Schlagwort-Archive: Weihnachten

Käsekuchen Apfel Spekulatius Zimt Calendar of Ingredients Weihnachten

Käsekuchen mit Zimtäpfeln und Spekulatiusboden {Calendar of Ingredients}

Lecker: Die Kombination aus Zimt, Äpfeln und würzigen Spekulatius passt perfekt in den Winter

Ja, ich bekenne: Ich bin das totale Zimt-Opfer! Das braune Pülverchen wird bei mir über (fast) alles gestreut. Zimt am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, also kommt eine kräftige Prise ins Müsli. Besonders lecker finde ich auch Cappuccino oder Milchkaffee mit Zimt, außerdem sieht es sehr hübsch aus, wenn das Zimtpulver ein Muster auf dem Milchschaum hinterlässt. Apfelkuchen ohne Zimt ist für mich undenkbar und in den Weihnachtsplätzchen wurde auch einiges an Zimt verarbeitet.

Die Zutaten im Dezember: Apfel, Zimt & Haferflocken

Da kommen die Zutaten des Blogevents „Calendar of Ingredients“ wie gerufen: Im Dezember sind Apfel, Zimt und Haferflocken die Hauptdarsteller. Da ich ungern einen Beitrag über mein Müsli-Frühstück mit Zimt und Apfel schreiben wollte (hat jetzt nicht wirklich viel mit Backen zu tun…), habe ich beschlossen, aus den Zutaten einen Kuchen für Weihnachten zu backen. Weiterlesen

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Zimtsterne mal anders

Mein Beitrag zum Blogger-Adventskalender bei Wiktoria’s Life

Zimtsterne Adventskalender Wiktorias Life Hefeteig Zimt Plätzchen

Heute blogge ich mal auswärts und bin bei Alicja Wiktoria und ihrem Blog Wiktoria’s Life zu Gast. Bei ihr gibt es einen Adventskalender mit 24 tollen Beiträgen. Hinter Türchen Nr. 14 versteckt sich ein Rezept von mir. Ich habe Zimtsterne mitgebracht, die aber bis auf Zimt nichts mit den üblichen Zimtstern-Verdächtigen gemeinsam haben… Neugierig geworden? Dann schaut doch mal bei, Adventskalender vorbei.

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Linzer Torte Mandeln Mürbeteig Sterne

Linzer Torte mit Sternendecke

Gut durchgezogen schmeckt dieser Klassiker am besten

Eine Bloggerin, die Backrezepte veröffentlicht und weder Sahne noch Buttercreme isst, das kann es doch gar nicht geben! Oh doch, denn hier schreibt der lebende Beweis dafür, dass es diese Spezies tatsächlich gibt. Schon als Kind habe ich keine Sahnetorten gemocht, sondern lieber Rührkuchen und Obstböden gegessen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich finde ja, dass Sahne irgendwie immer mehr im Mund wird und sich wirklich fies auf der Zunge anfühlt. Eine ganz dünne Füllung mit Sahne ist gerade noch ok, aber eine dick mit Sahne eingestrichene und gefüllte Torte – bestes Beispiel: Schwarzwälder Kirsch – kriege ich partout nicht runter. Nur Buttercreme mag ich noch weniger… Was nichts daran ändert, dass ich liebend gerne Torten mit Sahne und Creme dekoriere, über die sich dann andere freuen. Weiterlesen

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Hafer-Kokos-Plätzchen Haferflocken Kekse Zimt Just Spices

Für Eilige: würzige Hafer-Kokos-Plätzchen

Schnell gebacken und noch schneller gefuttert

Wer sagt eigentlich, dass Weihnachtsplätzchen immer ausgerollt, ausgestochen und aufwändig verziert werden müssen? Ich höre so oft Sätze wie „Was? Du backst mehrere Sorten Plätzchen? Die Zeit habe ich gar nicht.“ „Nee, Plätzchenbacken ist nicht meins, das dauert immer so ewig lange.“ „Ach, ich backe dieses Jahr keine Plätzchen. Dafür fehlt mir die Geduld.“

Nix da, Ausreden gelten ab sofort nicht mehr, denn ganz viele Plätzchen sind wirklich im Handumdrehen und ohne großartiges „Werkzeug“ gebacken (und mal ganz ehrlich: Adventszeit ohne Plätzchenbacken ist doch nur halb so schön und am besten schmecken eh selbstgebackene Plätzchen). Weiterlesen

