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Zitronenkuchen mit Mohn mit Käsekuchen-Füllung

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Dieser Kuchen ist ein echter Alleskönner: Saftig, fruchtig und cremig in einem

“Wenn du es schaffst, das nachzubacken, das wäre sooooo toll!” Vor diese Herausforderung hat mich vor zwei Wochen eine Redakteurin der Agentur gestellt, für die ich tageweise arbeite. “Das” sind obersaftige Muffins, die es beim Bäcker um die Ecke gibt. Basis ist ein Zitronenkuchen mit Mohn, darin steckt ein Innenleben aus Käsekuchen. Da ich als typischer Wassermann ein echtes Wettkampftier bin und mich gerne selbst herausfordere, habe ich sofort gesagt “challenge accepted.” Gestern ging es endlich an die Umsetzung und das Ergebnis kann sich sehen lassen – auch wenn es in etwas anderer Form aus dem Backofen kam als das Orginal… Voilá: Heute gibt es einen Zitronenkuchen mit Mohn und Käsekuchen-Füllung. Der Bäcker hat mit seinen Muffins die Latte echt hoch gelegt, denn die Teilchen schmecken wirklich unheimlich lecker. Dieser zitronige Teig ist super-saftig und das ebenfalls mit Zitrone abgeschmeckte Käsekuchen-Bällchen innen passt perfekt zum Sommer. Es galt also, den Kuchen genauso saftig hinzubekommen wie das Original und denselben intensiven Zitronengeschmack hineinzuzaubern.

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Also habe ich mir überlegt, einen Zitronenkuchen aus Rührteig zu backen. Dieser bekommt noch einen Schluck Limoncello für den Geschmack und ein paar Löffel Mohnsamen. Um den Zitronengeschmack zu bekommen, habe ich sowohl Saft als auch die abgeriebene Schale in den Kuchen gepackt – das meiste Aroma liefert bei Zitronen nämlich die Schale. Auch in den Käsekuchen kommen Saft und Schale von einer Zitrone.

Beim Bäcker gibt es ziemlich große Muffins, die ich zu Hause leider nicht backen kann, weil meine Förmchen klein sind. Ich habe mich kurzerhand dazu entschieden, keine Muffins, sondern einen Zitronenkuchen in einer Kastenkuchen zu backen (psst: das geht auch schneller beim Füllen und man muss nur eine Backform abspülen, keine 12 Muffinförmchen…). Nach dem Backen habe ich allerdings eine echte Überraschung erlebt: Während beim Original die Käsekuchenmasse oben sitzt, hat sich mein Käsekuchenstreifen ganz frech überlegt, einfach während des Backens nach unten in den Kuchen zu wandern – was allerdings kein Problem ist, dann steht mein Kuchen eben Kopf. 😉

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Ich habe natürlich – neugierig wie ich nunmal bin – nicht abwarten können, bis der Kuchen komplett abgekühlt und fest war und direkt ein Stückchen vom lauwarmen Kuchen probiert. Das Fazit: Mindestens genauso saftig und lecker wie das Original… Wenn Ihr das Rezept nachbacken möchtet, wartet aber unbedingt ein paar Stunden, bis der Kuchen ganz kalt ist. Erstens schmeckt lauwarmer Käsekuchen eher naja, und zweitens ist der Kuchen noch extrem weich und instabil, da die Käsekuchen-Füllung erst noch fest werden muss.

Ich freue mich jetzt schon auf das Gesicht der Ideen-Lieferantin, wenn ich morgen den Kuchen aus meiner Tasche zaubere…

Aufi geht’s, backen wir das leckere Zitronen-Ding.

Zitronenkuchen mit Mohn und Käsekuchen-Füllung (ergibt einen Kastenkuchen)

Rührteig

  • 250g ganz weiche Butter
  • 125g Zucker
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Saft und Abrieb von zwei Zitronen
  • je nach Geschmack: ein Schluck Limoncello
  • ca. 40g Blaumohn-Samen

Käsekuchen-Masse

  • 300g Magerquark
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • Saft und Abrieb von einer Zitrone

Vor der Zubereitung wird eine Kastenform mit Backpapier ausgelegt und der Backofen auf 175 Grad Umluft vorgeheizt.

Für den Rührteig die weiche Butter mit dem Zucker eine ganze Weile lang cremig aufschlagen. Dann nach und nach die Eier hineingeben und pro Ei mindestens eine halbe Minute lang rühren.

