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Saftiger Mandelkuchen mit Beeren

Ein leckerer Kuchen ohne Mehl und ein Exkurs in die mittelhessische Mundart

Wann gibt es bei Euch Kaffee und Kuchen? Nur zu besonderen Anlässen und Festen wie Geburtstag, Ostern oder auf der Goldenen Hochzeit von Tante Gabi und Onkel Horst? Vielleicht habt Ihr ja sogar immer einen Kuchen parat und futtert jeden Nachmittag ein Stückchen? Oder Ihr macht es so wie wir im Hause krimiundkeks und genießt am Wochenende Kaffee und Kuchen. Genauso kenne ich es auch von zu Hause: Bei uns gab es traditionell jeden Samstagnachmittag Kaffee und Kuchen. Am Freitagabend oder Samstagmorgen wurde gebacken und am Samstagnachmittag saß die ganze Bande am Küchentisch. Herr krimiundkeks und ich haben diese Tradition übernommen und so kommt es, dass es bei uns am Wochenende immer Kuchen gibt. In diesem Fall einen sehr leckeren und herrlich saftigen Mandelkuchen – ganz ohne Mehl, dafür mit frischen Beeren. Weiterlesen

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Rüblikuchen Ostern zuckerfrei ohne Weizenmehl lowcarb Möhren krimiundkeks Rührkuchen

Kuchen vom Osterhasen: Rüblikuchen

Ein saftiger Kuchen ganz ohne Industriezucker und Weizenmehl

Jawoll, richtig gelesen: Heute heißt es „krimiundkeks goes clean“ – naja, zumindest ein bisschen! Ein Backblog und das sogenannte „clean eating“, also das Essen von naturbelassenen, unverarbeiteten Zutaten und der Verzicht auf Zucker, weißes Mehl und Zusatzstoffe (vereinfacht gesagt, bitte nehmt es mir nicht übel, liebe Clean-Eater!) passen nicht wirklich zusammen. Obwohl ich bei Rezepten, die ich lese und nachbacke, die Zuckermenge schon immer um die Hälfte reduziere, möchte ich nicht komplett darauf verzichten. Ich habe – ehrlich gesagt – auch gar keine Lust, mir immer Alternativen zu überlegen. Allerdings gibt es auch Kuchen, die schon von sich aus laut rufen „lass Zucker und Mehl weg!“ Einer dieser Kuchen ist der Rüblikuchen, und genau den gibt es heute passend zum Ostersamstag.  Weiterlesen

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Kokos Schokokuchen Kokosmehl krimiundkeks glutenfrei

Saftiger Kokos-Schokokuchen

Ganz ohne Mehl: Statt Weizenmehl kommt Kokosmehl in den Teig

Versuch macht klug – so sagt man ja immer, nicht wahr? Gerade was das Backen angeht, schrecke ich vor kaum einem Experiment zurück und bin für neue Ideen immer offen. Da wir abends keine Kohlenhydrate essen und ich letztens für einen Kaiserschmarren Kokosmehl gekauft hatte, war es nur ein kleiner Schritt, bis diese Zutat auch in einem Kuchenteig landen würde. Allerdings wurde ich davor gewarnt: Wie aus leidlicher Erfahrung berichtet wurde, war ein Muffin-Versuch einer Bekannten fast im Halse steckengeblieben, denn Kokosmehl hat die Eigenschaft, Massen an Flüssigkeit aufzusaugen und lässt Kuchen sehr schnell sehr fest werden.

Ich startete den Gegenangriff und wollte vergangenen Samstag Muffins mit Beeren, Kokosmehl und – wenn ich schonmal dabei war – auch noch ohne Industriezucker und vegan backen. Also landeten Kokosmehl, Mandelmilch, Mandelmus, Kokosöl, Kokosblütenzucker und Beeren in der Küchenmaschine. So weit, so gut: Die Masse schmeckte lecker, wurde in Muffinförmchen abgefüllt und wurde zu… nunja, wie soll ich sagen? Dingern? Matschigen, unförmigern Dingern, die alles andere als hart geworden waren. 😉 OK, ich habe den Unfall dezent entsorgt, nachmittags einen Crumble gebacken und für den Sonntag ein Stück eingefrorenen Mandelkuchen aufgetaut.

Experiment gelungen!

Trotz des Flops ließ mich die Idee, einen Kuchen mit Kokosmehl zu backen, nicht los. Das muss doch funktionieren! Gestern konnte der zweite Versuch starten. Weiterlesen

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Kindheitserinnerungen zum Essen: Nusskranz

Außen knusprig, innen saftig gefüllt: Nusskranz aus Mürbeteig

Eine Handvoll Zutaten, dazu ganz viele Erinnerungen an frühere Geburtstage – und fertig ist das perfekte Rezept. In wahrscheinlich jeder Familie gibt es diesen einen Kuchen, der immer und immer wieder auf dem Kaffeetisch stehen muss. Auch wir haben so einen Klassiker: Diesen Nusskranz aus Mürbeteig. Den Kuchen musste meine Tante Trinchen – die streng genommen gar nicht meine, sondern die Tante meiner Mutter war – immer zu meinem Geburtstag mitbringen. Viele Jahre wiederholte sich folgender Dialog: „Was wünscht du dir denn zum Geburtstag?“ „Schenk mir doch bitte deinen leckeren Nusskranz.“ Weiterlesen

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Saftig und mit viel Schokolade: Kaffee-Brownie-Gugel

Perfekt für alle, die die Kombination von Kaffee und Schokolade lieben!