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Last-Minute-Pralinen mit weihnachtlichem Likör

Hilfe, Weihnachten kommt immer so unfassbar überraschend! Gut beraten ist, wer Basis-Zutaten für Geschenke in letzter Minute im Haus hat. Schokolade, Sahne, ein weihnachtlicher Likör und Pralinenhalbschalen – diese Zutaten finden in jedem Vorratsschrank Platz und mit wenigen Handgriffen entstehen Pralinen, die aussehen wie von Profihand gemacht. Wer gerade keinen Weihnachts- oder Gewürzlikör zur Hand hat, kann auch jeden anderen Likör verwenden, um die Ganache (=Schokoladen-Sahne-Masse) zu aromatisieren.

Die Zutaten für ca. 60 Pralinen:

60 Pralinen-Halbschalen

ca. 150ml Sahne

eine gute Handvoll gehackte Schokolade Vollmilch oder Halbbitter (bitte die „Gute“, schließlich geht’s um Pralinen!)

Likör nach Geschmack

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Die Sahne wird in einem Topf erhitzt, dann vom Herd genommen. Jetzt die Schokolade hineingeben und schmelzen lassen. Zum Schluss die Creme mit Likör abschmecken und leicht abkühlen lassen.

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Die Masse sollte nicht andicken, da sie sonst nicht mehr in die Schalen gefüllt werden kann! Mit einem Teelöffel lassen sich die Schalen füllen.

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Und jetzt: Ab in die Tüte, Schleifchen drumgeknotet und unter den Christbaum damit!

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Schnell gewickelt: Apfel-Walnuss-Hörnchen

Äpfel, Nüsse, Zimt – klingt schonmal verdächtig weihnachtlich. Der Inhalt dieser Plätzchen ist auf jeden Fall traditionell, aber wer sagt denn, dass Plätzchen immer ausgestochen werden müssen? Diese kleinen Leckereien kommen als Mini-Croissants daher, allerdings sind sie bedeutend schneller gemacht als der Klassiker aus Blätterteig!

Für 32 Stück braucht man: 

250g Mehl

125g Butter

1 Ei

je 1 EL Zucker und Vanillezucker

1/2 Päckchen Backpulver

1 EL Naturjoghurt oder Quark

1 EL Öl (ich habe Mandel-Vanilleöl genommen)

Aus allen Zutaten einen glatten Teig kneten und in Frischhaltefolie gewickelt für eine Weile in den Kühlschrank legen.

Die Füllung besteht aus: 

300g Apfelmus (ganz easy: Das fertige aus dem Glas, natürlich kann man auch frisches kochen!)

ein paar gehackte Walnüsse

Zimt nach Geschmack

Apfelmus mit gehackten Nüssen und Zimt verrühren.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Der Teig wird in zwei Portionen geteilt. Jede Portion auf einer mit Frischhaltefolie ausgelegten Fläche rund ausrollen und wie eine Pizza in 16 gleich große Stücke schneiden.

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Auf jedes Stück etwas von der Apfelfüllung geben und dann die Ecken von der breiten Seite her aufrollen, sodass kleine Croissants entstehen. Die zweite Teighälfte genauso verarbeiten.

Die Hörnchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 25 Minuten backen. Je nach Herd-Eigenart können sie schon nach 20 Minuten leicht gebräunt sein, aber auch 30 Minuten benötigen. Am besten regelmäßig einen Blick in den Ofen werfen!

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Wer mag, rührt für die Deko aus Puderzucker und Wasser (oder Rum, hicks!) einen dünnen Guss an, trägt ihn mit einem Backpinsel auf und streut anschließend bunte Zuckersterne drüber.