Mehl, Backpulver und Mohn mischen und kurz unterrühren. Zum Schluss den Limoncello dazugeben. Die Zitronen heiß abspülen und die Schale abreiben, dabei das Weiße nicht mit abreiben, denn das schmeckt bitter. Ein kleiner Tipp: Wenn man die Reibe zuerst mit Backpapier belegt und kurz andrückt und darauf die Zitronenschale abreibt, bleiben die kleinen Schalen-Fitzelchen nicht in der Reibe hängen und lassen sich direkt vom Backpapier in die Teigschüssel geben (einfach mit einem Messer abstreifen). Noch einmal verrühren und den Teig in die vorbereitete Backform füllen.

Jetzt ist die Käsekuchen-Füllung an der Reihe. Alle Zutaten in die Schüssel geben und mit dem Schneebesen oder der Küchemaschine so lange verrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Mit einem Esslöffel wird eine Längsrille in den Rührteig gekratzt und die Käsekuchen-Füllung darin verteilt.

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Der Kuchen backt für ca. 60 Minuten auf der unteren Schiene des Backofens. Eventuell muss die Oberfläche vor Ende der Backzeit mit etwas Alufolie oder Backpapier abgedeckt werden, damit sie nicht zu dunkel wird. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Klebt nach dem Einstechen und Herausziehen noch Teig am Holzstäbchen, muss der Kuchen noch ein bisschen länger im Ofen bleiben. Meiner hat ungefähr 70 Minuten gebraucht, um gar zu werden.

Damit der Kuchen richtig lecker schmeckt, auf jeden Fall komplett auskühlen lassen.

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25 Kommentare

  1. Ich liebe Mohnkuchen! Das sieht super lecker aus! Wird getestet. Heute hatten wir Käsekuchen, aber Mohn wäre auch passend gewesen für unsere Gäste.

    Liebe Grüße

    Christine

  2. Ui, der sieht ja klasse aus! Zitronen-Mohn-Kuchen hab ich auch schon gebacken, aber dann noch mit Käsefüllung… yummy! Sehr sympathisch auch der Limoncello am Rezept (und auf den Bildern), der darf bei uns zuhause nämlich niemals ausgehen 😉

  3. Hallo Chrissy,

    ich habe den Kuchen am Wochenende gebacken 🙂 Leider habe ich ein paar Abwandlungen vorgenommen. Ich habe den Rührteig ein wenig reduziert und außerdem aus Faulheit Citroback genommen. Mir war es dann doch zu viel Käsekuchenmasse (obwohl ich Käsekuchen liebe). Und mit echten Zitronen wäre der Kuchen sicher noch besser geworden. Am Tag des Backens selber war ich ein wenig enttäuscht, aber einen Tag später hat er dann sein Aroma viel besser entfaltet und schmeckt viel besser. So oder so denke ich – wenn man ihn wie von dir angegeben backt, ist er perfekt 🙂 Ein paar Fotos dazu findest du auf meinem Blog. Ich habe dich selbstverständlich verlinkt. Vielen Dank für das Rezept <3

  4. Dolly sagt

    Habe den Kuchen gestern gebacken, leider ohne Limoncello, hatte keinen im Haus. Die Quarkmasse habe ich oben aufgestrichen, daher ist sie nur wenig eingesunken.
    Der Kuchen ist schön locker und zitronig geworden und hat warm auch gut geschmeckt, kalt dagegen eher nicht. Da war er fettig und die Käsekuchenmasse eher trocken. Habe mich bereits bei der Zubereitung über das Mengenverhältnis von 1:1 bei Butter/Mehl gewundert. Werde beim nächsten Mal da etwas experimentieren.

  5. Nadja sagt

    Hallo Viktoria,
    hört sich super lecker an. Wann kommt denn im Rührteig der Zitronensaft zu. Das habe ich im Text nicht gefunden.
    VG
    Nadja

  6. Sabine sagt

    Hallo Chrissy,
    habe heute deinen Mohn-Zitronenkuchen ausprobiert. War natürlich skeptisch aber was soll ich sagen, ich werde ihn wieder backen. Mmmmh ist super lecker. Bei mir ist der Quark nur ganz nach unten gerutscht, hat dem ganzen aber nicht geschadet. Also, nochmal danke für das Rezept und wie gesagt, ich werde Wiederholungstäterin sein.

    • Hallo Sabine,
      danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich, dass Dir der Kuchen geschmeckt hat. Bei mir ist die Quarkschicht auch verrutscht – aber das verdirbt den Geschmack ja nicht. 😉

  7. Lisa sagt

    Ich habe den Kuchen am vergangenen Wochenende gebacken, ihm Anschnitt sah er super aus die Quarkmasse was nicht abgesackt.
    Jedoch empfand ich den rührteig nach dem backen als außerordentlich kompakt! Werde das nächste Mal ein Ei weniger nehmen, hatte aber auch kein Limoncello genommen

    Lg. aus Berlin

    • Hallo Lisa,
      danke für Dein Feedback! Ich backe den Kuchen demnächst selbst nochmal und schaue, ob man am Rezept noch etwas verbessern kann.
      Liebe Grüße
      Chrissy

  8. Julia sagt

    Sooooooooooo unfassbar lecker!!!! Meine neuer Lieblingskuchen! Kann man auch super noch mit Heidelbeeren in der Quarkcreme pimpen.

