Backen, Kekse, Mürbeteig, Ostern, Süße Kleinigkeiten
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Osterei-Kekse {Backen für Ostern}

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Ostereier aus Mürbeteig mit einer Eierlikör-Glasur

Kaum ist der Faschings-Irrsinn vorbei, kommt auch schon ganz langsam das Osterfest um die Ecke. Es dauert zwar noch einige Wochen, aber es ist doch nie zu früh, um sich Gedanken um leckere Back-Ideen für Ostern zu machen. Los geht’s heute mit schnellen Osterei-Keksen aus Mürbeteig.In den Supermärkten stehen ja schon seit einiger Zeit die glitzernden Osterhasen und Co. aus Schokolade. Das ist für mich immer das taktische Zeichen, über Oster-Rezepte nachzudenken. In den nächsten Wochen stelle ich Euch hier auf dem Blog einige leckere Ideen für den Oster-Kaffee (oder auch Brunch) vor. Den Auftakt machen heute Osterei-Kekse mit einer Glasur aus Puderzucker und Eierlikör.

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Da wir gestern auf dem Geburtstag meiner Patentante waren und dort ein ganzes Kuchenbuffet auf uns wartete, hatte ich selbst natürlich nichts gebacken. Das habe ich heute Mittag mal schnell nachgeholt. Ja, richtig gelesen: Heute gibt es ein Rezept, dass Ihr auch noch auf den letzten Drücker backen könnt – oder spontan, wenn Überraschungsgäste vor der Tür stehen.

Der Mürbeteig ist in Nullkommanix geknetet, ruht sich eine Viertelstunde im Kühlschrank aus und wird fix ausgerollt. Backen müssen die Osterei-Kekse nur zehn Minuten lang – kaum hat man das Blech in den Ofen geschoben, sind die Kekse auch schon fertig. Ok, die Deko dauert ein paar Minuten. Aber im Vergleich zu manchen Weihnachtsplätzchen ist das nicht der Rede wert.

Eierlikör und Kurkuma verpassen den Osterei-Keksen das richtige Outfit

Passend zum Osterfest sollten meine Kekse auch ein österliches Design bekommen. Da eigentlich immer eine Flasche Eierlikör im Kühlschrank wohnt, stand schnell fest: Puderzucker und Eierlikör ergeben sicher einen leckeren Zuckerguss. Weil bei uns keine Kinder mitessen, ist das auch völlig unproblematisch. Um das so entstandene “Eigelb” auf den Keksen noch gelber zu färben, habe ich eine Prise Kurkumapulver zum Zuckerguss gegeben. Man könnte natürlich auch Lebensmittelfarbe nehmen, aber a) habe ich keine im Haus und b) mag ich lieber natürliche Zutaten als Farbe aus dem Chemiebaukasten. Wenn Ihr Kinder habt oder keinen Alkohol mögt, könnt Ihr den Guss natürlich auch mit etwas kaltem Wasser anstelle von Eierlikör anrühren.

Ein Tipp noch für den Zuckerguss: Damit der Guss nicht von den Keksen läuft und als “Eigelb” an Ort und Stelle bleibt, muss der Guss sehr fest sein. Wer ganz sicher gehen will, dass nichts verläuft, legt die Osterei-Kekse nach dem Dekorieren kurz in den Kühlschrank. Dann zieht der Guss an und verläuft nicht mehr.

Und jetzt: Auf die Kekse, fertig, los!

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Osterei-Kekse

Zutaten für 16 Kekse

Mürbeteig

  • 100g Mehl
  • 1 EL Backkakao
  • 50g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 30g Zucker
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz

Zuckerguss

  • Puderzucker und Eierlikör (oder Wasser)
  • eventuell Kurkumapulver

Zubereitung

Für den Mürbeteig alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine oder direkt mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und für eine Viertelstunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Rollt den gekühlten Mürbeteig auf einem Holzbrett oder Backpapier und etwas Mehl etwa fünf Millimeter dick aus. Mit einem Plätzchenausstecher in Ei-Form Kekse ausstechen. Die Teig-Eier auf das vorbereitete Backblech legen. Stecht aus dem restlichen Teig so viele Kekse aus, bis kein Teig mehr übrig ist. Bei mir hat die Teig-Menge für 16 Kekse gereicht.

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Die Osterei-Kekse backen im vorgeheizten Ofen für 10 Minuten. Holt die Kekse aus dem Ofen und lasst sie auf einem Rost auskühlen.

Wenn die Osterei-Kekse ausgekühlt sind, geht es an die Deko. Rührt dazu aus etwas Eierlikör und Puderzucker (und eventuell Kurkuma) einen festen Zuckerguss an. Ich habe den Guss einfach frei Schnauze mit einem Teelöffel auf die Keks-Eier gegeben und vorsichtig so verteilt, dass Kreise entstehen.

Wer es ganz formvollendet mag, kann sich auch einen Spritzbeutel aus Backpapier oder einem Gefrierbeutel basteln und “richtige” Kreise auf die Osterei-Kekse spritzen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich schlicht zu faul dazu war. Mit ruhiger Hand und einem Löffel bekommt man auch Kreise hin – und hat keine Sauerei, wenn der klebrige Guss am Spritzbeutel und an den Fingern klebt. 😉 Wie auch immer: Die Osterei-Kekse gelingen einfach jedem und sind auch eine schöne (und essbare) Deko für den Ostertisch!

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