Käsekuchen
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Bodenlos lecker: Eierschecke

Sie gehört zu Dresden wir die Frauenkirche und die Semperoper: Die Eierschecke. Traditionell wird sie in drei Schichten gebacken, auf einen Teigboden kommt eine Käsekuchenschicht, gekrönt von der “Schecke”, einer Pudding-Butter-Eischnee-Haube. Alles zusammen auf einer Gabel ergibt ein herrlich sahnig-lockeres Geschmackserlebnis. Nach meinem letzten Dresden-Besuch vor zwei Wochen und zwei Stückchen sorgfältig im überfüllten ICE nach Hause transportierter Eierschecke wollte ich den Selbstversuch starten und den Kuchen nachbacken. Um Zeit und – ja, ich geb’s zu – Kalorien zu sparen, ist es eine Variante ohne Boden geworden. Bodenlos lecker und nicht minder fluffig als das Original!

Hier das Rezept für eine kleine Pie-Form (Durchmesser ca. 23 cm):

Für die “Schecke”: 

Aus 275ml Milch, 120g Zucker und etwa zwei Drittel eines Vanillepuddingpulver-Päckchens einen Pudding kochen und leicht abkühlen lassen.

Für die untere Quarkschicht: 

500g Magerquark

weitere zwei Drittel eine Puddingpulver-Päckchens (Vanille)

1 Ei und

90g Zucker (wer mag, kann noch eine Handvoll Rosinen hinzugeben) verrühren und in die Form streichen.

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Diese vorab entweder mit Packpapier auslegen oder leicht fetten. Den Backofen bei Ober-Unter-Hitze auf 150 Grad vorheizen.

Weiter geht’s mit der “Schecke”: 

3 Eier trennen und die Eigelbe sowie 60g Butter unter den Pudding rühren.

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Die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter die Pudding-Ei-Butter-Masse heben. Diese Creme auf der Quarkschicht verteilen. Den Kuchen auf der unteren Schiene etwa eine Stunde backen, dann für weitere ca. zehn Minuten auf der mittleren Schiene weiterbacken.

Nicht erschrecken: Die obere Schicht ist nach dem Backen noch sehr flüssig, weil Butter und Pudding erst beim Abkühlen fest werden. Deshalb sollte der Kuchen auch am besten über Nacht auskühlen, dann schmeckt er perfekt – vor allem, wenn er einige Zeit im Kühlschrank verbringen durfte…

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