkle Ferrero Küsschen aus einem Geschenk und im Kühlschrank wartet ein Becher Quark auf seinen Einsatz.

Nachdem ich in der vergangenen Woche „nur“ Brot gebacken habe – ja, auch im Hause krimiundkeks gibt’s gute Vorsätze fürs neue Jahr und einer davon ist, Vollkornbrot jetzt immer selbst zu backen -, hatte ich schon Back-Entzug in Sachen Kuchen. Abends gibt es Low-Carb-Gerichte bei uns, aber am Wochenende will ich auf ein Stück Kuchen oder einen Keks zum Kaffee auf keinen Fall verzichten. Geht ja auch gar nicht, schließlich ist das ja auch ein Backblog hier… 😉  Weiterlesen

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Gefüllte Schoko-Kaffee-Küchlein

Gefüllte Schoko-Kaffee-Küchlein {Calendar of incredients}

Kleine Mini-Kuchen mit einer cremig-fruchtigen Füllung

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein willenloses Opfer der Küchenutensilien-Vermarktungs-Strategen! Ganz besonders schwer fällt es mir, an hübschen Tellern, Schalen und Platten vorbeizugehen (extrem gefährlich: Tortenplatten mit Fuß! Aawwww!). Auch Backformen ziehen mich immer magisch an. Da wir aber in unserer Dachgeschosswohnung keine Oberschränke in der Küche und somit nur begrenzten Stauraum haben, versuche ich, mich zu beherrschen. Weiterlesen

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Ed von Schleck-Kuchen mit Erdbeeren

Erfrischend mit Erdbeeren und leichter Creme

Früher war alles besser? Mh, das lassen wir jetzt mal unkommentiert so stehen… Eines war früher auf jeden Fall großartig: Es gab Ed von Schleck, das Eis zum Hochschieben mit dem tollen, roten Spiralmuster (heißt heute irgendwie anders, wie schade!). Ein Revival des Klassikers ist an diesem Wochenende in der krimiundkeks-Versuchsküche eingezogen: Ein erfrischender Kuchen mit Erdbeeren, Biskuitboden und einer leichten Creme aus Quark und Joghurt – und natürlich einer Spirale aus leckerem Erdbeerpüree on top.

Das Muster in die Creme zu ritzen, hat ein bisschen gedauert, dafür sieht der Kuchen wirklich Spitze aus und macht gleich Lust auf Erdbeeren und Sommer – bitte ohne Unwetter…

Ich habe die Miniversion in einer Form mit ca. 18cm Durchmesser gebacken. Wer eine 26er-Springform nehmen möchte, verdoppelt einfach die Menge der Zutaten.

Das Rezept für eine Mini-Tortenform:

Biskuitboden

2 Eier, bitte trennen

2 EL kaltes Wasser

60g Mehl

25g Zucker

1/2 Päckchen (=20g) Vanillepuddingpulver oder einfach Speisestärke

Zuerst Eiweiß mit Wasser zu steifem Schnee schlagen. Den Zucker während des Rührens einrieseln lassen und weiterrühren. Dann die Eigelbe nacheinander hinzugeben. Ganz zum Schluss Mehl und Puddingpulver mischen und auf die Creme sieben. Das Ganze nur mit einem Teigschaber oder Löffel leicht unterheben, nicht mehr aufschlagen, sonst wird der Teig zäh.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, die Form einmal auf der Arbeitsplatte aufklopfen und in den auf ca. 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen schieben.

Ed von Schleck Biskuit

Auf mittlerer Schiene backt der Biskuit etwa 15 Minuten. Besser im Auge behalten, Biskuit wird schnell dunkel und trocken, wenn er zuviel Hitze bekommt!

Auf einem Gitter auskühlen lassen und den abgekühlten Boden auf eine Tortenplatte legen. Einen Tortenring um den Boden stellen.

Die Creme

250g Quark (Fettstufe je nach Geschmack)

250g Naturjoghurt

2 EL Ahornsirup

6 Blätter weiße Gelatine

Alle Zutaten mit dem Mixer gut verrühren und kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Gelatine kleinschneiden und nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen.

Und sonst?

