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Biskuitrolle mit Rhabarber {Blogevent}

Mit diesem erfrischenden Rhabarberkuchen mache ich beim Blogevent “Laber Rhabarber” von Lecker &  Co. mit

Endlich ist sie wieder da, die leckere Zeit! Erdbeeren? Noch nicht ganz.. Spargel? Ja, den gibt’s auch schon. Rhabarber? Jaaaaaa! Ich liebe diese sauren Stangen, die die Zähne so schön quietschig-stumpf werden lassen. Und weil sauer bekanntlich lustig macht, wird es höchste Zeit für den ersten Rhabarberkuchen des Jahres. Heute nehme ich ihn mit zu einem Geburtstag: Tina feiert gerade den vierten Geburtstag ihres Blogs Lecker & Co. mit einem sehr coolen Blogevent – “Laber Rhabarber”. Weiterlesen

Ed von Schleck-Kuchen mit Erdbeeren

Erfrischend mit Erdbeeren und leichter Creme

Früher war alles besser? Mh, das lassen wir jetzt mal unkommentiert so stehen… Eines war früher auf jeden Fall großartig: Es gab Ed von Schleck, das Eis zum Hochschieben mit dem tollen, roten Spiralmuster (heißt heute irgendwie anders, wie schade!). Ein Revival des Klassikers ist an diesem Wochenende in der krimiundkeks-Versuchsküche eingezogen: Ein erfrischender Kuchen mit Erdbeeren, Biskuitboden und einer leichten Creme aus Quark und Joghurt – und natürlich einer Spirale aus leckerem Erdbeerpüree on top.

Das Muster in die Creme zu ritzen, hat ein bisschen gedauert, dafür sieht der Kuchen wirklich Spitze aus und macht gleich Lust auf Erdbeeren und Sommer – bitte ohne Unwetter…

Ich habe die Miniversion in einer Form mit ca. 18cm Durchmesser gebacken. Wer eine 26er-Springform nehmen möchte, verdoppelt einfach die Menge der Zutaten.

Das Rezept für eine Mini-Tortenform:

Biskuitboden

2 Eier, bitte trennen

2 EL kaltes Wasser

60g Mehl

25g Zucker

1/2 Päckchen (=20g) Vanillepuddingpulver oder einfach Speisestärke

Zuerst Eiweiß mit Wasser zu steifem Schnee schlagen. Den Zucker während des Rührens einrieseln lassen und weiterrühren. Dann die Eigelbe nacheinander hinzugeben. Ganz zum Schluss Mehl und Puddingpulver mischen und auf die Creme sieben. Das Ganze nur mit einem Teigschaber oder Löffel leicht unterheben, nicht mehr aufschlagen, sonst wird der Teig zäh.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, die Form einmal auf der Arbeitsplatte aufklopfen und in den auf ca. 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen schieben.

Ed von Schleck Biskuit

Auf mittlerer Schiene backt der Biskuit etwa 15 Minuten. Besser im Auge behalten, Biskuit wird schnell dunkel und trocken, wenn er zuviel Hitze bekommt!

Auf einem Gitter auskühlen lassen und den abgekühlten Boden auf eine Tortenplatte legen. Einen Tortenring um den Boden stellen.

Die Creme

250g Quark (Fettstufe je nach Geschmack)

250g Naturjoghurt

2 EL Ahornsirup

6 Blätter weiße Gelatine

Alle Zutaten mit dem Mixer gut verrühren und kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Gelatine kleinschneiden und nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen.

Und sonst?

Eine Schale Erdbeeren

Die Erdbeeren putzen und einen Teil in Scheiben schneiden. Ich habe die Menge nicht abgewogen, sondern nach Lust und Laune geschnippelt. Es müssen jedenfalls so viele sein, dass man sie in mehreren Schichten auf dem Biskuitboden stapeln kann. Für das Püree eine Handvoll Beeren mit dem Pürierstab fein pürieren und kalt stellen.

Ed von Schleck Erdbeeren

Jetzt ist sicher auch die Gelatine eingeweicht: Ausdrücken und in der Mikrowelle kurz erwärmen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Einen Löffel Creme in die Gelatine rühren, damit sie sich ein bisschen abkühlt und dann diese Mischung in die Creme rühren. Gleichmäßig mit dem Schneebesen oder dem Mixer unterrühren, sonst bilden sich kleine, fiese “Gummibären” in der Creme. Sobald die Masse zu gelieren beginnt (nach ca. 10 Minuten im Kühlschrank), auf dem mit Erdbeeren belegten Boden verteilen und den Kuchen in den Kühlschrank stellen.

Warten…

Ist die Masse schnittfest, kann das große Schnitzen beginnen: Für das Spiralmuster auf der Oberfläche die Konturen mit einem kleinen Messer in die Creme ritzen und die Zwischenräume auskratzen.

