Allgemein, Backen, Mit Schwips, Nüsse, nussig, Rührteig, Schokoladiges, Süße Kleinigkeiten
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Kleine Rosinen-Gugelhupfe mit Schokolade

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Gugelhupfe und Resteverwertung: Saftige kleine Rührkuchen mit Rosinen und Schokolade

Die kleine Blog-Auszeit ist beendet, ich habe die vergangenen Wochen genutzt, um mich einmal gründlich zu sortieren, zu entspannen und neue Pläne zu schmieden. Dazu gehörte auch eine Woche Skiurlaub in Südtirol: Wir hatten sechs herrlich sonnige Skitage und sind gestern mit heilen Knochen und bestens erholt nach Hause gefahren. Heute stellte sich die Frage: Was gibt’s zum Kaffee? Zum Glück waren noch einige Zutaten im Haus, um kleine Gugelhupfe aus Rührteig zu backen – mit einer großen Portion Rosinen. Wie Ihr ja sicher mitbekommen habt, ist ein Ziel von krimiundkeks, unkomplizierte Backrezepte aus einfachen Zutaten zu präsentieren. Dazu gehören auch die kleinen Gugelhupfe mit Rosinen und Schokolade, die in wenigen Minuten im Ofen sind und deren Zutaten sich auch easy variieren lassen. Nachdem ich heute Morgen einen Blick in die Küchenschränke geworfen hatte, stand der Plan für den Sonntagskaffee schnell fest: Es darf improvisiert werden! Dazu eignet sich Rührkuchen ganz wunderbar, denn dieser ist wirklich unkompliziert, gelingt immer und verzeiht auch kleine Abweichungen vom Rezept.

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Für den Skiurlaub hatte ich einen Schwung Nussecken gebacken, daher war noch ein Rest Schokolade übrig. Check: die erste Zutat für die Gugelhupfe. Rosinen waren auch noch da, die durften auch mit in den Kuchenteig. Dazu noch gemahlene Mandeln, das sollte an Extras reichen. Wer kommt schon nach einer Woche Urlaub nach Hause und hat spontan Zutaten für einen ausgefallenen Kuchen zur Hand? 😉

Gugelhupfe mit Rosinen oder ohne? Es liegt an Euch…

Ich liebe nicht nur schnelle und einfache Kuchenrezepte, sondern mag auch Kuchen in kleinen Formen. Findet Ihr nicht auch, dass ein Gugelhupf in einer kleinen Form viel hübscher aussieht als so ein großer Gugel? Da wir in der vergangenen Woche mehr als ausgiebig geschlemmt haben, möchte ich nicht die komplette nächste Woche einen angeschnittenen Kuchen vor der Nase stehen haben und mir jeden Abend ein Stück abschneiden. Also: Hinein mit dem Teig in die kleinen Gugelhupfförmchen. Bei mir sind insgesamt drei kleine Gugels herausgekommen, wenn Ihr mehr Gäste erwartet und sechs Gugel backen wollt, verdoppelt einfach die Menge der Zutaten. Natürlich könnt Ihr den Rührkuchen auch in einer Kastenform oder einer großen Gugelhupfform backen – auch dann braucht Ihr die doppelte Zutatenmenge.

Das wirklich Praktische an den Gugelhupfen ist, dass man die Zutaten beliebig austauschen kann. Ihr mögt keine Rosinen? Kein Problem: Getrocknete Cranberries, Aprikosen oder Feigen schmecken genauso lecker. Keine Mandeln im Haus? Dann nehmt stattdessen gemahlene Haselnüsse oder Kokosflocken – oder entsprechend mehr Mehl. Der Teig soll dunkel werden? Dann gebt einen Löffel Backkakao dazu. Wie so oft gilt mal wieder: Ein Rezept ist nur eine grobe Richtungsangabe, Ihr allein entscheidet, wie es schmecken soll und was Ihr mögt. Hach, Backen kann ja so einfach sein…

Dann mal ran an den Speck.. ähm, den Gugelhupf, natürlich! Um den Teig etwas geschmeidiger zu machen, habe ich einen Schluck Rum an den Rührteig gegossen. Wer keinen Rum im Haus hat oder generell nicht mit Alkohol backen möchte, kann den Rum durch einen Schluck Milch oder Mineralwasser ersetzen.

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Kleine Gugelhupfe mit Rosinen und Schokolade

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Zutaten (für drei kleine Gugelhupfe)

  • 100g weiche Butter
  • 50g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 100g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50g gemahlene Mandeln
  • eine Handvoll Rosinen
  • 50g gehackte Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch – ganz nach Geschmack)
  • eventuell ein Schluck Rum oder Milch

Zubereitung

Zuerst die Gugelhupformen mit etwas Butter einfetten und den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Für den Rührteig die weiche Butter und den Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder des Mixers zu einer cremigen Masse verrühren – das kann ruhig einige Minuten dauern. Je länger die Masse gerührt wird, umso fluffiger wird anschließend der Gugelhupf.

Jetzt die Eier nacheinander unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Dazu pro Ei mindestens eine halbe Minute lang rühren. Anschließend Mehl, Backpulver und Mandeln kurz darunterrühren.

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Zum Abschluss noch die Rosinen und die gehackte Schokolade mit dem Teigschaber oder einem Löffel vorsichtig unterheben. Falls der Teig zu fest sein sollte, noch einen Schluck Rum zum Teig geben.

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Der Teig wird in die vorbereitete Gugelhupfform gefüllt. Die Backform auf einen Rost stellen und diesen in die mittlere Schiene des Backofens schieben. Die Gugels backen für etwa 20 Minuten. Dann mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durchgebacken ist: In den Teig pieksen, herausziehen – klebt kein Teig mehr am Holz, können die kleinen Kuchen aus dem Ofen. Einige Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.

Wer möchte, kann die Gugelhupfe noch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Schokoladenglasur verzieren.

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