Eine Schale Erdbeeren

Die Erdbeeren putzen und einen Teil in Scheiben schneiden. Ich habe die Menge nicht abgewogen, sondern nach Lust und Laune geschnippelt. Es müssen jedenfalls so viele sein, dass man sie in mehreren Schichten auf dem Biskuitboden stapeln kann. Für das Püree eine Handvoll Beeren mit dem Pürierstab fein pürieren und kalt stellen.

Ed von Schleck Erdbeeren

Jetzt ist sicher auch die Gelatine eingeweicht: Ausdrücken und in der Mikrowelle kurz erwärmen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Einen Löffel Creme in die Gelatine rühren, damit sie sich ein bisschen abkühlt und dann diese Mischung in die Creme rühren. Gleichmäßig mit dem Schneebesen oder dem Mixer unterrühren, sonst bilden sich kleine, fiese „Gummibären“ in der Creme. Sobald die Masse zu gelieren beginnt (nach ca. 10 Minuten im Kühlschrank), auf dem mit Erdbeeren belegten Boden verteilen und den Kuchen in den Kühlschrank stellen.

Warten…

Ist die Masse schnittfest, kann das große Schnitzen beginnen: Für das Spiralmuster auf der Oberfläche die Konturen mit einem kleinen Messer in die Creme ritzen und die Zwischenräume auskratzen.

Ed von Schleck Rillen Ed von Schleck Rillen II

Ich habe einen kleinen Espressolöffel (den Stiel) als Werkzeug benutzt und das ging sehr gut. Die entstandenen Rillen mit dem Erdbeerpüree auffüllen.

Ed von Schleck Rillen III

Auch hier hat der kleine Löffel sich als sehr praktisch erwiesen. 😉 Wer mag, dekoriert noch mit ein paar frischen Erdbeeren und dann ab auf den Tisch mit dem Kunstwerk!

Ed von Schleck

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Backen ohne Backen: Erfrischende Erdbeer-Torte mit Keksboden

Endlich gibt es wieder frische Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeeren schmecken und nicht wie Wasser im Erdbeerkostüm! Dazu noch Pfingsten und Hochzeitstag – allerbeste Gründe, um eine Erdbeer-Torte zu backen. Stopp, finden Sie den Fehler: Das „Backen“ übernimmt in dem Fall der Kühlschrank, denn ich habe mich für einen Kuchen ohne Backen entschieden. Etwas Wartezeit sollte man also einrechnen, wenn das Kuchenstück nicht vom Teller fließen soll, wie es mir ungeduldigem Ding leider passiert ist… Merke: Nach nur drei Stunden ist der Kuchen zwar einigermaßen stabil, aber noch nicht in der Lage, die Form von selbst zu halten. 😉 Dem leckeren Geschmack hat es natürlich trotzdem nicht geschadet!

Los geht’s, hier sind die Zutaten für eine Erdbeer-Torte mit ca. 22 cm Durchmesser: 

Boden: 

15-20 Oreo-Kekse

1 EL Frischkäse

Die Kekse in der Küchenmaschine oder ganz martialisch im Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerbröseln und mit dem Frischkäse vermischen. Natürlich könnte man anstelle des Frischkäses auch zerlassene Butter nehmen, aber a) war noch ein Rest Frischkäse im Kühlschrank und b) steckt in den Oreos schon genug Fett.

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Einen Tortenring auf die entsprechende Größe einstellen, auf eine Tortenplatte stellen und die Masse darin festdrücken. Der Boden kommt in den Kühlschrank, damit er fest werden kann.

Für den Belag: 

300g Tiefkühl-Erdbeeren

im Topf auf dem Herd auftauen und pürieren. Wenn keine Kinder mitessen, können noch ein paar Esslöffel Erdbeer-Limes dazugegeben werden. Das Püree abkühlen lassen.

500g Quark

250g Naturjoghurt

50g Zucker

mit dem Mixer oder Schneebesen cremig rühren – auf jeden Fall so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat und nicht mehr knirscht.

wer hat und mag:

eine Handvoll gefriergetrocknete Erdbeer-Crispies (gibt’s im Fachhandel und online) untermischen.

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6-8 Blatt weiße Gelatine

nach Packungsanweisung klein schneiden und in kaltem Wasser einweichen.

In der Zwischenzeit

500g frische Erdbeeren

putzen und etliche Früchte halbieren. Die halbierten Erdbeeren werden mit der glatten Schnittfläche nach außen an den Rand des Tortenrings gestellt. Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden.

