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Kluftinger: Sein emotionalster Fall

Der zehnte Kluftinger-Krimi von Klüpfel und Kobr hat es wirklich in sich Endlich! Der neue Kluftinger ist da! Die Fangemeinde des inzwischen zum Kult gewordenen Kommissars aus dem Allgäu hat mehr oder wenig ungeduldig auf den Jubiläumsfall gewartet. Vor knapp zwei Wochen ist er nun erschienen und ich muss sagen: Wow! Das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr hat auch im zehnten Allgäu-Krimi alles gegeben und einen echten Knaller auf knapp 500 Seiten rausgehauen. Emotional, spannend und natürlich auch unterhaltend – “Kluftinger” (so der Titel des Buches) macht einfach Spaß.

Neues vom Kultkommissar Kluftinger: “Himmelhorn”

Der neunte Fall für Kommissar Kluftinger von Volker Klüpfel und Michael Kobr Es gibt diese Bücher, auf deren Erscheinen man sehnsüchtig wartet, und wenn sie dann endlich da sind, kann man nicht aufhören zu lesen, obwohl man sich ständig sagt “heb dir noch etwas auf, teil es dir ein”. Doch natürlich gelingt das nie und das Buch wird (fast) in einem Rutsch gelesen. Genau so geht es mir mit den Kluftinger-Krimis des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr. Als auf Facebook der erste Hinweis auf den neunten Fall, “Himmelhorn”, auftauchte, habe ich auf den Erscheinungstermin hingefiebert: 29. September. Nur so ist zu erklären, dass ich vor vier Wochen nach dem Urlaub im Flieger nach Hause nicht an mein Bett gedacht habe, sondern an das druckfrische Buch im Briefkasten! 😉

Kluftingers kultige Kässpatzen

Wer die Allgäuer Kluftinger-Krimis liest, weiß von der Schwäche des Kommissars für Deftiges aus der regionalen Küche: Kässpatzen, Zwiebelrostbraten und nicht zuletzt die leckeren selbstgebackenen Kuchen der Gattin. Ein Glück, dass es passend zu den Krimis der Reihe das passende Kochbuch gibt: “Mahlzeit! Das Kluftinger Kochbuch”. Auf gut 180 Seiten hat Silke Kobr – die Ehefrau eines der Autoren, Michael Kobr – deftige, süße und traditionelle Rezepte zusammengestellt. Schick in Szene gesetzte Fotos der Küchenresultate kombiniert mit idyllischen, ländlichen Impressionen machen sofort Lust, im Biergarten zu sitzen, ein kühles Bier zu trinken und ein paar Schmankerl zu naschen. Ergänzt werden die Rezepte durch kleine Anmerkungen, die Getränketipps ebenso enthalten wie humorige Anmerkungen aus Kluftingers Sicht. Fazit: Hübsch gemacht, nette Fotos und by the way ist der Käsekuchen aus diesem Buch der beste und leckerste, den ich jemals gebacken habe (vermutlich auch das Rezept mit der Höchstmenge an Butter!). “Mahlzeit! Das Kluftinger Kochbuch.”, Christian Verlag, ISBN 978 3 88472 890 1, 19,99 Euro

Priml: Mit einem Buchtipp fing es an…

Es muss im Sommer 2003 gewesen sein: Die letzte Hausarbeit für das Semester war geschrieben, der Sinn stand mir nach locker-leichtem Lesestoff für Liegestuhl und Balkon. Beim Durchblättern der “Brigitte” blieb ich an einem Literaturtipp hängen. Hoch gelobt wurde ein Autorenduo (Volker Klüpfel und Michael Kobr), das mit seinem Erstlingswerk um den kauzig-verschrobenen Allgäuer Kommissar Kluftinger für Aufsehen in der Krimiszene sorgte. Ein Regionalkrimi? Warum nicht… Bis dahin hatte ich mit Krimis nichts am Hut – abgesehen davon, dass der “Tatort” zu meinen Prüfungsinhalten an der Uni gehörte. Kurze Zeit später hielt ich “Milchgeld” in den Händen, der Grundstein für grenzenlose Klufti-Mania war gelegt, ohne dass ich das zu diesem Zeitpunkt ahnen konnte. Völlig begeistert tauchte ich in das Allgäu-Örtchen Altusried ein, lachte mich schlapp über den herrlich grantelnden Kluftinger, den Kommissar mit latenter Leichenunverträglichkeit, der sich – “zefix!” –  immer wieder mit dem affektierten Hausarzt Dr. Langhammer herumschlagen muss und ganz nebenbei einen verzwickten Mordfall aufklärt. Sekretärin Sandy aus dem Osten, Streber-Kollege Maier, der aufdringliche und neunmalkluge Doktor oder Kluftingers treu sorgende Ehefrau Erika – die …