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Zitronen-Buttermilch-Donuts: sommerliche Erfrischung

Für das Rezept dieser sommerlichen Donuts mit Buttermilch und Zitrone stand eines meiner liebsten Eishörnchen Pate: Bottermelk Fresh

Gibt es bei diesen heißen Temperaturen eine bessere – und vor allem: leckerere – Möglichkeit, sich abzukühlen, als ein köstliches Eis zu schlecken? Eben… Vermutlich war es deshalb auch mein Unterbewusstsein, das mir die Idee für die Donuts eingeflüstert hat. Vielleicht liegt es aber auch noch an der Urlaubsstimmung, denn bis vorgestern war ich mit einem Hausboot auf der Havel unterwegs und habe natürlich jeden Tag ein Eis gefuttert. Kennt Ihr noch Bottermelk-Fresh-Eis? Ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt, aber ich kann mich noch bestens daran erinnern, dass dieses Eishörnchen als Kind mein erklärter Favorit im Freibad war. Erfrischende Buttermilch mit saurer Zitrone – das ist für mich Sommer pur. Beides kommt in den Rührteig für diese Donuts aus dem Backofen, dazu noch ein Guss aus Zitronensaft und Puderzucker und ein Kokos-Topping. Weiterlesen

Soulfood für das Krümelmonster: Schokocookies mit Erdnussbutterkern

Knusprig, kräftiger Kakao-Geschmack und beim Anbeißen kommt eine Erdnussbutterfüllung zum Vorschein: Diese Cookies lassen die Herzen von Krümelmonster und Co. höher schlagen. Die weiche Erdnussbutter in den Keksteig zu verpacken, ist ein bisschen kniffelig, aber die Arbeit wird belohnt. Damit der Kakaogeschmack so richtig schön durchkommt und die Cookies eher herb und nicht quietschsüß schmecken, habe ich Kokosblütenzucker verwendet. Die Erdnussbutter bringt ja auch nochmal Zucker mit, wieso sollte man das Rezept dann mit Zucker überfrachten? Was die Erdnussbutter angeht, können die Cookies sowohl mit cremiger als auch stückiger Erdnussbutter gebacken werden. Knackiger wird es mit der “crunchy” Variante.

Die Zutaten für 12 große Cookies: 

200g Mehl

1 TL Backpulver

100g Kokosblütenzucker (oder “normaler”)

je 75g Butter und Erdnussbutter

1 Ei

50g Kakao (der dunkle zum Backen)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Da das sehr schnell geht, sollte man schon vorher den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Jetzt kommt der schwierigste Teil des Ganzen: Den Teig in ca. zwölf Portionen teilen (wer kleinere Kekse haben möchte, erhöht einfach die Anzahl) und nebeneinander auf das Blech legen.

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Die Teigkugeln zu flachen Scheiben drücken und in die Mitte je einen Klecks Erdnussbutter setzen.

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Jetzt die Teigscheiben vorsichtig mit den Fingern zusammendrücken, sodass die Erdnussbutter vom Teig umschlossen ist.

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Dann zu Kugeln rollen und diese auf dem Blech plattdrücken. Ich habe bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal meinen neuen Keksstempel ausprobiert und den Cookies einen “Home Made”-Schriftzug verpasst. Dabei habe ich auch gleich gelernt, dass man den Stempel möglichst tief in den rohen Teigling drücken sollte, damit die Schrift beim Backen nicht verläuft und anschließend noch lesbar ist.

Die Kekse backen für ca. 8 bis 10 Minuten im Ofen. Wer sich beherrschen kann, gibt ihnen die winzige Chance, zumindest auf den Zustand “lauwarm” abzukühlen…

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Die etwas andere feine englische Art: After-Eight-Kuchen

Schokolade und Minze, eine ziemlich leckere Kombi. Ob Schokolinsen oder der Klassiker schlechthin – After-Eight-Täfelchen: Zuerst die Schokolade auf der Zunge schmelzen lassen und dann den frischen Minz-Geschmack hinterher… Das Ganze müsste sich doch auch als Rührkuchen gut machen. Statt gehackter Schokolade oder Nüssen kommt eine Packung After Eight in den Teig und fertig ist der Kuchengenuss auf die feine englische Art. Auf weiteren Zucker kann übrigens getrost verzichtet werden – vor allem, weil als Deko noch Zartbitterkuvertüre auf den Kuchen kommt! 😉

Für eine Kastenform braucht man: 

4 Eier

200g weiche Butter

1 Packung After Eight

125ml Milch

220g Mehl

1 TL Backpulver

nach Belieben Zartbitterkuvertüre

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die After Eight-Täfelchen mit der Milch in einen Topf geben und bei schwacher Hitze auf dem Herd erwärmen. Ab und an umrühren, bis sich die Täfelchen aufgelöst haben.

