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Mini-Sandburgen: Perfekte Resteverwertung für Biskuit

Die sahnigen Törtchen mit Brombeeren gehen schnell, sehen super aus und gelingen immer

Wenn Ihr Biskuit-Reste übrig habt, könnt Ihr sie ganz easy in Mini-Sandburgen verwandeln. Mit ihrer sahnig-fruchtigen Füllung und den Bröseln on top sind sie der Hingucker auf dem Kaffeetisch.

Bei uns wird nichts Essbares weggeworfen. Mit diesem Grundsatz bin ich groß geworden und lebe ihn bis heute. Dass ab und an doch mal was übrig bleibt – da kann die Planung noch so gründlich sein -, kommt natürlich vor. Auch beim Backen. Doch auch aus Resten könnt Ihr leckere Törtchen zaubern.

Ich hatte diese Woche Großeinsatz und durfte die Hochzeitstorte für Bekannte backen. Drei Etagen gefüllt mit Buttercreme und Beeren und als Naked Cake dekoriert. Hach, hat das Spaß gemacht! Manchmal brauche ich die Herausforderung, und Deutsche Buttercreme mit Pudding und Butter ist für mich eindeutig die größte Herausforderung überhaupt. Ist aber perfekt gelungen.

Genau wie die Biskuitböden. Mein Biskuit hat so super mitgemacht, dass vor allem der mit dem größten Durchmesser total aus sich rausgegangen ist. Ich war bei 37 Grad Außentemperatur und aufgeheiztem Backofen am Rande des Wahnsinns, mein Biskuit nach dem Backen am Rande der Form.

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Ein klarer Fall für eine leckere Resteverwertung! Warum? Weil ich einfach einen Boden zu viel aus dem großen Biskuit bekommen habe. Während die Torte gestapelt im Kühlschrank auf ihren großen Auftritt wartete, dachte ich über die Zukunft des restlichen Bodens nach. Maulwurfkuchen, wie ging das noch gleich…

Herausgekommen ist eine Variante: Mini-Sandburgen! Ein Teil des Biskuits wird zerbröselt, aus dem restlichen Boden werden Kreise ausgestochen. Dann kurz einen Becher Sahne steif schlagen (schlummerte noch im Kühlschrank und musste weg), eine der restlichen Brombeeren von der Torte auf den Kreis setzen, Sahne drumherum als „Sandburg“ streichen und dann mit Biskuitbröseln bestreuen.

Und ja, der Name kommt nicht von mir, das Copyright hat Herr krimiundkeks. Weil der Biskuitboden hell ist, sehen die Brösel wirklich ein bisschen wie Sand aus – perfekt passend zur Ferienzeit, oder? Wenn Ihr keinen Biskuit übrig habt, könnt Ihr auch Rührkuchen nehmen, der übrig geblieben ist. Oder Ihr macht es Euch ganz bequem und kauft beim Bäcker einfach einen fertigen Wiener Boden oder Tortenboden. Kann man ja mal machen…

Noch ein Tipp: Ihr könnt natürlich auch alle möglichen anderen Obstsorten in den Mini-Sandburgen verstecken. Beeren passen immer, aber auch einfach ein Löffel Marmelade oder Kompott kann ich mir super vorstellen. Oder Pflaumenmus. Oder ein Löffel Nussnugat-Creme. Wie immer: Feel free, Ihr seid die Bestimmer in Eurer Küche!

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Mini-Sandburgen mit Brombeeren

Zutaten für 10 Stück (mit 5cm Durchmesser)

  • ein Biskuitboden mit ca. 26cm Durchmesser
  • 200g Sahne
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Tütchen Sahnesteif
  • 10 Brombeeren

Zubereitung

Zuerst stecht Ihr aus dem Biskuit zehn Kreise mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern aus. Den restlichen Biskuit zerbröselt Ihr mit den Händen zu feinen Krümeln.

Die Sahne zusammen mit Sahnesteif und Zucker steifschlagen.

Gebt auf jeden Kreis einen kleinen Klecks Sahne. Darauf setzt Ihr jeweils eine Brombeere. Jetzt kommt das Kniffeligste: Formt mit einem Teigschaber (am besten mit einem kleinen) aus der Sahne eine kleine Pyramide um die Brombeere herum. So, dass das Ganze eben an eine Mini-Sandburg erinnert.

Zum Schluss streut Ihr von allen Seiten Brösel auf jedes Törtchen und setzt die Mini-Sandburgen auf einen Teller. Noch eine Weile im Kühlschrank kühlen lassen und dann genießen.

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