Schlagwort-Archive: Rührkuchen

Minigugel Rührkuchen Gugelhupf Schokolade Mandeln Kakao krimiundkeks

Minigugel aus dreierlei Rührteig

Saftige kleine Kuchen mit Mandeln, Schokolade und Kakao

Wann kommen Euch eigentlich die besten Ideen für neue Blogbeiträge? Mir geht es ganz oft beim Autofahren so, dass mir immer wieder Gedanken durch den Kopf gehen, was ich als nächstes backen könnte, welches Rezept ich schon immer mal ausprobieren wollte und welche Geschichten ich dazu hier auf dem Blog erzählen könnte. Besonders gut funktioniert das, wenn ich alleine unterwegs bin. So wie gestern zum Beispiel, als ich vom Foto-Workshop in Schwetzingen bei Andrea von zuckerimsalz zurück nach Hause gefahren bin (ein ausführlicher Bericht von dem wirklich tollen Tag kommt noch, versprochen!). Ungefähr am Bad Homburger Kreuz stand der Plan für dieses Rezept für die köstlichen kleinen Minigugel dann fest.  Weiterlesen

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Ostern krimiundkeks Schafe Eierlikörkuchen Shaun das Schaf

Süße Osterdeko: Eierlikörschafe

Die putzigen Schafe werden aus Eierlikörkuchen geformt und sind der Hingucker auf dem Ostertisch

„Ja Shaun das Schaf, ja Shaun das Schaf, es macht gern Unsinn…“ Na, Hand aufs Herz: Wer hat jetzt auch direkt einen Ohrwurm und bekommt die Melodie nicht mehr aus dem Kopf? Hihi, dann habe ich ja mein Ziel erreicht und kann den Text hier beenden. Vielleicht schreibe ich aber doch lieber weiter und verrate Euch, woher die Idee für diese kleinen Schafe aus Eierlikörkuchen kam und wie Ihr sie als Deko für Euren Ostertisch nachbacken könnt.  Weiterlesen

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Schokokuchen Schokolade Rührkuchen Oma krimiundkeks

So lecker: Omas saftiger Schokokuchen

Ein fluffiger Rührkuchen mit Schokoladenguss

Von meiner Oma habe ich auf dem Blog ja schon öfter berichtet – vor allem, weil ihre Sprüche, die sie beim Kuchenbacken regelmäßig losgelassen hat, bis heute Running Gags in unserer Familie sind. Man erinnere sich nur an ihre Angewohnheit, immer zu geizig mit Streuseln auf dem Apfelkuchen zu sein… Zu ihren Highlights in Sachen Kuchen gehörte eindeutig ein Schokoladenkuchen, der mit einem unfassbar leckeren Schokoguss überzogen wurde. Diesen Schokokuchen habe ich heute nachgebacken – ein echtes Experiment, denn es gibt nur ein Rezept für den Teig, das Rezept für den Guss hat Oma mit ins Grab genommen…  Weiterlesen

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Marmorkuchen mit Himbeer-Füllung

Mein August-Beitrag für das Jahresblogevent „calendar of incredients“

Im Juli habe ich Schlafmütze auch „schon“ das köstliche Jahresblogevent „calendar of ingredients“ entdeckt und werde für den August – wenn auch reichlich spät – ein Rezept dazu beisteuern. Mindestens eine dieser Zutaten sollte in dem Rezept vorkommen: Himbeeren – Tee – Kirschen. Mehr dazu lest Ihr am Ende des Beitrags. Weiterlesen

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Erfrischend: Matcha-Limetten-Cakepops

Mit dieser grünen Leckerei gratuliere ich Ria zum 2. Bloggeburtstag von „Frau Stiller backt“

Die Sonne scheint, das Thermometer meldet warme Temperaturen und die Zeichen stehen auf Gartenparty – so die Theorie, wie ein Sommer zu sein hat. In der Praxis zeigt sich der Sommer 2016 ja bisher leider nicht sehr kooperativ…

Doch das ist noch lange kein Grund, auf sommerlich-frische Kuchen zu verzichten! Deshalb gibt es heute Matcha-Limetten-Cakepops, die mit einer Extraportion Limettensaft herrlich erfrischend schmecken und mit ihrer hübschen glitzernden Deko einfach köstlich aussehen. Für die grüne Farbe im Teig ist Matchateepulver verantwortlich: Schon eine kleine Portion genügt, um Kuchenteig ganz ohne Chemie einzufärben.

