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Waffel-Plätzchen mit Tonkabohne {Weihnachtsbäckerei}

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Ein echter Plätzchen-Last-Minute-Knüller: Plätzchen aus dem Waffeleisen

Noch zweimal schlafen und schwupps, schon steht Weihnachten nicht mehr vor, sondern in der Tür. Was tun, wenn im Endspurt die Plätzchen ausgegangen sind? Ganz einfach: Last-Minute-Plätzchen backen – Waffel-Plätzchen aus dem Waffeleisen. Das kommt in den besten Familien vor: Noch vor dem ersten Advent hat man gefühlt tonnenweise Plätzchen gebacken und kurz vor Weihnachten sind plötzlich alle Dosen geplündert. Dabei wollte man an Heiligabend doch so gerne noch ein paar Plätzchen knuspern… Was tun? Die ganze Weihnachtsbäckerei nochmal auf Anfang? Blech für Blech ausrollen, ausstechen und dekorieren? Am Ende nochmal in den Supermarkt stürzen und Zutaten kaufen? Ich persönlich kann mir da ja durchaus etwas Schöneres vorstellen, zwei Tage vor Heiligabend.

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Trotzdem: So ein Weihnachtsplätzchen zum Kaffee genießen, nachdem der Baum aufgestellt wurde und die Geschenke eingepackt sind, wäre ja schon echt schön. Vielleicht wollt Ihr dem Postboten oder der Zeitungszustellerin oder den netten Nachbarn noch etwas Süßes zu Weihnachten schenken? Keine Panik, ich habe heute ein Rezept für Last-Minute-Plätzchen im Gepäck: Waffel-Plätzchen mit Tonkabohne.

Die sehen absolut nicht so aus, als hätte man sie auf den letzten Drücker gebacken, sind durch ihre außergewöhnliche Form ein echter Hingucker und gelingen einfach jedem! Um die Waffel-Plätzchen zu backen, braucht Ihr sogar noch nicht einmal einen Mixer oder eine Küchenmaschine und auch keinen Backofen. Nur ein paar Basis-Zutaten, Hände zum Teig-Kneten, eine halbe Stunde Zeit und ein Waffeleisen. Genau: Die Plätzchen werden im Waffeleisen gebacken. Ganz ohne Backofen vorheizen, Backpapier schnippeln und Teig ausrollen.

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Die Basis für die Waffel-Plätzchen ist ein sehr simpler Mürbeteig, der aus Mehl, Butter, Zucker und einem Ei besteht. Für etwas Glamour sorgt Tonkabohne, die unter den Teig gerieben wird. Kneten, kühlen, rollen, ab ins Waffeleisen damit – und fertig ist die Laube.

Wenn Ihr keine Tonkabohne im Haus habt, könnt Ihr auch super Zimt oder Vanille (Vanillezucker oder das Mark aus einer halben Schote kratzen) verwenden, um den Teig zu aromatisieren. Die ganz Detailverliebten unter Euch bestäuben die Plätzchen noch mit Puderzucker und wer mehr Zeit hat, kann auch Kuvertüre schmelzen und die Plätzchen zur Hälfte eintauchen.

Die Waffel-Plätzchen könnt Ihr in einem Herz-Eisen oder einem Waffeleisen für Belgische Waffeln backen. Im Herz-Eisen werden die Plätzchen flacher und breiter, im Belgischen bleiben sie etwas eckiger und sind dicker. Ich habe nur ein Eisen für Belgische Waffeln, da hatte sich die Frage “Herz oder Belgisch?” direkt erledigt.

Seid Ihr bereit für eine schnelle Last-Minute-Nummer? Los geht’s…

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Waffel-Plätzchen mit Tonkabohne

Zutaten für ca. 32 Plätzchen

  • 250g Mehl
  • 125g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 60g Zucker
  • 1 Ei, Größe M
  • 1 EL kaltes Wasser
  • geriebene Tonkabohne nach Lust und Laune (oder Vanille, Zimt… wie Ihr mögt)

Zubereitung

Für den Mürbeteig alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine oder direkt mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig zur Kugel formen und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Nach dieser Zeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und das Waffeleisen aufheizen. Je nachdem, ob es für Euer Gerät nötig ist, die Platten des Waffeleisens fetten. Jetzt kleine Portionen vom Teig abstechen und zu kleinen Kugeln rollen. Meine hatten eine Größe irgendwo zwischen Haselnuss und Walnuss.

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Je zwei Kugeln auf eine Platte des Eisens setzen – die Menge passte bei meinem kleinen Eisen optimal – und das Eisen schließen. Die Waffel-Plätzchen backen vier bis fünf Minuten. Sie sollten natürlich ein bisschen Farbe angenommen haben, aber die Mischung zwischen hellem Teig und braunen Stelle sollte noch erkennbar sein.

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Die Plätzchen aus dem Waffeleisen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten, bis er aufgebraucht ist.

Wenn Ihr noch ein paar weitere Rezepte fürs Fest sucht, schaut gerne in meiner Weihnachtsbäckerei vorbei!

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