Monate: Mai 2016

Die wahrscheinlich besten Nussecken der Welt

Nicht kleckern, klotzen! Ok, dann behaupte ich jetzt einfach mal ganz frech, dass Ihr mit diesem Rezept die wahrscheinlich besten Nussecken der Welt backen könnt. Muttis Nussecken sind die besten Warum? Weil der Boden schön mürbe und gleichzeitig knusprig ist. Weil der Belag saftig ist und extra viele Nüsse enthält. Weil zwischen Boden und Nüsse eine Schicht selbstgemachtes Gelee kommt. Und überhaupt: Weil das Rezept von meiner Mama stammt. Wenn das mal keine echt überzeugenden Argumente sind… Mir nach in die Küche, hier sind die Zutaten für ein 3/4 Blech: Knetteig:  225g Mehl 1 TL Backpulver 1 Ei 100g Butter 75g Zucker Zuerst den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Für den Knetteig werden alle Zutaten zügig verknetet, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen. Die Teigmenge reicht für ungefähr 3/4 der Fläche eines Backblechs. Natürlich könnte man ihn auch auf der ganzen Fläche verteilen, aber dann wäre er zu dünn und würde beim Backen zu schnell zu hart und dunkel. Auf dem Teig 2-3 EL säuerliches …

Mord in der Urlauberidylle

Kürzlich bekam ich ein Exemplar des Langeoog-Krimis “Wer liebt, stirbt zweimal” (E-Book) von Monika Detering zur Verfügung gestellt. Ein Leseausflug an die Nordsee ist immer eine feine Sache, hier kommt die Rezension zum Buch: Sommer, Inselurlaub, Erholung am Meer – und mittendrin ein brennendes Haus, in dem die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird. Ein zweites Mädchen ist schwer verletzt. Während auf der Insel der Urlauberalltag weitergeht, beginnt für die Ermittler die Arbeit. Inselpolizist bekommt während der Saison Verstärkung von Hauptkommissarin Carla Bernstiel. Wer sind die Mädchen? Wo sind ihre Papiere, Kleidung und Handys? Wer hängt diese ominösen Gedichte an die Türen im Ort und was hat es mit der seltsamen Gemeinschaft der “Auserwählten” auf sich, die auf Langeoog eine Tagung veranstaltet? Fragen, die sich nicht nur die Ermittler stellen, sondern auch den Leser ins Grübeln bringt. Wer die gezielt im Text versteckten Hinweise registriert und im Hinterkopf behält, kommt dem Mörder auf die Spur und findet sich bei der Aufklärung in seiner Vermutung bestätigt. Monika Deterings Krimi “Wer liebt, stirbt zweimal” gehört in die …

Klassiker auf Abwegen – Marmorkuchen mit Erdnussbutter

So ein Marmorkuchen geht doch immer: Zum Geburtstagskaffee mit der Familie, zum Kaffeeklatsch mit Freundinnen, zum Versüßen von langen Bürotagen, in der Kastenform, als Gugelhupf, mit Schokoglasur oder Puderzucker… Auch was die Rührteigbasis angeht, ist der Marmorkuchen ein dankbares Opfer für Rezept-Experimente. In dieser Woche habe ich in der krimundkeks-Versuchsküche eine nussige Variante des Klassikers gebacken. Dass ich Erdnussbutter nicht von der Küchenschrankkante schubse, dürftet Ihr schon bemerkt haben, schätze ich… In diesen Brownies oder den oberleckeren Cookies hier hat Erdnussbutter schon eine tragende Rolle gespielt. Einfach ein “guter Stoff”, weil man ebenso gut pikante Gerichte wie süße Kekse oder Kuchen damit verfeinern kann. Für meinen Marmorkuchen habe ich die Butter durch Erdnussbutter ersetzt und als Kontrast zum süßen Kuchen gesalzene Erdnüsse in den Teig und als Topping auf die Schokoglasur gegeben. Prädikat: Lecker! Zutaten für eine Gugelhupfform (oder Kastenform):  200g Erdnussbutter 6 Eier 75g Zucker + 1 EL Puderzucker 100ml Milch wer mag: ein Schuss Rum 1/2 Päckchen Backpulver 280g Mehl 2 EL dunkles Kakaopulver 1 Handvoll geröstete, gesalzene Erdnüsse, grob gehackt zum Dekorieren:  1 Becher …

Backen ohne Backen: Erfrischende Erdbeer-Torte mit Keksboden

Endlich gibt es wieder frische Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeeren schmecken und nicht wie Wasser im Erdbeerkostüm! Dazu noch Pfingsten und Hochzeitstag – allerbeste Gründe, um eine Erdbeer-Torte zu backen. Stopp, finden Sie den Fehler: Das “Backen” übernimmt in dem Fall der Kühlschrank, denn ich habe mich für einen Kuchen ohne Backen entschieden. Etwas Wartezeit sollte man also einrechnen, wenn das Kuchenstück nicht vom Teller fließen soll, wie es mir ungeduldigem Ding leider passiert ist… Merke: Nach nur drei Stunden ist der Kuchen zwar einigermaßen stabil, aber noch nicht in der Lage, die Form von selbst zu halten. 😉 Dem leckeren Geschmack hat es natürlich trotzdem nicht geschadet! Los geht’s, hier sind die Zutaten für eine Erdbeer-Torte mit ca. 22 cm Durchmesser:  Boden:  15-20 Oreo-Kekse 1 EL Frischkäse Die Kekse in der Küchenmaschine oder ganz martialisch im Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerbröseln und mit dem Frischkäse vermischen. Natürlich könnte man anstelle des Frischkäses auch zerlassene Butter nehmen, aber a) war noch ein Rest Frischkäse im Kühlschrank und b) steckt in den Oreos schon …

Der Traum vom eigenen Café: Diese 20 Frauen leben ihn

Mal Hand auf’s Herz: Wer hat nicht schon manches Mal davon geträumt, ein eigenes Café zu eröffnen, leckere Kuchen und Torten für nette Gäste zu backen, die Einrichtung selbst zu gestalten und sein eigener Chef zu sein? In meinen Top Ten der Lebensträume rangiert “Mein Café” immer wieder auf einem der vorderen Plätze. Die 20 Frauen, die im wirklich zauberhaften Buch “Sugar Girls” (erschienen im Callwey Verlag) porträtiert werden, haben sich genau diesen Traum verwirklicht: Ob Kiez-Café mitten in der Großstadt, “Hobby Café”, das nur an wenigen Tagen in der Woche geöffnet hat oder ein Café, in dem man nicht nur herrliche Torten genießen, sondern Einrichtung und Deko anschließend gleich mit kaufen kann – auf 191 Seiten berichten 20 Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie die Idee zum eigenen Café realisiert haben. Bereits beim ersten Durchblättern bekam ich große Lust, auf eine Café-Deutschlandreise  (plus Österreich und die Schweiz) zu gehen und einfach in jedem der vorgestellten Orte ein paar köstlich-gemütliche Stunden zu verbringen, mit den Besitzerinnen und Betreiberinnen zu plaudern und neue Ideen für …

Neues von der Kripo Kempten: “Gnadenhof”

Endlich ist mal wieder Zeit zum Lesen! Am Wochenende habe ich mit dem zweiten Band von Jürgen Seibolds Allgäu-Reihe, “Gnadenhof”, begonnen. Dass ein Museumspädagoge bei seinem abendlichen Kontrollgang drei Leichen in einem der Museumshäuser entdeckt, fand ich auf den ersten Seiten schonmal äußerst interessant und ich bin sehr gespannt, wie sich der Fall aufklären wird…