Autor: Christina

{Blogparade} Wer bin ich? Und wieso gleich 36 mal?

Heute mache ich mal etwas ganz Verrücktes: Ich nehme zum ersten Mal an einer Blogparade teil! Eingeladen hat Chris von stylepeacock, wie ich zufällig bei Facebook gelesen habe. Da ich das Thema spannend finde und das Lesen der Beiträge von anderen Teilnehmern sehr interessant war, habe ich spontan beschlossen, auch mitzumachen. Sinn der Sache ist es, so viele „random facts“ – also persönliche Informationen, Einblicke, Ansichten… – preiszugeben, wie man beim nächsten Geburtstag Jahre alt wird. In meinem Fall sind das 36. Hier sind 36 Infos über die Frau hinter krimiundkeks, die es so garantiert noch nie zu lesen gab: Als kleines Mädchen habe ich mich an Fasching als Karla Kolumna verkleidet und bin ca. 20 Jahre später tatsächlich Redakteurin geworden. Ich bekomme Schreikrämpfe, wenn jemand „das einzigste“ sagt. Mein kleines mintgrünes Auto heißt „Hoppelchen“. Wenn keiner hinschaut, baue ich heimlich Skulpturen aus Treibholz und Hühnergöttern (Feuersteine mit Loch). Kurz vorm Einschlafen renne ich ganz oft panisch in die Küche und kontrolliere nochmal, ob der Herd auch wirklich ausgeschaltet ist (selbst wenn ich ihn gar …

Die wahrscheinlich besten Nussecken der Welt

Nicht kleckern, klotzen! Ok, dann behaupte ich jetzt einfach mal ganz frech, dass Ihr mit diesem Rezept die wahrscheinlich besten Nussecken der Welt backen könnt. Muttis Nussecken sind die besten Warum? Weil der Boden schön mürbe und gleichzeitig knusprig ist. Weil der Belag saftig ist und extra viele Nüsse enthält. Weil zwischen Boden und Nüsse eine Schicht selbstgemachtes Gelee kommt. Und überhaupt: Weil das Rezept von meiner Mama stammt. Wenn das mal keine echt überzeugenden Argumente sind… Mir nach in die Küche, hier sind die Zutaten für ein 3/4 Blech: Knetteig:  225g Mehl 1 TL Backpulver 1 Ei 100g Butter 75g Zucker Zuerst den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Für den Knetteig werden alle Zutaten zügig verknetet, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen. Die Teigmenge reicht für ungefähr 3/4 der Fläche eines Backblechs. Natürlich könnte man ihn auch auf der ganzen Fläche verteilen, aber dann wäre er zu dünn und würde beim Backen zu schnell zu hart und dunkel. Auf dem Teig 2-3 EL säuerliches …

Mord in der Urlauberidylle

Kürzlich bekam ich ein Exemplar des Langeoog-Krimis „Wer liebt, stirbt zweimal“ (E-Book) von Monika Detering zur Verfügung gestellt. Ein Leseausflug an die Nordsee ist immer eine feine Sache, hier kommt die Rezension zum Buch: Sommer, Inselurlaub, Erholung am Meer – und mittendrin ein brennendes Haus, in dem die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird. Ein zweites Mädchen ist schwer verletzt. Während auf der Insel der Urlauberalltag weitergeht, beginnt für die Ermittler die Arbeit. Inselpolizist bekommt während der Saison Verstärkung von Hauptkommissarin Carla Bernstiel. Wer sind die Mädchen? Wo sind ihre Papiere, Kleidung und Handys? Wer hängt diese ominösen Gedichte an die Türen im Ort und was hat es mit der seltsamen Gemeinschaft der „Auserwählten“ auf sich, die auf Langeoog eine Tagung veranstaltet? Fragen, die sich nicht nur die Ermittler stellen, sondern auch den Leser ins Grübeln bringt. Wer die gezielt im Text versteckten Hinweise registriert und im Hinterkopf behält, kommt dem Mörder auf die Spur und findet sich bei der Aufklärung in seiner Vermutung bestätigt. Monika Deterings Krimi „Wer liebt, stirbt zweimal“ gehört in die …