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Am besten backt man den Rührkuchen für die Pops am Vortag, dann ist er abgekühlt und gut durchgezogen. Aus einer kleinen Springform mit 18cm Durchmesser ist bei mir Teig für ca. 20 Cakepops geworden. Je nachdem, wie klein oder groß man die Bällchen formt, kommen entsprechend weniger oder mehr Pops heraus.

Die Zutaten für den Rührteig

125g Butter

2 Eier

70g Zucker

150g Mehl

1/2 TL Backpulver

Saft von 2 Limetten

1 TL Matchateepulver

Butter, Eier und Zucker mit dem Mixer cremig aufschlagen. Dann den Saft einer ausgepressten Limette dazugeben. Zum Schluss noch Mehl, Backpulver und Tee mischen und vorsichtig unter den Teig rühren. Den Teig in einer mit backpapier ausgelegte Springform geben und auf der mittleren Schiene im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit einer Stricknadel mehrfach einstechen und mit dem Saft der zweiten Limette tränken.

Die Cakepopmasse

Zum Herstellen der Cakepopmasse muss der abgekühlte Kuchen in einer Schüssel zerbröselt werden. Keine Scheu: Richtig mit den Händen durchkneten, damit eine dichte, geschmeidige Masse entsteht. Zur Masse kommen noch ein Esslöffel Frischkäse und der Saft einer weiteren Limette.

Mit den Händen ca. 20 kleine Bällchen formen und wie in dieser Anleitung beschrieben Cakepopstiele „verankern“ und gut durchkühlen.

Die Deko

Vanilleglasur (oder weiße Kuvertüre)

Abrieb einer unbehandelten Limette

wer mag: essbares, grünes Glitzerpulver

Zum finalen Aufhübschen werden die Pops in geschmolzene Vanilleglasur getaucht und Limettenschale (und eventuell Glitzerpulver) auf die noch feuchte Glasur gestreut.

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Und weil sie sich so gut auf einer Geburtstagskaffeetafel machen, verstaue ich die kleinen, grünen Leckerchen in einem Korb und nehme sie mit zum 2. Bloggeburtstag von Frau Stiller backt. Den ganzen Juli lang feiern Bloggerinnen und Blogger mit Ria, die eine Party unter dem Motto „Sommer Sonne Gartenparty“ schmeißt.

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10 Tipps für angstfreies Backen

Kann ich nicht? Die Ausrede gilt mit diesen Tipps nicht mehr!

Backen ist so kompliziert. Ich habe einfach keine Zeit zum Backen. Ich traue mich nicht. Eine ganze Torte zu dekorieren, schaffe ich doch nie. Wer gerne und oft backt, hat Sätze wie diese bestimmt schon häufiger zu hören bekommen. Kaum hat man einen Kuchen auf den Tisch gestellt, sagt mindestens einer in der Runde: „Ach, das sieht wieder aus, als hätte es total lang gedauert! Backen ist einfach nichts für mich…“ Unfug, backen lernen kann jeder! Es muss ja nicht gleich die mehrstöckige Hochzeitstorte mit filigraner Blütendeko sein. Ein paar Muffins – hübsch dekoriert – machen mindestens genauso viel her und die Bäckerin (natürlich auch den Bäcker!) stolz wie Oskar. Dass es keinesfalls Stunden dauert, bis ein leckerer Kuchen fertig ist UND auch noch toll aussieht, zeigen die 10 Tipps für angstfreies Backen – bitte mit einem Augenzwinkern lesen…

