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Milchreis-Käsekuchen mit Äpfeln und Zimt {Blogevent}

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Milchreis im Käsekuchen? Aber sicher – der Klassiker einmal neu interpretiert

Es gibt Reis! Ja, richtig gehört: Heute wird gekocht. “Schuld” daran ist Susan, die aktuell den dritten Geburtstag ihres Blogs labsalliebe mit dem Blogevent “Reis, Reis, Baby!” feiert. Da setze ich doch direkt mein Partyhütchen auf, springe in den Glitzerfummel und bringe einen Klassiker in ganz neuer Form mit: einen Käsekuchen mit Milchreis, Äpfeln und Zimt. Wie seht Ihr das: Geht Milchreis als “echte” Mahlzeit durch? Bei uns zu Hause auf jeden Fall, und gerade im Sommer gab es bei uns früher ganz oft Milchreis oder Grießbrei. Mit dem Unterschied, dass man bei uns nicht Milchreis, sondern Reisbrei sagt. Traditionell wurde der ziemlich kalt und mit Zucker und Zimt serviert. Frische Erdbeeren kamen auch sehr gerne mit dem Reisbrei zusammnen auf den Tisch. Heute esse ich Milchreis immer noch am liebsten mit einem ordentlichen Schwung Zimt, dazu noch Äpfel in Form von Apfelmus oder Apfelkompott – und fertig ist Soulfood vom Allerfeinsten.

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Milchreis kennen wir als “Reisbrei”

Der Reisbrei hat es bei uns übrigens sogar in eine beliebte Redewendung geschafft: Wenn etwas gar nicht gut zusammenpasst, sagt man im Hause krimiundkeks seit Generationen “Das ist ja eine Zusammenstellung wie Reisbrei und Heringe!” Da Herr krimiundkeks diesen Vergleich nicht kannte, behaupte ich jetzt einfach mal ganz dreist, dass diese Redewendung nur eine Erfindung meiner Oma gewesen sein kann… Mein Bruder gehört übrigens schon immer zu der Fraktion, für die Milchreis nicht als eigene Mahlzeit durchgeht. Seine Meinung zu der leckeren Süßspeise: “Reisbrei ist ok, wenn es vorher ein Schnitzel gibt.” Mit Milchreis im Kuchen hatte er dagegen keine großen Schwierigkeiten und sich heute Vormittag direkt mal zwei Probierstückchen gesichert…

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Über die Mail von Susan, dass sie mich gerne bei ihrem Reis-Blogevent dabeihätte, habe ich mich gefreut wie Bolle – und im selben Moment, als ich ihr begeistert zugesagt hatte, ging mein Hirn auf Ideensuche. Dass es etwas Gebackenes, Süßes mit Reis werden sollte, stand außer Frage. Klar, krimiundkeks ist ja auch ein Backblog (wobei ich liebend gerne Risotto esse, omnomnom!). Zuerst hatte ich kleine Reistörtchen mit irgendetwas Fruchtigem im Kopf, dann ging die Reise weiter zu einem No-Bake-Kuchen mit Milchreis, Gelatine und Kirschen. Zum guten Schluss hat allerdings ein Käsekuchen das Rennen gemacht – schon allein, weil ich einfach mal wissen wollte, ob die Kombination aus Milchreis und Quark etwas taugt. Weil die Apfelsaison noch in vollem Gange ist und der Boskop-Baum im Garten meiner Eltern immer noch Früchte ohne Ende hat, sind noch Apfelspalten dazugekommen.

Liebe Susan, ich wünsche Dir alles Gute zum dritten Bloggeburtstag! Ich durfte Dich auf einigen Events schon “in echt” kennenlernen und finde Dich einfach zauberhaft – lass Dir bitte noch ganz viele neue Ideen für Deinen Blog einfallen. Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt beim Blogevent “Reis, Reis, Baby” mitzumachen, schaut am besten gleich mal bei Susan vorbei – es gibt übrigens neben leckeren Reisrezepten auch etwas zu gewinnen… Das Event läuft noch bis zum 28. Oktober.

Jetzt spute ich mich aber und sehe zu, dass ich Susans Geburtstags-Mitbringsel auf die Tortenplatte bekomme!

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Milchreis-Käsekuchen mit Äpfeln und Zimt

Zutaten (für eine Tarteform mit 28cm Durchmesser)

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für den Mürbeteig

  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 70g Zucker
  • 125g kalte Butter in kleinen Würfeln

für die Käsekuchenmasse

  • 500ml Milch
  • 125g Milchreis
  • 1 bis 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Vanille und Zimtstange nach Geschmack
  • 500g Magerquark
  • 1 Päckchen Puddingpulver “Vanille”
  • 50g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop)

Zubereitung

Zuerst wird der Milchreis gekocht. Dazu die Milch mit Zucker, Salz, Zimt (Stange oder Pulver) und einem Stück Vanillestange in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und den Milchreis einrühren. Kurz umrühren und dann auf der niedrigsten Stufe bei geschlossenem Deckel für etwa 35 Minuten ausquellen lassen. Ab und an umrühren, damit der Milchreis nicht anbrennen oder verklumpen kann. Den Milchreis anschließend auf einen flachen Teller geben, verstreichen und kaltstellen – vorher Zimtstange und Vanillestange entfernen.

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Wenn der Milchreis kocht, könnt Ihr den Mürbeteig zubereiten: Dazu alle Teigzutaten zügig mit den Knethaken des Mixers, der Küchenmaschine oder direkt mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig für ungefähr eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit den Backpfen auf 170 Grad Ober-Unterhitze vorheizen, die Tarteform einfetten und die Käsekuchenmasse rühren. Quark, Eier, Zucker und Vanillepuddingpulver mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse rühren. Löffelweise wird jetzt der etwas abgekühlte Milchreis unter die Quarkcreme gerührt.

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Die Schüssel zur Seite stellen und den Mürbeteig in der Tarteform ausrollen. Den Teig am Rand andrücken und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Anschließend die Käsekuchenmasse auf dem Tarteboden verteilen. Zum Schluss noch die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Spalten ganz nach Lust und Laune zu einem Muster auf der Milchreis-Quarkmasse verteilen.

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Der Kuchen backt auf einem Rost im unteren Drittel des Backofens für ungefähr 40 Minuten. Dann den Rost eine Schiene höherlegen und den Herd bei gleicher Temperatur auf Umluft stellen. Bei dieser Einstellung backt der Kuchen noch etwa 20 Minuten weiter. Lasst den Kuchen bei leicht geöffneter Ofenklappe für eine Weile abkühlen und nehmt ihn erst dann komplett aus dem Ofen. Den Milchreis-Käsekuchen in der Form auf einem Gitter auskühlen lassen und anschließend auf einer Platte servieren.

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2 Kommentare

  1. Liebe Chrissy,

    vielen Dank für dein tolles Rezept und deine Zusage bei meinem aller ersten Blogevent. Die Kombination Milchreis und Käsekuchen finde ich genial und deine schönen Bilder würdigen diesen besonderen Kuchen. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder in echt.

    herzliche Grüße

    Susan

  2. Pingback: Blogevent REIS, REIS, BABY! Zusammenfassung - Labsalliebe

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