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Jetzt ist etwas Geschicklichkeit gefragt: Gelatine ausdrücken und das überschüssige Wasser abgießen. Die Gelatine für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erhitzen, bis sie sich komplett aufgelöst hat. Aber wirklich nur ganz kurz! Wird die Gelatine zu heiß, geliert die Masse nicht mehr! Alternativ kann die Gelatine auch in einem kleinen Topf kurz auf der Herdplatte erhitzt werden. Anschließend ein oder zwei Löffel von der Quarkcreme in die aufgelöste Gelatine geben und gut verrühren. Erst jetzt die Gelatine-Quark-Masse in die übrige Creme geben und kräftig (!!!) und zügig verrühren. Sobald die Masse beginnt zu gelieren, auf dem Keksboden verteilen. Das Erdbeerpüree zur Creme geben und mit einer Gabel wie beim Marmorkuchen-Backen spiralförmig unterrühren. Die Erdbeerscheiben dekorativ auf der Creme verteilen und den Kuchen für mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

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Gestreifte Himbeer-Schoko-Torte

Kuchen, die spektakulär aussehen und dabei von jedem nachgebacken werden können, der eine Schüssel, einen Mixer, einen Herd und einen Kühlschrank hat, sind mir die liebsten. Ok, für diese gestreifte und gewickelte Torte, die ich am Wochenende für eine Konfirmation gebacken habe, sollte man angstfrei mit Biskuitböden umgehen können und ein bisschen Geduld mitbringen. 😉 Aber der Einsatz lohnt sich, denn angeschnitten sorgt die Torte mit Himbeer-Quarkfüllung und leckerer Schokosahne für staunende Blicke. Auf einem Mürbeteigboden steht eine Biskuit-Himbeer-Creme-Spirale, das ganze wird mit Schokosahne eingestrichen und mit frischen Himbeeren und Schokoblättchen dekoriert.

Los geht’s, hier die Zutaten!

Mürbeteig:

75g Butter

150g Mehl

2 EL Zucker

1 Prise Salz

1 EL Wasser

Alle Zutaten werden zu einem glatten Teig verknetet und in einem Tortenring von 24cm Durchmesser auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) ausrollen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte legen.

Jetzt zum Biskuitboden: 

5 Eier

5 EL heißes Wasser

125g Zucker

150 Mehl

1/2 Päckchen Puddingpulver (Schoko oder Vanille)

2 EL Kakaopulver

Eier und Wasser mit der Küchenmaschine oder dem Mixer cremig aufschlagen, das dauert einige Minuten, denn der Biskuit soll schön locker und fluffig werden.

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Während des Rührens den Zucker einrieseln lassen. Mehl, Puddingpulver und Kakao werden auf den Teig gesiebt und vorsichtig unter die Eier-Zucker-Masse gerührt. Dabei nicht zu kräftig rühren! Den Teig auf ein Backblech geben, ein-, zweimal auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich der Teig gleichmüßig verteilt und dann bei ebenfalls 175 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen. Wenn die Oberfläche noch weich ist, perfekt! Jetzt wird es ein bisschen kniffelig, denn der Biskuit muss kopfüber auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch gestürzt werden. Einfach mal trauen – passieren kann nix! Das Backpapier lässt sich leichter abziehen, wenn man kurz ein angefeuchtetes Tuch darauflegt.

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Für die Füllung: 

300g Tiefkühl-Himbeeren

3 EL Himbeermarmelade

Die Beeren im Topf aufkochen, dann die Marmelade unterrühren und die Masse abkühlen lassen.

400ml Sahne steifschlagen und

500g Magerquark und

3 EL Puderzucker unterrühren.

Der Mürbeteigboden wird mit 2-3 weiteren EL Himbeermarmelade bestrichen.

Jetzt wird die Himbeermasse auf dem Biskuitboden verteilt und die Quark-Sahne-Creme auf die Himbeeren gestrichen. Im nächsten Schritt den Boden längs in vier Streifen schneiden. Noch einmal tief Luft holen, dann kann das Abenteuer „Wickel die Teigstreifen zur Spirale“ beginnen: Den ersten Streifen aufrollen und hochkant in die Mitte des Mürbteigbodens stellen.

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Die übrigen drei Streifen nacheinander anschließen und die Spirale fortsetzen, sodass eine runde Torte entsteht. Anschließend einen Tortenring auf 24 cm einstellen und eng um die Biskuitspirale stellen.