  1. Nimm Dir Zeit! Wenn Du noch nie gebacken hast, probier nicht schnell nach Feierabend noch ein neues Rezept aus, sondern taste Dich in einer ruhigen Minute an ein Backwerk heran. Garantiert immer gelingt ein Crumble wie dieser mit Äpfeln.
  2. Bluffe! Das gilt vor allem für die Deko. Perfekt ist es, wenn eine Torte aussieht, als hättest Du viel Zeit für die spektakuläre Dekoration aufgebracht – verrate niemandem, dass die feinen Schokostreifen im Nu und von selbst auf der Torte gelandet sind, weil Du einen Teelöffel in flüssige Schokolade getaucht und damit dieses tolle Muster gezaubert hast.
  3. Apropos Schokolade: Wenn Du einen Kuchen machst, bei dem Schokolade die Hauptrolle spielt, verwende hochwertige Schokolade. Die paar Cent an Mehrausgaben sollten möglich sein, eine Schokoladentorte ist schließlich ein Genussmittel, das es nicht jeden Tag gibt.
  4. Fang klein an: Statt mit einer komplizierteren Tortenkreation in Deine Backkarriere zu starten, such Dir für den Anfang besser einen Obstkuchen, z.B. mit einem Biskuitboden, auf dem Du Erdbeeren, Kirschen und Co. hübsch verteilst und mit Tortenguss stabilisierst.
  5. Traue niemals (D)einem Backofen! Du hast die im Rezept angegebene Backzeit auf die Sekunde eingehalten, blind auf die Angaben vertraut und erst beim Anschneiden stellst Du fest, dass Dir das Innenleben des Rührkuchens munter entgegenfließt? Beim nächsten Mal besser mit einem Holzstäbchen testen, ob kein Teig mehr am Holz haften bleibt. Wenn doch, die Backzeit um ein paar Minuten verlängern.
  6. Glitzer geht immer! Mittlerweile gibt es in vielen Backshops oder online essbares Glitzerpulver, das sich toll auf Schokoladenguss macht. Mit ein bisschen Glitzer wird die Welt doch gleich schöner – gilt auch beim Backen…
  7. Sei mutig! Hey, es ist nur Teig und Du bist seine Chefin (sein Chef)! Wenn er beim Ausrollen reißt und klebt, nimm ein bisschen Mehl dazu und roll ihn nochmal aus, und nochmal, und nochmal…
  8. Such Dir einen verlässlichen Verwandlungskünstler: Du hast ein absolut gelingsicheres Kuchenrezept gefunden? Gratuliere, denn damit hast Du einen Verbündeten gefunden. Ich mag total gerne Rührkuchen, denn der lässt sich prima abwandeln – heute mit Nüssen und Schokolade, morgen mit Cranberries und nächste Woche mit Kokos und Zitrone.
  9. Betrachte Rezepte als eine Art Handlungsempfehlung. Klar, gerade beim Backen ist es nicht unwichtig, das Verhältnis bestimmter Zutaten einzuhalten, damit die Konsistenz stimmt. Aber ein Rezept ist kein Gesetz! Du magst lieber Nüsse als Mandeln? Tausch sie aus. Dein Teig soll dunkel werden? Dann rühr etwas Kakaopulver unter.
  10. Und wenn wirklich gar nichts mehr zu retten ist: Tauf es um! Der Plan, einen formvollendeten Apfelkuchen zu servieren, ist gründlich in die Hose gegangen? Kein Thema, dann präsentierst Du Deinen Gästen ganz selbstbewusst eine „Apfelkreation mit Nüssen und Rosinen“.
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Klassiker auf Abwegen – Marmorkuchen mit Erdnussbutter

So ein Marmorkuchen geht doch immer: Zum Geburtstagskaffee mit der Familie, zum Kaffeeklatsch mit Freundinnen, zum Versüßen von langen Bürotagen, in der Kastenform, als Gugelhupf, mit Schokoglasur oder Puderzucker… Auch was die Rührteigbasis angeht, ist der Marmorkuchen ein dankbares Opfer für Rezept-Experimente.