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In der Zwischenzeit die weiche Butter mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine cremig rühren und die Eier nach und nach unterrühren. Dann die Minz-Schoko-Milch dazugeben. Zum Schluss noch Mehl und Backpulver mischen und kurz unterheben. Der Teig wird in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform gefüllt und auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.

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Wer mag, kann den abgekühlten Kuchen noch mit geschmolzener Zartbitterkuvertüre überziehen.

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Fruchtig und saftig: Getränkter Zitronenkuchen

Sauer macht lustig und lustig kann nie schaden. Was liegt da näher, als einen leckeren Zitronenkuchen zu backen? Damit er so richtig schön saftig bleibt, wird der Kuchen direkt noch heiß mit einer Mischung aus Zitronensaft, Puderzucker und Limoncello getränkt.

Die Zutaten für eine Kastenform: 

3 Eier

75g Zucker

135g Butter

2 unbehandelte Zitronen

260g Mehl

2 TL Backpulver

2 EL Puderzucker

Limoncello – wer’s mag

Vor dem Backen die Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen.

Butter und Zucker mit den Rührstäben von Mixer oder Küchenmaschine cremig rühren. Dann die Eier nacheinander dazugeben. Die Zitronen heiß abspülen und die Schale dünn abreiben. Damit die Zitronenschale nicht in der Reibe kleben bleibt, einfach ein Stück Backpapier auf die Reibefläche legen. So lässt sich die Schale ganz leicht mit dem Messerrücken in die Teigschüssel streichen.

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Den Saft einer Zitrone und die Schale von beiden zum Teig geben.

Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig in die Kastenform füllen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Am Ende der Backzeit mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt noch Teig am Stäbchen kleben, einfach noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit den Saft der zweiten Zitrone mit 2 EL Puderzucker und – wer mag – mit einem Schuss Limoncello vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den noch heißen Kuchen in der Form lassen und mit einer dünnen Stricknadel oder einem Schaschlikspieß mehrere tiefe Löcher in den Kuchen stechen. Anschließend wird die Zitronen-Zucker-Mischung mit einem Löffel oder einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilt, sodass sie in die Löcher sickern kann.

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Eine Weile stehenlassen und dann kann der zitronige Kuchenspaß beginnen. Dekofans stäuben noch Puderzucker auf den Kuchen, um die Löcher zu kaschieren.

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Turboschnelle Johannisbeer-Teilchen

So ein Plunderstückchen ist schon was Feines. Wie gerne würde man solche kleinen Leckereien einmal selbst backen. Aber soll man sich ernsthaft den Stress antun, Blätter- oder Plunderteig zu machen? Irgendwie muss es doch auch einfacher gehen… Bingo: Croissant-Teig aus dem Kühlregal (ja genau, der, der so spektakulär aus der Dose quillt, wenn man sie öffnet!). Mit diesem Teig, einem schnell gekochten Pudding und frischen Johannisbeeren sind die Teilchen in Nullkommanix fertig.

Für 12 Stück benötigt man: 

1 Dose fertigen Croissant-Teig aus dem Kühlregal

2 EL Vanillepuddingpulver

1 EL Zucker

100ml Milch

eine gute Handvoll Johannisbeeren

Bevor gebacken werden kann, wird aus Puddingpulver, Zucker und Milch ein fester Pudding gekocht und der Ofen bei 180 Grad Umluft vorgeheizt. Während die Masse leicht abkühlt, den Teig aus der Dose befreien und je zwei Dreiecke zusammenlasen. Diese Rechtecke mit einem Nudelholz leicht ausrollen, damit die Nahtstellen verschwinden und jedes Rechteck in vier Rechtecke schneiden.

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Jetzt einen Klecks Pudding auf eine Hälfte jedes Rechtecks geben, darauf einige Beeren legen.

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Die Hälften zusammenklappen und mit einer Gabel die Ränder andrücken – so entsteht ein schickes Muster und die Füllung bleibt, wo sie ist. Die Taschen ca. 10 bis 15 Minuten backen, und fertig sind die turboschnellen Johannisbeer-Teilchen.

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