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Weiße Schoko-Kaffee-Tarte {Blogevent}

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Knusprig, cremig und mit einer Portion Koffein: Die Schoko-Kaffee-Tarte macht wach und glücklich

Manchmal ernte ich erstaunte und verwirrte Blicke, wenn ich Schokolade in den Kaffee tunke – dabei ist die Kombi aus kräftigem Kaffee und angeschmolzener Schokolade ein Träumchen. Weil Schoki und Kaffee ein echtes Dreamteam sind, bringe ich zum Blogevent “Ich will (k)eine Schokolade” von Tina eine weiße Schoko-Kaffee-Tarte mit. Was für ein glücklicher Zufall, dass Tina von Lecker & Co. genau in der Zeit ihr leckeres Blogevent “Ich will (k)eine Schokolade” gestartet hat, in der auch meine Mama Geburtstag hat. Wie erwartet, kam auch direkt die Frage, ob ich einen Kuchen für den Geburtstagskaffee backen könnte. Na klar, nichts lieber als das. 😉

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Bei der Kuchenplanung hatte ich Tinas Event im Hinterkopf und es war klar: Es sollte auf jeden Fall ein Kuchen mit Schokolade werden. Ein “normaler” Rührkuchen war mir zu öde, eine Sahnetorte zu mächtig. Die Lösung: Es wird eine Tarte. Nicht nur ich, eigentlich meine ganze Familie steht total auf Kaffee. Weil auch meine Mama gerne Schokolade in heißen Kaffee taucht, dachte ich an eine Tarte, die sowohl Schokolade als auch Kaffee enthält – und die natürlich auch noch optisch etwas hermachen sollte. Zum Glück bietet Schokolade einige Möglichkeiten, einen Kuchen ohne Chemie “bunt” zu gestalten.

Schwarz-Weiß-Look für die Schoko-Kaffee-Tarte

Ich habe in meinem Rezept weiße Schokolade, Kakaopulver und Mokkabohnen aus Zartbitterschokolade verwendet – die perfekte Mischung also für alle Schokofans. Außerdem passt der dunkelbraune Mürbeteig super zur hellen Creme. Und weil nach dem Auslegen der Tarteform noch etwas Teig übrig war, habe ich den Teigrest ausgerollt, Kreise ausgestochen und die Schoko-Kaffee-Tarte gegen Ende der Backzeit damit dekoriert. Falls bei Euch kein Teig mehr übrig bleibt, könnt Ihr die Teig-Deko natürlich auch weglassen. Weil bei mir aber grundsätzlich nichts Essbares weggeworfen wird, habe ich die Reste so lange ausgerollt, bis der komplette Teig verarbeitet war.

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Tinas Blogevent läuft übrigens noch bis zum 30. November. Wenn Ihr Lust auf schokoladige Rezepte bekommen habt, schaut am besten gleich mal bei ihr vorbei. Ihr könnt natürlich auch selbst mit einem eigenen Rezept mitmachen, ganz egal, ob Ihr einen eigenen Blog, einen Instagram- oder Facebook-Account habt oder keinen der drei Kanäle habt. Im Startbeitrag zum Blogevent könnt Ihr alle wichtigen Infos nachlesen.

Hier wird jetzt aber erstmal gebacken. Zwei Tipps vorab: Am Besten backt Ihr die Schoko-Kaffee-Tarte einen Tag, bevor Ihr sie servieren möchtet. Dann hat die Schokocreme eine Chance, richtig fest zu werden und die Tarte fällt Euch nicht auseinander. Beim Backen bildet sich eine hellbraune Kruste auf der Schokocreme, ähnlich wie einer Creme Brulée. Falls Ihr keine harte Oberfläche auf dem Kuchen haben möchtet, könnt Ihr die Kruste kurz vor Ende der Backzeit einfach “abschälen” (habe ich auch gemacht). Wenn Euch die braune Oberfläche nicht stört, müsst Ihr natürlich gar nichts tun.

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Schoko-Kaffee-Tarte

Zutaten (für eine rechteckige Tarteform)

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für den Mürbeteig

  • 250g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 135 g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL kaltes Wasser

für die Schokocreme

  • 400ml Milch
  • eine Handvoll Kaffeebohnen
  • 300g weiße Kuvertüre
  • 50g Butter
  • 2 Eier

für die Deko

  • Mokkabohnen aus Zartbitterschokolade
  • etwas geschmolzene weiße Kuvertüre

Zubereitung

Zuerst die Milch in einen kleinen Topf gießen und die Kaffeebohnen in die Milch geben. So kann die Milch das Kaffeearoma annehmen.

Für den Mürbeteig alle Zutaten mit den Knethaken der Küchemaschine, des Mixers oder mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Kuvertüre hacken und die Milch samt Kaffeebohnen auf dem Herd erwärmen. Die gehackte Kuvertüre in den Topf geben und in der warmen Milch schmelzen lassen. Ab und an umrühren, damit nichts am Topfboden ankleben kann.

Ein Ei trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Wenn die Kuvertüre sich komplett in der Milch aufgelöst hat, wird die Masse in eine Schüssel gefüllt und das zweite Ei mit dem übrigen Eigelb unter die Creme gerührt. Anschließend noch mit dem Schneebesen den Eischnee vorsichtig unter die weiße Schokocreme ziehen. Die Creme beiseitestellen und den Teig weiter verarbeiten.

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Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und eine rechteckige Tarteform mit Butter einfetten. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf dem Boden der Tarteform ausrollen. Den Teig an den Rändern hochziehen, sodass ein gleichmäßig dicker Rand entsteht.

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Falls Teig übrig sein sollte, nochmal in die Folie wickeln und zurück in den Kühlschrank legen. Der Teigboden wird mit einer Gabel ein paarmal eingestochen, damit sich der Teigboden beim Backen nicht nach oben wölben kann.

Die Kaffeebohnen aus der Schokocreme fischen. Dann die Schokocreme vorsichtig auf den Teigboden gießen. Die Form auf einen Rost stellen und im unteren Drittel des Backofens für etwa 40 Minuten backen. Nach dieser Zeit könnt Ihr entweder die braune Kruste von der Schoko-Kaffee-Tarte abheben, eventuell die aus dem ausgerollten Teig ausgestochene Deko auf der Tarte verteilen oder die Tarte samt Kruste und ohne Deko für etwa 15 bis 20 Minuten auf derselben Stufe fertigbacken.

Wundert Euch nicht: Wenn Ihr die heiße Schoko-Kaffee-Tarte aus dem Ofen holt, ist die Creme noch weich und “schwabbelig”. Diese wird natürlich während des Abkühlens noch fester, sodass Ihr die Tarte dann problemlos schneiden könnt.

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Für die Deko Kleckse mit geschmolzener weißer Kuvertüre auf die Tarte streichen und Mokkabohen darauf verteilen. Auf der Creme könnt Ihr auch “lose” Mokkabohnen und einige Späne weiße Kuvertüre verteilen.

1 Kommentare

  1. Liebe Chrissy,

    ach deine Tarte sieht so schön aus! Mein Freund hat gleich eine bei mir bestellt!

    Danke Dir für deinen feinen Beitrag zu meinem Blogevent.

    Liebe Grüße,
    Tina

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