In dieser Woche habe ich in der krimundkeks-Versuchsküche eine nussige Variante des Klassikers gebacken. Dass ich Erdnussbutter nicht von der Küchenschrankkante schubse, dürftet Ihr schon bemerkt haben, schätze ich… In diesen Brownies oder den oberleckeren Cookies hier hat Erdnussbutter schon eine tragende Rolle gespielt. Einfach ein „guter Stoff“, weil man ebenso gut pikante Gerichte wie süße Kekse oder Kuchen damit verfeinern kann. Für meinen Marmorkuchen habe ich die Butter durch Erdnussbutter ersetzt und als Kontrast zum süßen Kuchen gesalzene Erdnüsse in den Teig und als Topping auf die Schokoglasur gegeben. Prädikat: Lecker!

Zutaten für eine Gugelhupfform (oder Kastenform): 

200g Erdnussbutter

6 Eier

75g Zucker + 1 EL Puderzucker

100ml Milch

wer mag: ein Schuss Rum

1/2 Päckchen Backpulver

280g Mehl

2 EL dunkles Kakaopulver

1 Handvoll geröstete, gesalzene Erdnüsse, grob gehackt

zum Dekorieren: 

1 Becher Schokoglasur

noch eine Handvoll Erdnüsse (ebenfalls grob gehackt)

Zunächst den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und die Gugelhupfform fetten, bzw. nur bereitstellen, wenn es sich um eine Form aus Silikon handelt.

Für den Rührteig wird die Erdnussbutter mit dem Zucker cremig gerührt. Ach so: Ob crunchy oder creamy Erdnussbutter verwendet wird, spielt keine Rolle. Jetzt ein Ei nach dem anderen dazugeben und weiterführen, bis eine cremige, schaumige Masse entsteht.

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Anschließend Rum und Milch unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit den Nüssen ganz vorsichtig unterheben. Dabei ist es wichtig, nicht mehr kräftig zu rühren, sonst wird der Teig nicht locker beim Backen.

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Etwas mehr als die Hälfte des Teiges in die Backform füllen. Der restliche Teig wird mit dem Kakaopulver verrührt und auf den hellen Teig in die Form gegeben. Damit das typische Marmorkuchenmuster entsteht, beide Teige mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.

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Auf der unteren Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Nach dem Abkühlen die Schokoglasur nach Packungsanweisung schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Auf die noch feuchte Glasur die übrigen Erdnüsse streuen.

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Alles muss rein: Rumfort-Kuchen mit Eierlikör

Jeder kennt ihn, jeder macht ihn regelmäßig: Den guten alten Rumfort-Auflauf. Alles, was noch in der Küche rumsteht und fort muss, kommt in eine Auflaufform und wird mit Käse überbacken. Das geht auch bestens mit Kuchen, wie ich vor ein paar Tagen getestet habe. Der Tiefkühlschrank muss abgetaut werden, eine Packung TK-Kirschen liegt noch im Fach. Im Kühlschrank: Überreste vom österlichen Eierlikör. Kokosraspeln en masse. Mehl, Zucker, Butter und Eier sind eh meistens im Haus, also wird fix aus allem ein Rührkuchen gezaubert. Eine Tafel Schokolade kommt da gerade richtig und darf – klein gehackt – auch noch mit in den Teig.

Die Zutaten für eine Kastenform: 

Bevor es losgehen kann, wird der Backofen auf 175 Grad / Umluft vorgeheizt und eine Kastenform mit Backpapier ausgelegt.

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250g Mehl

2 TL Backpulver

75g Zucker + 2 EL Vanillezucker

125g Butter oder Margarine

3 Eier

300g Kirschen (TK oder Glas oder frisch)

ein paar EL Kokosraspel

ca. 200ml Eierlikör (natürlich klappt es auch mit Milch!)

