Autor: Christina

krimiundkeks unterwegs Foto-Workshop Fotografieren Food-Photography

krimiundkeks unterwegs: Der Foto-Workshop oder Wie Modus M mein Freund wurde

Nach dem Foto-Workshop „food2shoot“ werden Leckereien jetzt ganz neu in Szene gesetzt Wie so oft im Leben stand vor dem Besuch des Workshops eine zufällige Begegnung, ohne die ich diesen Tag wohl nie erlebt hätte. Diese Begegnung hatte ich im September 2016, als ich beim Workshop von Blogger@Work in Frankfurt zum ersten Mal „in echt“ auf andere Blogger traf. Mit von der Partie waren damals auch Yvonne von Mohntage und Marion vom Unterfreundenblog, die kurz vorher einen Fotoworkshop bei Andrea Marquetant gebucht hatten und begeistert davon berichteten. Andrea bloggt auf Zuckerimsalz und bietet unter Food2Shoot Food-Foto-Workshops und Tipps zum Fotografieren an. Der Zufall wollte es, dass auch Der Kuchenbäcker Tobi an diesem Tag in Frankfurt war und sein Backbuch „Bake & The City“ dabei hatte – und die Fotos dafür hatte wer geschossen? Tadaa: Andrea. Über ihren Newsletter erfuhr ich von den nächsten Foto-Workshop-Terminen, Herr krimiundkeks schenkte mir den Kurs zum Geburtstag und am vergangenen Samstag war der Tag endlich gekommen! 

Minigugel Rührkuchen Gugelhupf Schokolade Mandeln Kakao krimiundkeks

Minigugel aus dreierlei Rührteig

Saftige kleine Kuchen mit Mandeln, Schokolade und Kakao Wann kommen Euch eigentlich die besten Ideen für neue Blogbeiträge? Mir geht es ganz oft beim Autofahren so, dass mir immer wieder Gedanken durch den Kopf gehen, was ich als nächstes backen könnte, welches Rezept ich schon immer mal ausprobieren wollte und welche Geschichten ich dazu hier auf dem Blog erzählen könnte. Besonders gut funktioniert das, wenn ich alleine unterwegs bin. So wie gestern zum Beispiel, als ich vom Foto-Workshop in Schwetzingen bei Andrea von zuckerimsalz zurück nach Hause gefahren bin (ein ausführlicher Bericht von dem wirklich tollen Tag kommt noch, versprochen!). Ungefähr am Bad Homburger Kreuz stand der Plan für dieses Rezept für die köstlichen kleinen Minigugel dann fest. 

Rüblikuchen Ostern zuckerfrei ohne Weizenmehl lowcarb Möhren krimiundkeks Rührkuchen

Kuchen vom Osterhasen: Rüblikuchen

Ein saftiger Kuchen ganz ohne Industriezucker und Weizenmehl Jawoll, richtig gelesen: Heute heißt es „krimiundkeks goes clean“ – naja, zumindest ein bisschen! Ein Backblog und das sogenannte „clean eating“, also das Essen von naturbelassenen, unverarbeiteten Zutaten und der Verzicht auf Zucker, weißes Mehl und Zusatzstoffe (vereinfacht gesagt, bitte nehmt es mir nicht übel, liebe Clean-Eater!) passen nicht wirklich zusammen. Obwohl ich bei Rezepten, die ich lese und nachbacke, die Zuckermenge schon immer um die Hälfte reduziere, möchte ich nicht komplett darauf verzichten. Ich habe – ehrlich gesagt – auch gar keine Lust, mir immer Alternativen zu überlegen. Allerdings gibt es auch Kuchen, die schon von sich aus laut rufen „lass Zucker und Mehl weg!“ Einer dieser Kuchen ist der Rüblikuchen, und genau den gibt es heute passend zum Ostersamstag. 

Ostern krimiundkeks Schafe Eierlikörkuchen Shaun das Schaf

Süße Osterdeko: Eierlikörschafe

Die putzigen Schafe werden aus Eierlikörkuchen geformt und sind der Hingucker auf dem Ostertisch „Ja Shaun das Schaf, ja Shaun das Schaf, es macht gern Unsinn…“ Na, Hand aufs Herz: Wer hat jetzt auch direkt einen Ohrwurm und bekommt die Melodie nicht mehr aus dem Kopf? Hihi, dann habe ich ja mein Ziel erreicht und kann den Text hier beenden. Vielleicht schreibe ich aber doch lieber weiter und verrate Euch, woher die Idee für diese kleinen Schafe aus Eierlikörkuchen kam und wie Ihr sie als Deko für Euren Ostertisch nachbacken könnt. 

Tödliches Verbrechen im Bilderbuch-Ort

Ulrike Buschs Krimi „Tod am Deich“ räumt auf mit der Idylle in Greetsiel Kann es etwas Friedlicheres geben? Schafe grasen am Deich, die Nordseewellen sind zu hören und mit dem Meer im Blick lässt es sich herrlich radeln. Genau das macht auch Hauptkommissar Tammo Anders. Mit Hund Buddy startet er zu einer flotten morgendlichen Runde, Herrchen auf dem Rad, der Vierbeiner fröhlich wedelnd nebenher. Doch der Tag, der so friedlich beginnt, wird nur Minuten später eine gruselige Wendung nehmen… 

Lecker für jeden Tag krimiundkeks matcha Ostern

Grasgrüne Matcha-Nester

Heute feiern wir eine Foodblog-Party unter dem Motto „Genuss in allen Farben“ In zwei Wochen ist schon wieder Ostern! Dabei hatten wir doch gerade noch Winter… Habt Ihr es als Kinder auch so sehr geliebt, ein paar Tage vor Ostern loszustiefeln und Moos für Euer Osternest im Garten zu sammeln? Ich als bekennendes Dorfkind kann mich jedenfalls noch sehr gut daran erinnern. Und wie stolz war ich erst, wenn mein Papa oder mein Opa mir dabei geholfen haben, Weidenäste abzuschneiden und diese als Dachkonstruktion über das Nest zu stecken. Das Ganze wurde hingebungsvoll mit Moos bedeckt, damit es der Osterhase auch schön weich und trocken hat, wenn er die Eier am Ostersonntag dort hineinlegt.