Klassiker auf Abwegen – Marmorkuchen mit Erdnussbutter

So ein Marmorkuchen geht doch immer: Zum Geburtstagskaffee mit der Familie, zum Kaffeeklatsch mit Freundinnen, zum Versüßen von langen Bürotagen, in der Kastenform, als Gugelhupf, mit Schokoglasur oder Puderzucker… Auch was die Rührteigbasis angeht, ist der Marmorkuchen ein dankbares Opfer für Rezept-Experimente. In dieser Woche habe ich in der krimundkeks-Versuchsküche eine nussige Variante des Klassikers gebacken. Dass ich Erdnussbutter nicht von der Küchenschrankkante schubse, dürftet Ihr schon bemerkt haben, schätze ich… In diesen Brownies oder den oberleckeren Cookies hier hat Erdnussbutter schon eine tragende Rolle gespielt. Einfach ein „guter Stoff“, weil man ebenso gut pikante Gerichte wie süße Kekse oder Kuchen damit verfeinern kann. Für meinen Marmorkuchen habe ich die Butter durch Erdnussbutter ersetzt und als Kontrast zum süßen Kuchen gesalzene Erdnüsse in den Teig und als Topping auf die Schokoglasur gegeben. Prädikat: Lecker! Zutaten für eine Gugelhupfform (oder Kastenform):  200g Erdnussbutter 6 Eier 75g Zucker + 1 EL Puderzucker 100ml Milch wer mag: ein Schuss Rum 1/2 Päckchen Backpulver 280g Mehl 2 EL dunkles Kakaopulver 1 Handvoll geröstete, gesalzene Erdnüsse, grob gehackt zum Dekorieren:  1 Becher …

Backen ohne Backen: Erfrischende Erdbeer-Torte mit Keksboden

Endlich gibt es wieder frische Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeeren schmecken und nicht wie Wasser im Erdbeerkostüm! Dazu noch Pfingsten und Hochzeitstag – allerbeste Gründe, um eine Erdbeer-Torte zu backen. Stopp, finden Sie den Fehler: Das „Backen“ übernimmt in dem Fall der Kühlschrank, denn ich habe mich für einen Kuchen ohne Backen entschieden. Etwas Wartezeit sollte man also einrechnen, wenn das Kuchenstück nicht vom Teller fließen soll, wie es mir ungeduldigem Ding leider passiert ist… Merke: Nach nur drei Stunden ist der Kuchen zwar einigermaßen stabil, aber noch nicht in der Lage, die Form von selbst zu halten. 😉 Dem leckeren Geschmack hat es natürlich trotzdem nicht geschadet! Los geht’s, hier sind die Zutaten für eine Erdbeer-Torte mit ca. 22 cm Durchmesser:  Boden:  15-20 Oreo-Kekse 1 EL Frischkäse Die Kekse in der Küchenmaschine oder ganz martialisch im Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerbröseln und mit dem Frischkäse vermischen. Natürlich könnte man anstelle des Frischkäses auch zerlassene Butter nehmen, aber a) war noch ein Rest Frischkäse im Kühlschrank und b) steckt in den Oreos schon …

Neues von der Kripo Kempten: „Gnadenhof“

Endlich ist mal wieder Zeit zum Lesen! Am Wochenende habe ich mit dem zweiten Band von Jürgen Seibolds Allgäu-Reihe, „Gnadenhof“, begonnen. Dass ein Museumspädagoge bei seinem abendlichen Kontrollgang drei Leichen in einem der Museumshäuser entdeckt, fand ich auf den ersten Seiten schonmal äußerst interessant und ich bin sehr gespannt, wie sich der Fall aufklären wird…