1 Tafel Schokolade, klein gehackt

Butter und Zucker und Vanillezucker werden cremig gerührt. Eier einzeln dazugeben und weiterführen. Dann alle übrigen Zutaten bis auf die Kirschen in die Schüssel geben und kurz verrühren.

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Ganz zum Schluss die Kirschen vorsichtig unterheben. Das war’s auch schon und der Teig kann in die Backform gefüllt werden.

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Auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken ist – wenn nicht, einfach noch ein paar Minuten weiterbacken.

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Die etwas andere feine englische Art: After-Eight-Kuchen

Schokolade und Minze, eine ziemlich leckere Kombi. Ob Schokolinsen oder der Klassiker schlechthin – After-Eight-Täfelchen: Zuerst die Schokolade auf der Zunge schmelzen lassen und dann den frischen Minz-Geschmack hinterher… Das Ganze müsste sich doch auch als Rührkuchen gut machen. Statt gehackter Schokolade oder Nüssen kommt eine Packung After Eight in den Teig und fertig ist der Kuchengenuss auf die feine englische Art. Auf weiteren Zucker kann übrigens getrost verzichtet werden – vor allem, weil als Deko noch Zartbitterkuvertüre auf den Kuchen kommt! 😉

Für eine Kastenform braucht man: 

4 Eier

200g weiche Butter

1 Packung After Eight

125ml Milch

220g Mehl

1 TL Backpulver

nach Belieben Zartbitterkuvertüre

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die After Eight-Täfelchen mit der Milch in einen Topf geben und bei schwacher Hitze auf dem Herd erwärmen. Ab und an umrühren, bis sich die Täfelchen aufgelöst haben.

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In der Zwischenzeit die weiche Butter mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine cremig rühren und die Eier nach und nach unterrühren. Dann die Minz-Schoko-Milch dazugeben. Zum Schluss noch Mehl und Backpulver mischen und kurz unterheben. Der Teig wird in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform gefüllt und auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.

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Wer mag, kann den abgekühlten Kuchen noch mit geschmolzener Zartbitterkuvertüre überziehen.

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Fruchtig und saftig: Getränkter Zitronenkuchen

Sauer macht lustig und lustig kann nie schaden. Was liegt da näher, als einen leckeren Zitronenkuchen zu backen? Damit er so richtig schön saftig bleibt, wird der Kuchen direkt noch heiß mit einer Mischung aus Zitronensaft, Puderzucker und Limoncello getränkt.

Die Zutaten für eine Kastenform: 

3 Eier

75g Zucker

135g Butter

2 unbehandelte Zitronen

260g Mehl

2 TL Backpulver

2 EL Puderzucker

Limoncello – wer’s mag

Vor dem Backen die Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen.

Butter und Zucker mit den Rührstäben von Mixer oder Küchenmaschine cremig rühren. Dann die Eier nacheinander dazugeben. Die Zitronen heiß abspülen und die Schale dünn abreiben. Damit die Zitronenschale nicht in der Reibe kleben bleibt, einfach ein Stück Backpapier auf die Reibefläche legen. So lässt sich die Schale ganz leicht mit dem Messerrücken in die Teigschüssel streichen.

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Den Saft einer Zitrone und die Schale von beiden zum Teig geben.

Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig in die Kastenform füllen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Am Ende der Backzeit mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt noch Teig am Stäbchen kleben, einfach noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit den Saft der zweiten Zitrone mit 2 EL Puderzucker und – wer mag – mit einem Schuss Limoncello vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den noch heißen Kuchen in der Form lassen und mit einer dünnen Stricknadel oder einem Schaschlikspieß mehrere tiefe Löcher in den Kuchen stechen. Anschließend wird die Zitronen-Zucker-Mischung mit einem Löffel oder einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilt, sodass sie in die Löcher sickern kann.

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Eine Weile stehenlassen und dann kann der zitronige Kuchenspaß beginnen. Dekofans stäuben noch Puderzucker auf den Kuchen, um die Löcher zu kaschieren.

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