Kaffee: lecker! Schokolädchen: noch ein bisschen leckerer! Die Kombination von Beidem: perfekt! Ich gebe zu, dass ich zu den Menschen gehöre, die Kekse immer in den Kaffee tunken müssen, vor allem hartes Gebäck wie Spekulatius oder alle Kekse aus Mürbeteig. Noch besser finde ich es allerdings, Schokostückchen in den Kaffee zu tauchen, denn der Geschmack von schmelzender Schoki im heißen Kaffee ist einfach oberlecker!

Weil Schokolade am Stück und frisch gebrühter Kaffee nicht immer zur Hand sind, habe ich beide Zutaten in einen Kuchenteig gepackt und saftige Brownie-Gugelhupfe gebacken. Schließlich musste die neue Kuchenform ja dringend mal ausprobiert werden… Das Experiment kann sich sehen und schmecken lassen: Saftig sind sie geworden, die kleinen Gugel, und Dank dunkler Schokolade und einem kräftigen Schluck starkem Kaffe auch sehr aromatisch.

Die Zutaten für 6 kleinen Gugelhupfe (oder 12 Muffins):

125g Butter

140g Schokolade (z.B. Cru Virunga 70% und Femmes de Virunga 55% von Original Beans)

3 Eier

75g Zucker

1 TL Backpulver

2 EL Backkakao

100g Mehl

eine Espressotasse starker Kaffee

evtl. zusätzlich 30g gehackte weiße und dunkle Schokolade

Zuerst Butter und die in Stücke gebrochene Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit schonmal den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen und die Gugel- oder Muffinförmchen fetten und mit Kakaopulver bestäuben. Wenn man bei dem dunklen Schokoteig Kakaopulver anstelle von Mehl zum Bestäuben der Form nimmt, gibt es später keine weißen Spuren auf dem fertigen Kuchen.

Eier und Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine ein paar Minuten lang cremig aufschlagen. Dann die Schoko-Butter-Masse unterrühren. Den Kaffee hinzufügen. Zum Schluss werden Mehl, der restliche Kakao und Backpulver sowie die gehackte Schokolade kurz untergehoben.

Kaffee-Brownie-Gugel

Den Teig in die Förmchen füllen und für ca. 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Teig durchgebacken ist oder noch am Stäbchen klebt.

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Kaffee-Brownie-Gugel_3

Damit sind die kleinen Kuchen schon fertig – fürs Auge noch ein bisschen Puderzucker darübersieben und ab auf den Tisch damit!

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Die Schokolade für das Rezept wurde von Original Beans zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür.

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Erfrischend: Matcha-Limetten-Cakepops

Mit dieser grünen Leckerei gratuliere ich Ria zum 2. Bloggeburtstag von „Frau Stiller backt“

Die Sonne scheint, das Thermometer meldet warme Temperaturen und die Zeichen stehen auf Gartenparty – so die Theorie, wie ein Sommer zu sein hat. In der Praxis zeigt sich der Sommer 2016 ja bisher leider nicht sehr kooperativ…

Doch das ist noch lange kein Grund, auf sommerlich-frische Kuchen zu verzichten! Deshalb gibt es heute Matcha-Limetten-Cakepops, die mit einer Extraportion Limettensaft herrlich erfrischend schmecken und mit ihrer hübschen glitzernden Deko einfach köstlich aussehen. Für die grüne Farbe im Teig ist Matchateepulver verantwortlich: Schon eine kleine Portion genügt, um Kuchenteig ganz ohne Chemie einzufärben.

Matcha-Limetten-Cakepops_3

Am besten backt man den Rührkuchen für die Pops am Vortag, dann ist er abgekühlt und gut durchgezogen. Aus einer kleinen Springform mit 18cm Durchmesser ist bei mir Teig für ca. 20 Cakepops geworden. Je nachdem, wie klein oder groß man die Bällchen formt, kommen entsprechend weniger oder mehr Pops heraus.

Die Zutaten für den Rührteig

125g Butter

2 Eier

70g Zucker

150g Mehl

1/2 TL Backpulver

Saft von 2 Limetten

1 TL Matchateepulver

Butter, Eier und Zucker mit dem Mixer cremig aufschlagen. Dann den Saft einer ausgepressten Limette dazugeben. Zum Schluss noch Mehl, Backpulver und Tee mischen und vorsichtig unter den Teig rühren. Den Teig in einer mit backpapier ausgelegte Springform geben und auf der mittleren Schiene im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit einer Stricknadel mehrfach einstechen und mit dem Saft der zweiten Limette tränken.