Alles muss rein: Rumfort-Kuchen mit Eierlikör

Jeder kennt ihn, jeder macht ihn regelmäßig: Den guten alten Rumfort-Auflauf. Alles, was noch in der Küche rumsteht und fort muss, kommt in eine Auflaufform und wird mit Käse überbacken. Das geht auch bestens mit Kuchen, wie ich vor ein paar Tagen getestet habe. Der Tiefkühlschrank muss abgetaut werden, eine Packung TK-Kirschen liegt noch im Fach. Im Kühlschrank: Überreste vom österlichen Eierlikör. Kokosraspeln en masse. Mehl, Zucker, Butter und Eier sind eh meistens im Haus, also wird fix aus allem ein Rührkuchen gezaubert. Eine Tafel Schokolade kommt da gerade richtig und darf – klein gehackt – auch noch mit in den Teig. Die Zutaten für eine Kastenform:  Bevor es losgehen kann, wird der Backofen auf 175 Grad / Umluft vorgeheizt und eine Kastenform mit Backpapier ausgelegt. 250g Mehl 2 TL Backpulver 75g Zucker + 2 EL Vanillezucker 125g Butter oder Margarine 3 Eier 300g Kirschen (TK oder Glas oder frisch) ein paar EL Kokosraspel ca. 200ml Eierlikör (natürlich klappt es auch mit Milch!) 1 Tafel Schokolade, klein gehackt Butter und Zucker und Vanillezucker werden cremig …

Gestreifte Himbeer-Schoko-Torte

Kuchen, die spektakulär aussehen und dabei von jedem nachgebacken werden können, der eine Schüssel, einen Mixer, einen Herd und einen Kühlschrank hat, sind mir die liebsten. Ok, für diese gestreifte und gewickelte Torte, die ich am Wochenende für eine Konfirmation gebacken habe, sollte man angstfrei mit Biskuitböden umgehen können und ein bisschen Geduld mitbringen. 😉 Aber der Einsatz lohnt sich, denn angeschnitten sorgt die Torte mit Himbeer-Quarkfüllung und leckerer Schokosahne für staunende Blicke. Auf einem Mürbeteigboden steht eine Biskuit-Himbeer-Creme-Spirale, das ganze wird mit Schokosahne eingestrichen und mit frischen Himbeeren und Schokoblättchen dekoriert. Los geht’s, hier die Zutaten! Mürbeteig: 75g Butter 150g Mehl 2 EL Zucker 1 Prise Salz 1 EL Wasser Alle Zutaten werden zu einem glatten Teig verknetet und in einem Tortenring von 24cm Durchmesser auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) ausrollen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte legen. Jetzt zum Biskuitboden:  5 Eier 5 EL heißes Wasser 125g Zucker 150 Mehl 1/2 Päckchen Puddingpulver …

Die etwas andere feine englische Art: After-Eight-Kuchen

Schokolade und Minze, eine ziemlich leckere Kombi. Ob Schokolinsen oder der Klassiker schlechthin – After-Eight-Täfelchen: Zuerst die Schokolade auf der Zunge schmelzen lassen und dann den frischen Minz-Geschmack hinterher… Das Ganze müsste sich doch auch als Rührkuchen gut machen. Statt gehackter Schokolade oder Nüssen kommt eine Packung After Eight in den Teig und fertig ist der Kuchengenuss auf die feine englische Art. Auf weiteren Zucker kann übrigens getrost verzichtet werden – vor allem, weil als Deko noch Zartbitterkuvertüre auf den Kuchen kommt! 😉 Für eine Kastenform braucht man:  4 Eier 200g weiche Butter 1 Packung After Eight 125ml Milch 220g Mehl 1 TL Backpulver nach Belieben Zartbitterkuvertüre Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die After Eight-Täfelchen mit der Milch in einen Topf geben und bei schwacher Hitze auf dem Herd erwärmen. Ab und an umrühren, bis sich die Täfelchen aufgelöst haben. In der Zwischenzeit die weiche Butter mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine cremig rühren und die Eier nach und nach unterrühren. Dann die Minz-Schoko-Milch dazugeben. Zum Schluss noch Mehl und Backpulver mischen und …