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Glanzstück: Mirror-Glaze-Torte mit Schokolade und Erdnuss-Toffee

Dieser Schokokuchen mit Spiegelglasur und cremig-nussiger Füllung ist etwas ganz Besonderes

Kennt Ihr das auch: Ihr habt eine ganz spezielle Torte im Kopf, aber es ist gerade kein Anlass da, um dieses Werk auch wirklich entstehen zu lassen? Genauso ging es mir mit der Mirror-Glaze-Torte, die ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit einmal backen wollte. Aber a) ist so ein Hochglanz-Kuchen nichts für ein “ganz normales” Wochenende und b) soll ja auch “Publikum” da sein, das die Torte würdigen und vernaschen kann. Zum Glück hatte mein Papa kürzlich Geburtstag – und dann auch noch einen runden, wenn das mal kein passender Anlass für eine Mirror-Glaze-Torte ist! Als hätte er etwas von meinem Plan geahnt, wünschte er sich auch direkt einen Kuchen “mit viel Schokolade und so einem richtig schön glänzenden Guss”. Endlich! Herausgekommen ist eine Basis aus Schoko-Wunderkuchen, gefüllt mit jeweils einer Schicht Erdnuss-Toffee und weißer Schokomousse. Für das glänzende Finish sorgt eine Mirror-Glaze mit ordentlich Glitzer-Deko… Weiterlesen

Jensentorte Hansen-Jensen Hannchen-Jensen-Torte Sahnetorte Baiser Apfelkompott Äpfel krimiundkeks Schwimmbadtorte

Jensentorte mit Apfelkompott

Ein neu interpretierter Klassiker von Omas Kaffeetafel

Dann falle ich heute einfach mal mit der Tür ins Haus: In diesem Beitrag verrate ich meine Prinzipien! Jawollja, denn heute gibt es eine Sahnetorte – und das, obwohl ich letzte Woche noch von einer Sahne-Abneigung geschrieben habe… Warum der Wandel? Ganz einfach: Es war Zeit für einen echten Klassiker und der kommt nun einmal nicht ohne Sahne aus. Die Rede ist von der Jensentorte – auch bekannt als Hannchen-Jensen-Torte, Hansen-Jensen-Torte und Schwimmbad-Torte. Im Original wird die Jensentorte mit Stachelbeeren gebacken, weil Stachelbeeren und ich aber keine Freunde sind, kommen bei mir Äpfel in die fruchtige Füllung. Weiterlesen

Dripping Cake

Hochgestapelt: Schokoladen-Dripping-Cake mit Kirschen

Ein sahniges Törtchen für besondere Anlässe

Wer kennt es nicht: Man möchte so gerne eine “richtige” Torte backen: Mehrere Schichten, Früchte, Schokolade, Sahne und opulente Deko. Dumm nur, dass nicht an jedem Wochenende der Tisch voller Kaffeegäste sitzt und man gezwungen ist, das sahnige Törtchen selbst aufzuessen. Geht nicht, denn die Hosen gingen früher oder später nicht mehr zu. 😉

Die Idee für eine richtig opulente Torte hatte ich schon länger im Kopf, und jetzt kam endlich die passende Gelegenheit, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Meine Mama hat gestern ihren 60. Geburtstag gefeiert und sich natürlich auch einen Kuchen gewünscht. Schon Wochen vorher habe ich mich darauf gefreut, endlich mit dem Backen anfangen zu können! Der Plan war, einen dieser köstlich aussehenden Dripping-Cakes zu backen. Ein Törtchen mit Schokoglasur, die so herrlich appetitlich an den Seiten herunterläuft. Weiterlesen

10 Tipps für angstfreies Backen

Kann ich nicht? Die Ausrede gilt mit diesen Tipps nicht mehr!

Backen ist so kompliziert. Ich habe einfach keine Zeit zum Backen. Ich traue mich nicht. Eine ganze Torte zu dekorieren, schaffe ich doch nie. Wer gerne und oft backt, hat Sätze wie diese bestimmt schon häufiger zu hören bekommen. Kaum hat man einen Kuchen auf den Tisch gestellt, sagt mindestens einer in der Runde: “Ach, das sieht wieder aus, als hätte es total lang gedauert! Backen ist einfach nichts für mich…” Unfug, backen lernen kann jeder! Es muss ja nicht gleich die mehrstöckige Hochzeitstorte mit filigraner Blütendeko sein. Ein paar Muffins – hübsch dekoriert – machen mindestens genauso viel her und die Bäckerin (natürlich auch den Bäcker!) stolz wie Oskar. Dass es keinesfalls Stunden dauert, bis ein leckerer Kuchen fertig ist UND auch noch toll aussieht, zeigen die 10 Tipps für angstfreies Backen – bitte mit einem Augenzwinkern lesen…