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Adventskalender zum Anbeißen

Der 1. Dezember naht mit großen Schritten und nicht nur Kinder freuen sich über einen Adventskalender, der das Warten auf Weihnachten jeden Tag ein bisschen versüßt. Einen gekauften Schokoladenkalender finde ich zu unpersönlich, fertig gekaufte Süßigkeiten zu verpacken, ist auch nicht allzu aufregend … In diesem Jahr habe ich einen Adventskalender zum Anbeißen gebastelt und 24 selbstgebackene Weihnachtsplätzchen und Pralinen verpackt. Keine Sorge, es ist nicht nötig, 24 verschiedene Sorten zu backen! Die Plätzchen und Pralinen verteilen sich auf 24 Tage, sodass es nicht langweilig wird, wenn sich „nur“ 4 Sorten abwechseln…

Für den „keksigen“ Adventskalender benötigt man: 

24 Plätzchen/Pralinen

24 kleine, durchsichtige Plastiktütchen (gibt’s z.B. in den üblichen „Krimskrams-Läden“ als Verpackung für Cake Pops)

durchsichtiges Klebeband, Schere

buntes, etwas stärkeres Papier (ich habe Briefbögen in Rot genommen, gibt es einzeln im Schreibwarenladen)

goldfarbenen Stift

etwa 30 Minuten Zeit

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Los geht’s: Zunächst die Leckereien einzeln in die Tütchen packen und mit einem Klebestreifen verschließen. Wer den Kalender per Post verschicken will, kann hier schon ein kleines „Luftpolster“ durch Falten einbauen.

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Dann Papierstreifen in beliebiger Breite so zuschneiden, dass die Päckchen eingewickelt werden können. Die Streifenenden übereinanderlegen und mit Klebeband verschließen. Damit die Streifen nicht von den Tütchen rutschen, kann man sie unauffällig am Plastik fixieren. Zum Schluss noch mit goldfarbenen Zahlen von 1 bis 24 beschriften (und vielleicht noch ein paar Sterne, Tannenbäume… dazu malen) und verschenken – oder selbst drauf freuen!

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Zum Aufhängen können die Papierstreifen auch mit einem Locher an einer Seite gelocht werden, dann können sie auf einer Schnur aufgefädelt werden.

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Glitzernde Erdnuss-Doppeldecker

Nüsse, Schokolade, Goldflitter: Wenn es um Weihnachtsplätzchen geht, darf es gerne mal ganz großes Kino sein. Da ich „Bluff“-Plätzchen liebe, die nach unglaublich viel Arbeit aussehen, auf dem Teller richtig was hermachen, aber insgeheim mit wenigen Zutaten und ohne schwierige Zubereitungsschritte schnell gebacken sind, habe ich traditionelle Ausstechplätzchen aus Mürbeteig etwas abgewandelt. Die Kombi aus Erdnuss und Schokolade geht immer und mit ein wenig Goldglitzer wird das Ganze richtig festlich.

Der Mürbeteig besteht aus: 

370g Mehl

gut 2 TL Backkakao

200g Butter in kleinen Stückchen

50g cremiger Erdnussbutter

100g Zucker

1 Eigelb

Alle Zutaten mit der Hand oder mit den Knethaken des Mixers/der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten, zwei Kugeln daraus formen und für etwa eine Stunde in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank geben. Der Teig kann auch vorbereitet, über Nacht im Kühlschrank bleiben und am nächsten Tag weiter verarbeitet werden.

Nach der Kühlzeit wird der Teig kurz durchgeknetet und ausgerollt. Damit sich der Teig leicht von der Unterlage löst, ein Küchenbrett mit Frischhaltefolie „beziehen“ oder den Teig in einem großen, aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausrollen. Die Dicke sollte etwa 3 Millimeter betragen. Rollt man den Teig dünner aus, verbrennt er leicht und bröselt auseinander. Dann mit weihnachtlichen Formen Plätzchen ausstechen. Kleiner Tipp: Da die Plätzchen anschließend gefüllt werden, immer schön darauf achten, dass je zweimal dieselben Motive ausgestochen werden – nicht, dass beim Füllen „Singles“ ohne passendes Gegenstück übrig bleiben!

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Die ausgestochenen Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegten Blechen bei ca. 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten backen. Die Menge der Plätzchen hängt von der Größe der Ausstecher ab. Bei mir ergab der Teig vier Bleche.

Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, geht es ans Füllen: Ein Motiv an der Unterseite mit einem Klecks Erdnusscreme bestreichen und das passende Gegenstück aufsetzen.

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Für ein schickes Finish etwas Zartbitter- und Vollmilchschokolade schmelzen und mit einem Teelöffel die flüssige Schokolade in Streifen über den Plätzchen verteilen. Wer mag, toppt das Ganze noch mit essbarem Goldglitzerstaub.

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Dazu einen Borstenpinsel vorsichtig in den Staub tauchen und durch Anstupsen mit der anderen Hand über die Plätzchen stäuben.

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