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Pumpkin-Spice-Latte-Marmorkuchen

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Herrlich würzig: herbstlicher Marmorkuchen mit Pumpkin-Spice

Kaum steht der Herbst vor der Tür, kommt man an einer echten Trend-Nummer nicht vorbei: Pumpkin-Spice-Latte. Also Milchkaffee mit Kürbisgewürz und häufig auch Kürbispüree. Wenn die Mischung als Getränk lecker ist, warum dann nicht auch im Kuchen? Gesagt, getan: Ich habe Kürbis, Kaffee und Gewürze in einen Marmorkuchen gepackt – mit dem Ergebnis, dass Herr krimiundkeks gestern kurz schnupperte und dann feststellte: “Lecker, das riecht ja nach Weihnachten!” Damit hat er nicht ganz unrecht, schließlich gehören neben Zimt auch Ingwer, Nelken, Muskatnuss und Piment zur Pumpkin-Spice-Mischung. Die Gewürze spielen nicht nur in der Weihnachtsbäckerei mit, sondern passen auch ganz wunderbar zum Kürbis.

Pumpkin-Spice-Latte aus dem Backofen

Der Trend Pumpkin-Spice ist – wie so häufig – aus den USA zu uns herübergeschwappt und im Gegensatz zu Halloween mag ich ihn echt gern. Klar, als jemand, der Zimt das ganze Jahr über ins Müsli und in den Cappuccino streut, kommt mir das Kürbisgewürz wohl entgegen. 😉 Klassischerweise landet das Pumpkin-Spice in der Kürbispie, die zu Thanksgiving gebacken wird. Kürbispie ist nicht ganz mein Fall, deshalb habe ich mir überlegt, in welcher Form man Pumkpin-Spice noch im Kuchen verwenden könnte. Der Kaffee musste auch noch irgendwie untergebracht werden. Die Lösung: Man mixe einen Rührteig, teile ihn in drei Teile und mische Kürbis, Gewürze und Kaffee in je ein Drittel. Das Ganze in einer Kastenform vermischen und fertig ist der Pumpkin-Spice-Latte-Mamorkuchen.

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Kürbispüree im Rührkuchen sorgt dafür, dass der Kuchen recht dicht und feucht wird. Die Schicht mit dem Kürbis ist also weit weniger fluffig als beispielsweise die Mamorierung mit Kakao, die man vom herkömmlichen Marmorkuchen kennt. Die beiden übrigen Teigsorten mit Gewürzen und Kaffee verändern ihre Konsistenz nicht, sodass man das etwas dichtere Drittel im Kuchen leicht verschmerzen kann. Keine Sorge also, wenn Ihr den Pumpkin-Spice-Latte-Marmorkuchen anschneidet: Der Kuchen ist nicht sitzengeblieben!

Für den Kuchen habe ich Butternut-Kürbis genommen, einfach, weil er auf unserem Acker wächst und noch einige Früchte im Keller liegen. Natürlich könnt Ihr auch Hokkaido nehmen, wenn Ihr ihn lieber mögt.

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Pumpkin-Spice-Latte-Marmorkuchen

Zutaten (für eine Kastenform von 33 x 11 Zentimeter)

  • 250g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 4 Eier
  • 320g Mehl
  • 3/4 Päckchen Backpulver
  • einen Schluck starken Kaffee oder Espresso, etwas Kaffeepulver
  • Kürbispüree von 250g rohem Fruchtfleisch
  • Zimt, Nelken, Muskatnuss, Ingwer und Piment

Zubereitung

Zuerst den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel mit etwas Wasser in einem kleinen Topf so lange köcheln, bis die Würfel zerfallen. Dann mit einem Kartoffelstampfer oder mit dem Pürierstab die Masse zu Püree mixen.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Für den Rührteig die weiche Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse aufschlagen. Die Eier einzeln dazu geben und pro Ei mindestens eine halbe Minute lang rühren. Jetzt noch Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unter den Teig heben.

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Der Teig wird jetzt in drei etwa gleichgroße Portionen aufgeteilt. Unter das erste Drittel wird das Kürbispüree gerührt. In das zweite Drittel den Kaffee und das Kaffeepulver rühren. Zuletzt das Pumpkin-Spice aus 4 Teelöffel Zimt, einer Messerspitze gemahlenen Nelken, einem Teelöffel gemahlenem Ingwer und etwas frisch geriebener Muskatnuss mischen. Etwa ein bis zwei Teelöffel des Gewürzes unter das dritte Teig-Drittel rühren – je nachdem, wie intensiv Ihr es mögt.

Jetzt wird der Marmorkuchen gebaut: Dazu den Kürbis-Teig zuerst in die Kastenform füllen, dann die beiden anderen Sorten in Klecksen darauf verteilen und das Ganze mit einer Gabel durchrühren – so entsteht der Marmoreffekt.

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Der Pumpkin-Spice-Latte-Marmorkuchen backt im vorgeheizten Ofen auf einem Rost in der mittleren Schiene für etwa 50 bis 60 Minuten. Wer mag, schneidet den Kuchen nach 15 Minuten Backzeit oben mit einem spitzen Messer längst ein. So entsteht der dekorative Riss auf der Oberfläche. Das kann man aber auch weglassen, für den Geschmack spielt es keine Rolle.

Nach dem Backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!) den Kuchen in der Form kurz stehenlassen und dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Vor dem Servieren den Pumpkin-Spice-Latte-Marmorkuchen noch mit etwas Puderzucker und Gewürzmischung bestäuben.

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