  1. Nimm Dir Zeit! Wenn Du noch nie gebacken hast, probier nicht schnell nach Feierabend noch ein neues Rezept aus, sondern taste Dich in einer ruhigen Minute an ein Backwerk heran. Garantiert immer gelingt ein Crumble wie dieser mit Äpfeln.
  2. Bluffe! Das gilt vor allem für die Deko. Perfekt ist es, wenn eine Torte aussieht, als hättest Du viel Zeit für die spektakuläre Dekoration aufgebracht – verrate niemandem, dass die feinen Schokostreifen im Nu und von selbst auf der Torte gelandet sind, weil Du einen Teelöffel in flüssige Schokolade getaucht und damit dieses tolle Muster gezaubert hast.
  3. Apropos Schokolade: Wenn Du einen Kuchen machst, bei dem Schokolade die Hauptrolle spielt, verwende hochwertige Schokolade. Die paar Cent an Mehrausgaben sollten möglich sein, eine Schokoladentorte ist schließlich ein Genussmittel, das es nicht jeden Tag gibt.
  4. Fang klein an: Statt mit einer komplizierteren Tortenkreation in Deine Backkarriere zu starten, such Dir für den Anfang besser einen Obstkuchen, z.B. mit einem Biskuitboden, auf dem Du Erdbeeren, Kirschen und Co. hübsch verteilst und mit Tortenguss stabilisierst.
  5. Traue niemals (D)einem Backofen! Du hast die im Rezept angegebene Backzeit auf die Sekunde eingehalten, blind auf die Angaben vertraut und erst beim Anschneiden stellst Du fest, dass Dir das Innenleben des Rührkuchens munter entgegenfließt? Beim nächsten Mal besser mit einem Holzstäbchen testen, ob kein Teig mehr am Holz haften bleibt. Wenn doch, die Backzeit um ein paar Minuten verlängern.
  6. Glitzer geht immer! Mittlerweile gibt es in vielen Backshops oder online essbares Glitzerpulver, das sich toll auf Schokoladenguss macht. Mit ein bisschen Glitzer wird die Welt doch gleich schöner – gilt auch beim Backen…
  7. Sei mutig! Hey, es ist nur Teig und Du bist seine Chefin (sein Chef)! Wenn er beim Ausrollen reißt und klebt, nimm ein bisschen Mehl dazu und roll ihn nochmal aus, und nochmal, und nochmal…
  8. Such Dir einen verlässlichen Verwandlungskünstler: Du hast ein absolut gelingsicheres Kuchenrezept gefunden? Gratuliere, denn damit hast Du einen Verbündeten gefunden. Ich mag total gerne Rührkuchen, denn der lässt sich prima abwandeln – heute mit Nüssen und Schokolade, morgen mit Cranberries und nächste Woche mit Kokos und Zitrone.
  9. Betrachte Rezepte als eine Art Handlungsempfehlung. Klar, gerade beim Backen ist es nicht unwichtig, das Verhältnis bestimmter Zutaten einzuhalten, damit die Konsistenz stimmt. Aber ein Rezept ist kein Gesetz! Du magst lieber Nüsse als Mandeln? Tausch sie aus. Dein Teig soll dunkel werden? Dann rühr etwas Kakaopulver unter.
  10. Und wenn wirklich gar nichts mehr zu retten ist: Tauf es um! Der Plan, einen formvollendeten Apfelkuchen zu servieren, ist gründlich in die Hose gegangen? Kein Thema, dann präsentierst Du Deinen Gästen ganz selbstbewusst eine “Apfelkreation mit Nüssen und Rosinen”.

Gestreifte Himbeer-Schoko-Torte

Kuchen, die spektakulär aussehen und dabei von jedem nachgebacken werden können, der eine Schüssel, einen Mixer, einen Herd und einen Kühlschrank hat, sind mir die liebsten. Ok, für diese gestreifte und gewickelte Torte, die ich am Wochenende für eine Konfirmation gebacken habe, sollte man angstfrei mit Biskuitböden umgehen können und ein bisschen Geduld mitbringen. 😉 Aber der Einsatz lohnt sich, denn angeschnitten sorgt die Torte mit Himbeer-Quarkfüllung und leckerer Schokosahne für staunende Blicke. Auf einem Mürbeteigboden steht eine Biskuit-Himbeer-Creme-Spirale, das ganze wird mit Schokosahne eingestrichen und mit frischen Himbeeren und Schokoblättchen dekoriert.

Los geht’s, hier die Zutaten!

Mürbeteig:

75g Butter

150g Mehl

2 EL Zucker

1 Prise Salz

1 EL Wasser

Alle Zutaten werden zu einem glatten Teig verknetet und in einem Tortenring von 24cm Durchmesser auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) ausrollen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte legen.

Jetzt zum Biskuitboden: 

5 Eier

5 EL heißes Wasser

125g Zucker

150 Mehl

1/2 Päckchen Puddingpulver (Schoko oder Vanille)

2 EL Kakaopulver

Eier und Wasser mit der Küchenmaschine oder dem Mixer cremig aufschlagen, das dauert einige Minuten, denn der Biskuit soll schön locker und fluffig werden.