    • Wie schön, dass Dir mein Rezept so gut gefällt! Das kann ich mir super vorstellen mit Heidelbeeren…
      LG Chrissy

  9. Lena sagt

    Er ist gerade im Ofen, bin sehr gespannt. Gefühlt habe ich mehr Quarkcreme als du auf deinen Bildern, hoffe, dass es trotzdem gelingt.

  10. Denise sagt

    Hallo Chrissy,
    ich habe den Kuchen gestern genau nach Rezept gebacken und heute morgen angeschnitten. Die Käsemasse ist leider komplett auf den Boden gesackt, aber das macht ja nichts. Geschmacklich finde ich ihn ganz ok, jedoch hätte mach meibem Geschmack bei der vielen Säure mehr Zucker in den Teig gekonnt. Vielleicht mache ich doch noch eine Zuckerglasur drüber.

    • Hallo Denise,
      danke für Dein Feedback! Ich persönlich mag sehr süße Kuchen so gar nicht, deshalb ist der Zitronenkuchen eher säuerlich. Da das jedoch immer Geschmaksache ist, kann man natürlich je nach Vorliebe mehr Zucker verwenden oder eben einen Guss auf den Kuchen streichen.
      Lass es Dir schmecken!
      LG Chrissy

  11. Sigrid sagt

    Der Kuchen ist gerade im Ofen, habe allerdings eine Gugelhupf Form genommen, bin gespannt wie er schmeckt LG Sigrid

    • Hallo Sigrid,
      danke für Deinen Kommentar! Der Kuchen macht sich bestimmt auch gut als Gueglhupf – lass es Dir schmecken.
      LG Chrissy

  12. Less sagt

    Ich habe den Kuchen vor zwei Tagen gebacken. Die Kombination hörte sich sehr gut und passend zum Sommer an. Dieser Eindruckt hat auch wirklich nicht getäuscht. Geschmacktlich richtig gut und auch die Menge an Zucker ist, obwohl ich es schon süß mag, genau richtig. Nur den Limoncello habe ich weggelassen, weil ich Alkohol nicht so gerne mag und den Likör auch nicht im Haus hatte. Ich habe den Kuchen auch einen Tag im Vorraus gebacken, da an dem Tag, an dem ich ihn serviert habe, keine Zeit war zum Backen. So konnte er gut durchziehen. Das Warten hat sich gelohnt! Auch alle die probiert haben fanden den Kuchen ohne Einschränkungen super lecker.
    Das Ergebnis sieht vom Teig, der Creme und der Kruste farblich genauso aus wie auf deinen Fotos aus, nur mit dem kleinen Unterschied, dass meine Füllung nicht nacht unten gesackt ist. Wahrscheinlich hätte ich die Mulde einfach tiefer ziehen müssen, da bin ich sehr vorsichtig vorgegangen. Das Tut aber weder der Optik noch dem Geschmack einen Abbruch.
    Nach 30 Minuten habe ich den Kuchen dann, wie im Rezept als Tipp angegeben, mit Alufolie abgedeckt, sonst wär er oben verbrannt. Dadurch war er echt perfekt. Insgsamt brauchte meiner dann “nur” 60 Minuten.
    Ich muss auch sagen, dass der Kuchen wirklich einfach zu backen ist und auch ein echt tolles Ergebnis dabei rauskommt. Mit der Füllung sieht das nach so viel mehr Auffand aus. Ich kann mir den Kuchen auch gut in anderen Fruchtvarianten wie z.B. Orange, Erdbeere, Blaubeere oder Himbeere vorstellen. Mal sehen, wann ich eine davon ausprobieren werde.
    Vielleicht würde ich beim nächsten Mal auch die Dosierung des Backpulvers etwas erhöhen, weil er mir einen kleinen Tick zu fest war.
    Unterm Strich aber ein richtig tolles Rezept, dass ich bei Gelegenheit auch weitergeben werde.

    • Wow, danke für Deinen ausführlichen Kommentar und das Feedback zu meinen Rezept. Es freut mich sehr, dass Dir der Kuchen so gut geschmeckt hat. Die Idee, Blaubeeren in den Teig zu geben, habe ich mir direkt notiert. Das passt sicher super!
      Liebe Grüße
      Chrissy

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