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Der feste Ring bringt den Kuchen in Form, auch wenn beim Aufwickeln etwas gerissen sein sollte oder die Form nicht ganz rund geworden ist… Ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht.

Für das perfekte Äußere: 

400ml Sahne in einem Topf erwärmen und ca. 150g Vollmilchschokolade darin schmelzen lassen. Die Schokosahne ebenfalls über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag die Schokosahne mit dem Mixer steifschlagen, die Torte aus dem Ring lösen und mit der Sahne einstreichen. Wer es besonders ordentlich mag, nimmt eine Palette (oder ein großes Messer), ansonsten kann man die Oberfläche auf gewollt wellig gestalten.

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Als Deko eignen sich frische Himbeeren, die „unordentlich“ oben auf der Torte verteilt werden. An den Rand kommen Schokoblättchen, die aus dunkler und weißer Schokolade selbst hergestellt werden können. Dazu ca. 150g dunkle Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und auf einem Stück Backpapier glatt ausstreichen. Wer möchte, gibt noch einige Stücke weiße Schokolade in den Schmelztopf und spritzt die mit einem Löffel in unregelmäßigen Streifen auf die dunkle Schokolade. Nach dem Aushärten in grobe Stücke brechen und den Tortenrand (und, wenn noch etwas übrig ist, die Oberfläche) damit dekorieren. Hierbei hatte ich tatkräftige Unterstützung meiner kleinen Nachbarin, die auch gleich die Qualitätskontrolle der Schokolade übernommen hat – verantwortungsvoll und vorbildlich! 🙂

Damit es keinen Matsch beim Schneiden gibt, sollte die Torte am besten vor dem Dekorieren geschnitten werden. Zum Abschluss noch etwas Kakao auf die freien Sahne-Flächen sieben und fertig ist das gestreifte Torten-Abenteuer.

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Macho, Macho … pardon: Matcha-Mango-Torte

„Oh, ein grüner Lattenzaun!“, rief eine mir sehr vertraute Person männlichen Geschlechts beim Blick auf die Torte im Kühlschrank. „Das sieht ja wild aus. Ist da Gurke drin?“, fragte eine mir nicht ganz so vertraute, ebenfalls männliche Person, die gestern in der Mittagspause die Reste futterte. Zugegeben: Mit ihrem grünen Biskuit und der Obstdeko sieht die Matcha-Mango-Torte schon ziemlich ungewöhnlich aus. Das Geheimnis des grünen Teigs ist Matcha-Tee-Pulver, das schon in kleinen Mengen eine ganze Schüssel voller Teig quietschgrün werden lässt.

Die Torte ist etwas zeitintensiv, aber die einzelnen Arbeitsschritte sind einfach und das Ergebnis kann sich auf jedem Kuchenbüffet sehen lassen. Am Besten backt und schichtet man alles und lässt die Torte über Nacht im Kühlschrank richtig fest werden. Ganz wichtig: Erst schneiden, dann die Mangoscheiben und Physalis drapieren!

Hier die Zutaten für den Biskuit: 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

75g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

2 TL Matcha-Pulver

1 Prise Salz

Vorab schonmal den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und Wasser aufschlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln dazugeben und weiterrühren. Damit es keine Klümpchen gibt, Mehl, Backpulver und Matcha auf die Creme sieben und ganz kurz unterheben. Jetzt kommt der schwierigste Teil des ganzen Rezepts: Mit einem Spritzbeutel und Lochtülle (Stern geht auch, dann werden die Streifen nur nicht glatt) ca. 50 Streifen von etwa 11 cm Länge auf die beiden Backbleche spritzen. Dabei etwas Abstand zwischen den einzelnen Streifen lassen, da der Teig beim Backen noch verläuft. Die Streifen ca. 8 Minuten lang backen. Vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Für die Teigböden einen Tortenring auf 18 cm einstellen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und den restlichen Teig einfüllen.

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Der Biskuit backt ca. 15 Minuten. Ebenfalls abkühlen lassen. Danach mit einem großen, scharfen Messer längs in der Mitte durchschneiden, sodass zwei Böden entstehen.