Ed von Schleck Rillen Ed von Schleck Rillen II

Ich habe einen kleinen Espressolöffel (den Stiel) als Werkzeug benutzt und das ging sehr gut. Die entstandenen Rillen mit dem Erdbeerpüree auffüllen.

Ed von Schleck Rillen III

Auch hier hat der kleine Löffel sich als sehr praktisch erwiesen. 😉 Wer mag, dekoriert noch mit ein paar frischen Erdbeeren und dann ab auf den Tisch mit dem Kunstwerk!

Ed von Schleck

Gestreifte Himbeer-Schoko-Torte

Kuchen, die spektakulär aussehen und dabei von jedem nachgebacken werden können, der eine Schüssel, einen Mixer, einen Herd und einen Kühlschrank hat, sind mir die liebsten. Ok, für diese gestreifte und gewickelte Torte, die ich am Wochenende für eine Konfirmation gebacken habe, sollte man angstfrei mit Biskuitböden umgehen können und ein bisschen Geduld mitbringen. 😉 Aber der Einsatz lohnt sich, denn angeschnitten sorgt die Torte mit Himbeer-Quarkfüllung und leckerer Schokosahne für staunende Blicke. Auf einem Mürbeteigboden steht eine Biskuit-Himbeer-Creme-Spirale, das ganze wird mit Schokosahne eingestrichen und mit frischen Himbeeren und Schokoblättchen dekoriert.

Los geht’s, hier die Zutaten!

Mürbeteig:

75g Butter

150g Mehl

2 EL Zucker

1 Prise Salz

1 EL Wasser

Alle Zutaten werden zu einem glatten Teig verknetet und in einem Tortenring von 24cm Durchmesser auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) ausrollen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte legen.

Jetzt zum Biskuitboden: 

5 Eier

5 EL heißes Wasser

125g Zucker

150 Mehl

1/2 Päckchen Puddingpulver (Schoko oder Vanille)

2 EL Kakaopulver

Eier und Wasser mit der Küchenmaschine oder dem Mixer cremig aufschlagen, das dauert einige Minuten, denn der Biskuit soll schön locker und fluffig werden.

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Während des Rührens den Zucker einrieseln lassen. Mehl, Puddingpulver und Kakao werden auf den Teig gesiebt und vorsichtig unter die Eier-Zucker-Masse gerührt. Dabei nicht zu kräftig rühren! Den Teig auf ein Backblech geben, ein-, zweimal auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich der Teig gleichmüßig verteilt und dann bei ebenfalls 175 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen. Wenn die Oberfläche noch weich ist, perfekt! Jetzt wird es ein bisschen kniffelig, denn der Biskuit muss kopfüber auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch gestürzt werden. Einfach mal trauen – passieren kann nix! Das Backpapier lässt sich leichter abziehen, wenn man kurz ein angefeuchtetes Tuch darauflegt.

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Für die Füllung: 

300g Tiefkühl-Himbeeren

3 EL Himbeermarmelade

Die Beeren im Topf aufkochen, dann die Marmelade unterrühren und die Masse abkühlen lassen.

400ml Sahne steifschlagen und

500g Magerquark und

3 EL Puderzucker unterrühren.

Der Mürbeteigboden wird mit 2-3 weiteren EL Himbeermarmelade bestrichen.

Jetzt wird die Himbeermasse auf dem Biskuitboden verteilt und die Quark-Sahne-Creme auf die Himbeeren gestrichen. Im nächsten Schritt den Boden längs in vier Streifen schneiden. Noch einmal tief Luft holen, dann kann das Abenteuer “Wickel die Teigstreifen zur Spirale” beginnen: Den ersten Streifen aufrollen und hochkant in die Mitte des Mürbteigbodens stellen.

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Die übrigen drei Streifen nacheinander anschließen und die Spirale fortsetzen, sodass eine runde Torte entsteht. Anschließend einen Tortenring auf 24 cm einstellen und eng um die Biskuitspirale stellen.

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Der feste Ring bringt den Kuchen in Form, auch wenn beim Aufwickeln etwas gerissen sein sollte oder die Form nicht ganz rund geworden ist… Ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht.

Für das perfekte Äußere: 

400ml Sahne in einem Topf erwärmen und ca. 150g Vollmilchschokolade darin schmelzen lassen. Die Schokosahne ebenfalls über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag die Schokosahne mit dem Mixer steifschlagen, die Torte aus dem Ring lösen und mit der Sahne einstreichen. Wer es besonders ordentlich mag, nimmt eine Palette (oder ein großes Messer), ansonsten kann man die Oberfläche auf gewollt wellig gestalten.