Wie macht man Streusel krimiundkeks Streuselkuchen Krümelkuchen Tutorial

Streusel: kinderleicht und blitzschnell geknetet

Im neuen Rezept der Rubrik „Wie macht man…?“ gibt es heute knusprige Streusel Drei Zutaten und ein paar Minuten Zeit – mehr braucht man wirklich nicht, um das wohl leckerste Topping für Kuchen zu machen: Streusel. Als direkte Verwandte des Krümelmonsters liebe ich die knusprigen Dinger ja schon seitdem ich denken kann. Meine Oma, die jetzt schon häufiger in meinen Blogbeiträgen aufgetaucht ist und als Streusel-Geizkragen bekannt war, hat mich immer mitkneten lassen. Nur das Probieren kam eindeutig zu kurz… Weil sie so herrlich leicht herzustellen sind, gibt es bei uns ganz oft Kuchen und Kleinigkeiten mit Streuseln. Auch gerne mal „Streusel ohne Kuchen“, wie Herr krimiundkeks den Apple Crumble getauft hat. Worauf es bei Streuseln wirklich ankommt, ist in wenigen Worten zusammengefasst: Immer ein paar Streusel mehr machen! Denn von irgendwoher schleicht sich immer eine Hand an und futtert den rohen Teig direkt aus der Schüssel. Bei uns in der Familie sagt übrigens niemand „Streusel“, wir machen „Krümel“. Ob Streusel oder Krümel, jetzt geht’s zur Sache! 

Käsekuchen Beeren Tiramisu Mattekuchen krimiundkeks

Tiramisu-Käsekuchen

Ein cremiger „Mattekuchen“ und kostenlose Dialekt-Nachhilfe Heute gibt es einen Mattekuchen. Ähm, was soll denn das bitte sein? Wer des mittelhessischen Dialekts nicht ganz mächtig ist, weiß am Ende des Beitrags mehr (alle Mittelhessen-Aborigines scrollen einfach direkt zu den Zutaten…). Ich liebe unseren Dialekt, und manche Ausdrücke sind einfach unschlagbar – diese Fragezeichen in den Gesichtern von „Städtern“, wenn man ab und an mal ein Wort auf „Platt“ einstreut, sind zu herrlich. Oder wie würdet Ihr schauen, wenn Euer Gegenüber plötzlich mitten im Satz ein kerniges „Alleweil!“ raushaut? Das bedeutet übrigens so viel wie „Donnerwetter!“ oder „Alle Achtung!“. Wenn etwas ganz und gar unvorstellbar ist, sagt man auch gerne „Alleweil gits luus!“, das heißt grob übersetzt „Jetzt werd ich ja verrückt!“. Hat man die Nase gestrichen voll von etwas, sagt man „Alleweil schickts!“ Man kann aber auch ganz harmlos ankündigen, dass etwas beginnt, also sage ich jetzt einfach mal: Alleweil gits luus, mir backe etz irschtemool en schiene Mattekuche.

Grauenvolle Geheimnisse vor großartiger Bergkulisse

Drei brutale Morde aus der Vergangenheit werden plötzlich wieder aktuell Rückblick: Im Jahr 1985 wütet ein tagelang dauerndes Gewitter über der Südtiroler Bletterbach-Schlucht. Zwei junge Männer und eine junge Frau aus Siebenhoch, einem kleinen Dorf in der Nähe der Schlucht, sind zuvor zu einer Exkursion aufgebrochen – doch sie kehren nicht lebendig zurück, ihre Leichen werden in der Schlucht gefunden. Brutal zugerichtet, zerstückelt, ermordet. Der Mörder der Drei wurde nie gefunden, die Morde sind in Siebenhoch seitdem ein Tabuthema. Doch das ändert sich 30 Jahre später, als Jeremiah Salinger, amerikanischer Drehbuchschreiber und Ehemann von Annelise aus Siebenhoch, in den Ort kommt und viel zu viele Fragen stellt… 

Cupcakes krimiundkeks Pflaumenmus Streusel Friesentore

Geschrumpfter Klassiker: Friesen-Cupcakes

Kleine Törtchen mit Pflaumenmus, sahnigem Topping und Knusper-Streuseln Hach, gibt es etwas Entspannenderes, als am Strand entlangzulaufen und aufs Meer zu schauen? Auch nach viel Zeit zum Nachdenken fällt mir partout nichts ein… Erst ein langer Strandspaziergang, Muscheln und Steine sammeln (natürlich immer mit der Hoffnung, einen Bernstein zu finden…) und dann bei Kaffee und Kuchen aufwärmen und den Nachmittag ausklingen lassen – das ist ein Tag im Norden ganz nach meinem Geschmack. Wie gut, dass wir in Deutschland mit Nord- und Ostsee gleich zwei Meere zur Auswahl haben. Einen Favoriten habe ich allerdings nicht, ich fühle mich auf Hiddensee und in Kiel genauso pudelwohl wie auf Sylt oder in Norddeich. Wobei… wenn ich ehrlich bin, gibt es einen guten und sehr leckeren Grund, an die Nordsee zu fahren: Friesentorte!