Die Zutaten für die Creme: 

3 Mangos

9 Blatt weiße Gelatine

75g Zucker

500g Magerquark

500ml Cremefine zum Schlagen (oder Sahne, wer mag)

Die Gelatineblätter klein schneiden und in kaltem Wasser nach Anleitung einweichen. In der Zwischenzeit einen der grünen Böden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring mit etwas größerem Durchmesser drumherumstellen. Zwei der Mangos werden geschält und in Würfel geschnitten. Danach mit dem Pürierstab fein pürieren.

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Von dem Püree 3 EL abnehmen und abgedeckt kalt stellen (kommt bei der Deko wieder zum Einsatz). Der Rest Püree wird mit dem Zucker und dem Quark verrührt. Die Cremefine steifschlagen. Die Gelatine ausdrücken und für ein paar Sekunden in die Mikrowelle geben, bis sie flüssig wird. Alternativ geht auch ein kleiner Topf auf der heißen Herdplatte. Ein paar Löffel von der Creme in die aufgelöste Gelatine geben, dann mit einem Schneebesen unter die Creme rühren. Zum Schluss die geschlagene Cremefine unterheben und kurz kaltstellen, bis die Masse anfängt zu gelieren.

Mango Nummer 3 wird geschält und die Hälfte des Fruchtfleisches in kleine Würfel geschnitten. Die andere Hälfte im Kühlschrank aufheben, bis dekoriert werden kann. Die Hälfte der  Creme wird auf dem Tortenboden verteilt, dabei die Creme bis an den Rand des Tortenrings streichen. Den zweiten Boden auflegen, darauf die Mangowürfel verteilen und mit der restlichen Creme bedecken.

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Die Oberfläche mit einer Palette glattstreichen. Die Torte bleibt für ein paar Stunden im Kalten, am Besten über Nacht.

Jetzt darf dekoriert werden: Dazu zuerst den Ring entfernen und den Kuchen in 12 oder 16 Stücke schneiden. Dann werden die Biskuitstäbchen dicht an dicht außen an den Tortenrand gestellt. Das kaltgestellte Mangopüree auf der Torte verteilen und die restliche Mango in dünne Scheiben schneiden. Auf dem Püree verteilen und wer mag, gibt noch ein paar Physalis dazu.

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Schicht für Schicht: Geschichtete Kirsch-Biskuit-Torte

Kaum steht mein Geburtstag vor der Tür, werden die Kuchenpläne gestartet: Streusel? Cake Pops? Torte? Schokolade? In diesem Jahr fiel die Entscheidung sehr schnell auf Sauerkirschen. Damit stand der fruchtige Part der Torte fest. Ebenfalls mitspielen durften schließlich heller und dunkler Biskuit und eine frische Creme aus Quark und Joghurt.

Das Backen und Schichten der Torte braucht etwas Zeit, aber der Aufwand lohnt sich!

Die Biskuits für den Boden und die Rolle können schon einen Tag vorher gebacken werden, unter einer Haube bleiben sie auch über Nacht locker und saftig.

Für den dunklen Biskuit

4 Eier

3 EL kaltes Wasser

je 65g Mehl und Speisestärke

80g Zucker

30g dunkler Backkakao

1 TL Backpulver

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß mit dem kalten Wasser zu festem Schnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und während des Rührens die Eigelbe einzeln in die Rührschüssel „flutschen“ lassen. Ganz zum Schluss Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao darübersieben und ganz vorsichtig unterheben.

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Der Teig kommt in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm Durchmesser) und dann bei 160 Grad (Umluft) auf einer der unteren Schienen in den Backofen. Nach ca. 20 Minuten ist der Boden fertig. Kurz abkühlen, aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Für den hellen Biskuit (Rolle): 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

80g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

ein paar EL Kirschmarmelade

Der helle Biskuitteig wird wie oben beschrieben gerührt, aber anstatt in eine Springform, auf den Backblech gestrichen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 220 Grad hochhieven und den hellen Teig auf einer der unteren Schienen für etwa 8 Minuten backen.

Anschließend den heißen Teig auf ein mit etwas Zucker bestreutes Küchentuch stürzen, das Backpapier leicht befeuchten und vorsichtig abziehen.

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Der Boden wird noch warm mit der Kirschmarmelade bestrichen und von der langen Seite eng aufgerollt, sodass eine Biskuitrolle entsteht.

Für die Füllung 

1 Glas Sauerkirschen

in einen Topf geben und aufkochen.