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Als Deko eignen sich frische Himbeeren, die “unordentlich” oben auf der Torte verteilt werden. An den Rand kommen Schokoblättchen, die aus dunkler und weißer Schokolade selbst hergestellt werden können. Dazu ca. 150g dunkle Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und auf einem Stück Backpapier glatt ausstreichen. Wer möchte, gibt noch einige Stücke weiße Schokolade in den Schmelztopf und spritzt die mit einem Löffel in unregelmäßigen Streifen auf die dunkle Schokolade. Nach dem Aushärten in grobe Stücke brechen und den Tortenrand (und, wenn noch etwas übrig ist, die Oberfläche) damit dekorieren. Hierbei hatte ich tatkräftige Unterstützung meiner kleinen Nachbarin, die auch gleich die Qualitätskontrolle der Schokolade übernommen hat – verantwortungsvoll und vorbildlich! 🙂

Damit es keinen Matsch beim Schneiden gibt, sollte die Torte am besten vor dem Dekorieren geschnitten werden. Zum Abschluss noch etwas Kakao auf die freien Sahne-Flächen sieben und fertig ist das gestreifte Torten-Abenteuer.

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Schicht für Schicht: Geschichtete Kirsch-Biskuit-Torte

Kaum steht mein Geburtstag vor der Tür, werden die Kuchenpläne gestartet: Streusel? Cake Pops? Torte? Schokolade? In diesem Jahr fiel die Entscheidung sehr schnell auf Sauerkirschen. Damit stand der fruchtige Part der Torte fest. Ebenfalls mitspielen durften schließlich heller und dunkler Biskuit und eine frische Creme aus Quark und Joghurt.

Das Backen und Schichten der Torte braucht etwas Zeit, aber der Aufwand lohnt sich!

Die Biskuits für den Boden und die Rolle können schon einen Tag vorher gebacken werden, unter einer Haube bleiben sie auch über Nacht locker und saftig.

Für den dunklen Biskuit

4 Eier

3 EL kaltes Wasser

je 65g Mehl und Speisestärke

80g Zucker

30g dunkler Backkakao

1 TL Backpulver

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß mit dem kalten Wasser zu festem Schnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und während des Rührens die Eigelbe einzeln in die Rührschüssel “flutschen” lassen. Ganz zum Schluss Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao darübersieben und ganz vorsichtig unterheben.

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Der Teig kommt in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm Durchmesser) und dann bei 160 Grad (Umluft) auf einer der unteren Schienen in den Backofen. Nach ca. 20 Minuten ist der Boden fertig. Kurz abkühlen, aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Für den hellen Biskuit (Rolle): 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

80g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

ein paar EL Kirschmarmelade

Der helle Biskuitteig wird wie oben beschrieben gerührt, aber anstatt in eine Springform, auf den Backblech gestrichen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 220 Grad hochhieven und den hellen Teig auf einer der unteren Schienen für etwa 8 Minuten backen.

Anschließend den heißen Teig auf ein mit etwas Zucker bestreutes Küchentuch stürzen, das Backpapier leicht befeuchten und vorsichtig abziehen.

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Der Boden wird noch warm mit der Kirschmarmelade bestrichen und von der langen Seite eng aufgerollt, sodass eine Biskuitrolle entsteht.

Für die Füllung 

1 Glas Sauerkirschen

in einen Topf geben und aufkochen.

1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit Kirschsaft und 2 EL Zucker anrühren und die Kirschen damit andicken. Wenn das Ganze einen kleinen Schwips haben darf, einfach noch einen Schuss Kirschwasser dazugeben.

Wenn Biskuits und Kirschen ausgekühlt sind, geht es ans Schichten.

Als erstes den dunklen Boden auf eine Tortenplatte legen und die Kirschmasse daraufstreichen. Einen Tortenring drumherum stellen und von der Biskuitrolle ca. 10 dünne Scheiben abschneiden. Die Scheiben auf den Kirschen anordnen.

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Für die Quark-Creme:

500g Magerquark

250g Naturjoghurt und

3 EL Puderzucker verrühren.

6 Blatt weiße Gelatine in kleine Stücke schneiden und in kaltem Wasser einweichen. Nach Packungsanweisung einweichen lassen, ausdrücken und erwärmen. Einen Löffel von der Masse in die warme Gelatine rühren, dann diese Mischung in die Quark-Creme geben und zügig mit dem Schneebesen verrühren. Sobald die Creme anfängt, fest zu werden, auf den Kuchen streichen, die Oberfläche glattstreichen und ab in den Kühlschrank damit.

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Die restliche Biskuitrolle wird in dünne Scheiben geschnitten und dekorativ auf der Torte verteilt. Kleiner Tipp: Zuerst den Kuchen in Stücke schneiden, dann die Scheiben auflegen – so bleibt die Optik intakt, das Auge isst schließlich mit…