Die Cakepopmasse

Zum Herstellen der Cakepopmasse muss der abgekühlte Kuchen in einer Schüssel zerbröselt werden. Keine Scheu: Richtig mit den Händen durchkneten, damit eine dichte, geschmeidige Masse entsteht. Zur Masse kommen noch ein Esslöffel Frischkäse und der Saft einer weiteren Limette.

Mit den Händen ca. 20 kleine Bällchen formen und wie in dieser Anleitung beschrieben Cakepopstiele „verankern“ und gut durchkühlen.

Die Deko

Vanilleglasur (oder weiße Kuvertüre)

Abrieb einer unbehandelten Limette

wer mag: essbares, grünes Glitzerpulver

Zum finalen Aufhübschen werden die Pops in geschmolzene Vanilleglasur getaucht und Limettenschale (und eventuell Glitzerpulver) auf die noch feuchte Glasur gestreut.

Match-Limetten-Cakepops_1

Matcha-Limetten-Cakepops_2

Und weil sie sich so gut auf einer Geburtstagskaffeetafel machen, verstaue ich die kleinen, grünen Leckerchen in einem Korb und nehme sie mit zum 2. Bloggeburtstag von Frau Stiller backt. Den ganzen Juli lang feiern Bloggerinnen und Blogger mit Ria, die eine Party unter dem Motto „Sommer Sonne Gartenparty“ schmeißt.

fraustillerbackt_bloggeburtstag

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Alles muss rein: Rumfort-Kuchen mit Eierlikör

Jeder kennt ihn, jeder macht ihn regelmäßig: Den guten alten Rumfort-Auflauf. Alles, was noch in der Küche rumsteht und fort muss, kommt in eine Auflaufform und wird mit Käse überbacken. Das geht auch bestens mit Kuchen, wie ich vor ein paar Tagen getestet habe. Der Tiefkühlschrank muss abgetaut werden, eine Packung TK-Kirschen liegt noch im Fach. Im Kühlschrank: Überreste vom österlichen Eierlikör. Kokosraspeln en masse. Mehl, Zucker, Butter und Eier sind eh meistens im Haus, also wird fix aus allem ein Rührkuchen gezaubert. Eine Tafel Schokolade kommt da gerade richtig und darf – klein gehackt – auch noch mit in den Teig.

Die Zutaten für eine Kastenform: 

Bevor es losgehen kann, wird der Backofen auf 175 Grad / Umluft vorgeheizt und eine Kastenform mit Backpapier ausgelegt.

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250g Mehl

2 TL Backpulver

75g Zucker + 2 EL Vanillezucker

125g Butter oder Margarine

3 Eier

300g Kirschen (TK oder Glas oder frisch)

ein paar EL Kokosraspel

ca. 200ml Eierlikör (natürlich klappt es auch mit Milch!)

1 Tafel Schokolade, klein gehackt

Butter und Zucker und Vanillezucker werden cremig gerührt. Eier einzeln dazugeben und weiterführen. Dann alle übrigen Zutaten bis auf die Kirschen in die Schüssel geben und kurz verrühren.

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Ganz zum Schluss die Kirschen vorsichtig unterheben. Das war’s auch schon und der Teig kann in die Backform gefüllt werden.

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Auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken ist – wenn nicht, einfach noch ein paar Minuten weiterbacken.

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Fruchtig und saftig: Getränkter Zitronenkuchen

Sauer macht lustig und lustig kann nie schaden. Was liegt da näher, als einen leckeren Zitronenkuchen zu backen? Damit er so richtig schön saftig bleibt, wird der Kuchen direkt noch heiß mit einer Mischung aus Zitronensaft, Puderzucker und Limoncello getränkt.

Die Zutaten für eine Kastenform: 

3 Eier

75g Zucker

135g Butter

2 unbehandelte Zitronen

260g Mehl

2 TL Backpulver

2 EL Puderzucker

Limoncello – wer’s mag

Vor dem Backen die Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen.

Butter und Zucker mit den Rührstäben von Mixer oder Küchenmaschine cremig rühren. Dann die Eier nacheinander dazugeben. Die Zitronen heiß abspülen und die Schale dünn abreiben. Damit die Zitronenschale nicht in der Reibe kleben bleibt, einfach ein Stück Backpapier auf die Reibefläche legen. So lässt sich die Schale ganz leicht mit dem Messerrücken in die Teigschüssel streichen.

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Den Saft einer Zitrone und die Schale von beiden zum Teig geben.

Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig in die Kastenform füllen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Am Ende der Backzeit mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt noch Teig am Stäbchen kleben, einfach noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit den Saft der zweiten Zitrone mit 2 EL Puderzucker und – wer mag – mit einem Schuss Limoncello vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den noch heißen Kuchen in der Form lassen und mit einer dünnen Stricknadel oder einem Schaschlikspieß mehrere tiefe Löcher in den Kuchen stechen. Anschließend wird die Zitronen-Zucker-Mischung mit einem Löffel oder einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilt, sodass sie in die Löcher sickern kann.

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Eine Weile stehenlassen und dann kann der zitronige Kuchenspaß beginnen. Dekofans stäuben noch Puderzucker auf den Kuchen, um die Löcher zu kaschieren.

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