1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit Kirschsaft und 2 EL Zucker anrühren und die Kirschen damit andicken. Wenn das Ganze einen kleinen Schwips haben darf, einfach noch einen Schuss Kirschwasser dazugeben.

Wenn Biskuits und Kirschen ausgekühlt sind, geht es ans Schichten.

Als erstes den dunklen Boden auf eine Tortenplatte legen und die Kirschmasse daraufstreichen. Einen Tortenring drumherum stellen und von der Biskuitrolle ca. 10 dünne Scheiben abschneiden. Die Scheiben auf den Kirschen anordnen.

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Für die Quark-Creme:

500g Magerquark

250g Naturjoghurt und

3 EL Puderzucker verrühren.

6 Blatt weiße Gelatine in kleine Stücke schneiden und in kaltem Wasser einweichen. Nach Packungsanweisung einweichen lassen, ausdrücken und erwärmen. Einen Löffel von der Masse in die warme Gelatine rühren, dann diese Mischung in die Quark-Creme geben und zügig mit dem Schneebesen verrühren. Sobald die Creme anfängt, fest zu werden, auf den Kuchen streichen, die Oberfläche glattstreichen und ab in den Kühlschrank damit.

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Die restliche Biskuitrolle wird in dünne Scheiben geschnitten und dekorativ auf der Torte verteilt. Kleiner Tipp: Zuerst den Kuchen in Stücke schneiden, dann die Scheiben auflegen – so bleibt die Optik intakt, das Auge isst schließlich mit…

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Sommer-Comeback ohne Backen

Mango-Sanddorn-Minitorte mit Quarkcreme

Ein bisschen Südsee, ein bisschen Ostsee, ein bisschen Frische, ein bisschen Farbe… Beim Blick nach draußen und auf das neblig-graue Wetter heute wünsche ich mir spontan den Sommer zurück. Wenn das wettertechnisch schon nicht klappen will, dann soll bitte zum Wochenendkaffee die Sonne scheinen. So! Vom letzten Rügen-Urlaub steht noch ein Fläschchen Sanddornlikör im Regal, dazu passen tropische Mango, eine erfrischende Creme aus Quark und Joghurt und ein knuspriger Keks-Boden. Und das Ganze geht auch noch fix und ohne Backen, nur ein bisschen Geduld für die Kühlzeit sollte man mitbringen. Und jetzt: Auf die Teller damit und in den Urlaub zurückträumen…

Die Zutaten für eine kleine Torte (18cm Durchmesser):

100g fein zerbröselte Haferkekse und

40g flüssige Butter

mit einem Löffel verrühren und auf einem großen, flachen Teller oder einer Tortenplatte verteilen.

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Vorher einen Tortenring aufstellen und die Platte mit etwas Öl einreiben – dann klebt der Boden anschließend nicht am Porzellan fest. Den Boden samt Ring kaltstellen.

250g Quark

150g Naturjoghurt

mit 2 EL Puderzucker verrühren.

4 Blatt weiße Gelatine

nach Packunsganweisung in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in der Mikrowelle oder im heißen Wasserbad vorsichtig auflösen. Etwas von der Joghurt-Quark-Masse mit der Gelatine vermischen und dann alles unter die restliche Creme rühren. Am besten nimmt man dazu einen Schneebesen, dann ist die Gefahr relativ gering, dass sich Gelatine-Klümpchen bilden.

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Wenn die Creme anfängt zu gelieren, auf dem Boden verteilen und alles wieder in den Kühlschrank stellen.

1 Mango (frisch oder 200g Tiefkühl-Mango)

schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer mag, gibt noch

4-5- EL Sanddornlikör dazu.

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4 Blatt weiße Gelatine wie oben beschrieben einweichen, auflösen und unter das Mangopüree rühren. Wenn auch diese Masse geliert, auf der Joghurt-Creme verteilen und den ganzen Kuchen noch eine Weile kaltstellen. Nach etwa einer Stunde ist die Torte schnittfest und kann serviert werden.

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Soll die Torte in einer „normalen“ Tortenform zubereitet werden, wird die Zutatenmenge einfach verdoppelt. Natürlich schmeckt das Ganze auch ohne Alkohol, aber die Kombination aus süßer Mango und herb-saurem Sanddorn finde ich persönlich sehr spannend und lecker.

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