Monate: August 2015

Tana French: “Grabesgrün”

Schon vor längerer Zeit las ich ein Porträt der irischen Krimiautorin Tana French, die vor allem mit ihrem Erstling “Grabesgrün” (bereits 2007 veröffentlicht) für Aufsehen gesorgt hatte.  Genau dieser erste Fall von Ermittlern Cassie Maddox liegt aktuell auf meinem Nachttisch und hat mich schon nach wenigen Seiten gefesselt… Ein Weilchen wird es noch dauern, bis der fast 700 Seiten dicke Wälzer durchgelesen ist, aber ich bleibe gerne noch länger in Irland, wenn es so spannend weitergeht! Tana French: “Grabesgrün”, Scherz Verlag, Taschenbuch: 9,99 Euro, kindle-Ausgabe: 9,99 Euro, ISBN: 978-3502101918

Amaretto-Pfirsich-Schnitten mit Quarkcreme und Sesam-Streuseln

Lecker sind sie ja, diese saftigen Weinbergpfirsiche. Doch die köstlichen plattgedrückten Früchte haben ein Problem: Sie lassen sich nicht lange lagern und werden schnell schrumpelig und matschig… Gestern habe ich eine Schale in Bioqualität bekommen und heute stellte sich die Frage: Was tun damit? Die Lösung war schnell gefunden. Die Pfirsiche nehmen zuerst ein Amaretto-Bad und landen dann gemeinsam mit einer lockeren Quarkcreme auf einem Boden aus Streuselteig. “Getoppt” wird das Ganze von Sesam-Streuseln… Zutaten für eine kleine rechteckige Form (ca. 20×30 cm): 2 Weinbergpfirsiche (oder “normale”) in Würfel schneiden und in einer kleinen Schüssel mit 3 EL Amaretto marinieren. Für den Teig:  200g Mehl 60g Zucker 1 EL Vanillezucker 90g Butter oder Margarine 1 Prise Salz Aus allen Zutaten wird ein Streuselteig geknetet. Das geht am Einfachsten, wenn zuerst mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine alles vermischt und dann mit den Händen weitergeknetet wird. Etwa zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form streuseln und mit einem Löffel zum Boden festdrücken. Den Ofen schonmal auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Für …

Käsekuchen-Muffins mit Stroopwaffeltjes drunter & drüber

Stroopwaffeltjes gehören zu Holland wie Gouda, Holzschuhe und Windmühlen. Klar, dass bei meinem letzten Holland-Aufenthalt das ein oder andere Tütchen der quietsch-süßen Butterwaffeln mit herrlich klebriger Sirupfüllung im Einkaufskorb landete. Während die großen Waffeln pur vernascht wurden, sahen die Mini-Waffeltjes so aus, als könnten sie perfekt in Muffinförmchen passen und als Boden für z.B. Käsekuchenmuffins dienen. Und siehe da: Da hatten sich Zwei gefunden… Und weil es doppelt lecker ist, wenn nicht nur der Boden, sondern auch das “Drüber” knuspert, kamen neben der Boden-Waffel kurz vor Ende der Backzeit noch Waffel-Stückchen auf die Käsekuchenmuffins. Nicht, dass es später heißt, ich hätte nicht vorgewarnt: Achtung, erhöhte Suchtgefahr! Die Zutaten für 12 Muffins:  500g Magerquark 2 Eier 60g Zucker 1 Päckchen Vanillepuddingpulver 1 Prise Salz 3 TL Öl (hier verwendet: Mandel-Vanille-Öl) Zimt nach Belieben Alle Zutaten mit dem Schneebesen in einer Schüssel verrühren. 12 Mini-Stroopwaffeltjes als Boden auf 12 Muffinförmchen verteilen und die Quarkmasse daraufgeben.  Auf der mittleren Schiene im auf 180 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Ein paar Minuten vor Ende der Backzeit einige …

Turbulentes aus Greetsiel

Aus Neugierde habe ich mir vor dem letzten Urlaub das e-Book-Schnäppchen “Granat für Greetsiel” (2,99 Euro!) auf den Kindle geladen. Zum einen klang die Beschreibung ganz unterhaltsam, zum anderen mag ich die Landschaft um Greetsiel und die Nordseeküste und kenne die Handlungsorte aus einem Nordseeurlaub vor zwei Jahren. Um es gleich vorwegzunehmen: Krimi de luxe funktioniert sicher anders, aber als kurzweilige Urlaubslektüre eignet sich der erste Band über den ehemaligen Anwalt Jan die Fries und seine spannenden Ermittlungen auf eigene Faust ausgezeichnet. Zur Handlung: Die Kumpels Jan, Uz und Onno fischen neben einem Netz voller Krabben eine Frauenleiche aus der Nordsee. Für die Kripo steht schnell fest: Segelunfall. Doch die Schwester der Toten will nicht an einen Unfall glauben und bittet Jan um Aufklärung der Hintergründe. Da dieser der charmanten Eva keinen Wunsch abschlagen will, begibt er sich auf die Suche – und landet nicht nur in Abgründen, sondern auch in Lebensgefahr… Spätestens als auch noch eine zweite Leiche aus dem Hafenbecken gefischt wird, ist auch der Staatsanwältin klar, dass ein Segelunfall ausgeschlossen werden kann. …

Kaffeeklatsch wie bei Royals

Sie sind klein, klassisch und definitiv nichts für jeden Tag: Scones, die Gebäckklassiker der englischen Tea-Time. Vor zwei Wochen hatte ich das Glück, während eines internationalen Camps für blinde und sehbehinderte Jugendliche (www.icc-camp.info) in den Genuss original englischer Scones zu kommen. Im Workshop der englischen Kollegin wurde eine “leichte” Überproduktion an Köstlichkeiten erzielt, sodass sich auch alle anderen hemmungslos durch die englische Kaffeetafel futtern konnten… Klassisch werden die Scones mit “Clotted Cream” zubereitet, die in Deutschland nicht überall erhältlich ist. Clotted Cream ist ein aus Rohmilch gewonnener Rahm mit einem Fettgehalt von 55%. Sie kann durch Cream Double ersetzt werden. Und hier das Rezept für 2 Personen (thank you, Tracie for sharing your knowledge!) Der Backofen wird auf 220 Grad Ober-Unterhitze vorgeheizt. Für den Teig 250g Mehl und 1 gehäuften Teelöffel Backpulver in einer Schüssel mischen. 40g weiche Butter und 25g Zucker dazugeben und mit den Händen zu Streuseln verkneten. 1 Ei (L) mit 100ml Milch verrühren und einen Esslöffel für das Bestreichen der Scones zur Seite stellen. Die Flüssigkeit zu den festen Zutaten geben …

It’s Teatime: Scones

krimiundkeks ist aktuell in Holland unterwegs – um von einer Engländerin zu erfahren, wie “echte” Scones gebacken werden… Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack auf das Rezept für das unwiderstehliche Hüftgold-Teegebäck, natürlich mit “Clotted Cream and Strawberry Jam”: Fortsetzung folgt, sobald das geheime Geheimrezept aus dem Englischen übersetzt wurde!