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Während des Rührens den Zucker einrieseln lassen. Mehl, Puddingpulver und Kakao werden auf den Teig gesiebt und vorsichtig unter die Eier-Zucker-Masse gerührt. Dabei nicht zu kräftig rühren! Den Teig auf ein Backblech geben, ein-, zweimal auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich der Teig gleichmüßig verteilt und dann bei ebenfalls 175 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen. Wenn die Oberfläche noch weich ist, perfekt! Jetzt wird es ein bisschen kniffelig, denn der Biskuit muss kopfüber auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch gestürzt werden. Einfach mal trauen – passieren kann nix! Das Backpapier lässt sich leichter abziehen, wenn man kurz ein angefeuchtetes Tuch darauflegt.

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Für die Füllung: 

300g Tiefkühl-Himbeeren

3 EL Himbeermarmelade

Die Beeren im Topf aufkochen, dann die Marmelade unterrühren und die Masse abkühlen lassen.

400ml Sahne steifschlagen und

500g Magerquark und

3 EL Puderzucker unterrühren.

Der Mürbeteigboden wird mit 2-3 weiteren EL Himbeermarmelade bestrichen.

Jetzt wird die Himbeermasse auf dem Biskuitboden verteilt und die Quark-Sahne-Creme auf die Himbeeren gestrichen. Im nächsten Schritt den Boden längs in vier Streifen schneiden. Noch einmal tief Luft holen, dann kann das Abenteuer “Wickel die Teigstreifen zur Spirale” beginnen: Den ersten Streifen aufrollen und hochkant in die Mitte des Mürbteigbodens stellen.

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Die übrigen drei Streifen nacheinander anschließen und die Spirale fortsetzen, sodass eine runde Torte entsteht. Anschließend einen Tortenring auf 24 cm einstellen und eng um die Biskuitspirale stellen.

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Der feste Ring bringt den Kuchen in Form, auch wenn beim Aufwickeln etwas gerissen sein sollte oder die Form nicht ganz rund geworden ist… Ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht.

Für das perfekte Äußere: 

400ml Sahne in einem Topf erwärmen und ca. 150g Vollmilchschokolade darin schmelzen lassen. Die Schokosahne ebenfalls über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag die Schokosahne mit dem Mixer steifschlagen, die Torte aus dem Ring lösen und mit der Sahne einstreichen. Wer es besonders ordentlich mag, nimmt eine Palette (oder ein großes Messer), ansonsten kann man die Oberfläche auf gewollt wellig gestalten.

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Als Deko eignen sich frische Himbeeren, die “unordentlich” oben auf der Torte verteilt werden. An den Rand kommen Schokoblättchen, die aus dunkler und weißer Schokolade selbst hergestellt werden können. Dazu ca. 150g dunkle Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und auf einem Stück Backpapier glatt ausstreichen. Wer möchte, gibt noch einige Stücke weiße Schokolade in den Schmelztopf und spritzt die mit einem Löffel in unregelmäßigen Streifen auf die dunkle Schokolade. Nach dem Aushärten in grobe Stücke brechen und den Tortenrand (und, wenn noch etwas übrig ist, die Oberfläche) damit dekorieren. Hierbei hatte ich tatkräftige Unterstützung meiner kleinen Nachbarin, die auch gleich die Qualitätskontrolle der Schokolade übernommen hat – verantwortungsvoll und vorbildlich! 🙂

Damit es keinen Matsch beim Schneiden gibt, sollte die Torte am besten vor dem Dekorieren geschnitten werden. Zum Abschluss noch etwas Kakao auf die freien Sahne-Flächen sieben und fertig ist das gestreifte Torten-Abenteuer.

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Macho, Macho … pardon: Matcha-Mango-Torte

“Oh, ein grüner Lattenzaun!”, rief eine mir sehr vertraute Person männlichen Geschlechts beim Blick auf die Torte im Kühlschrank. “Das sieht ja wild aus. Ist da Gurke drin?”, fragte eine mir nicht ganz so vertraute, ebenfalls männliche Person, die gestern in der Mittagspause die Reste futterte. Zugegeben: Mit ihrem grünen Biskuit und der Obstdeko sieht die Matcha-Mango-Torte schon ziemlich ungewöhnlich aus. Das Geheimnis des grünen Teigs ist Matcha-Tee-Pulver, das schon in kleinen Mengen eine ganze Schüssel voller Teig quietschgrün werden lässt.

Die Torte ist etwas zeitintensiv, aber die einzelnen Arbeitsschritte sind einfach und das Ergebnis kann sich auf jedem Kuchenbüffet sehen lassen. Am Besten backt und schichtet man alles und lässt die Torte über Nacht im Kühlschrank richtig fest werden. Ganz wichtig: Erst schneiden, dann die Mangoscheiben und Physalis drapieren!

Hier die Zutaten für den Biskuit: 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

75g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

2 TL Matcha-Pulver

1 Prise Salz

Vorab schonmal den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und Wasser aufschlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln dazugeben und weiterrühren. Damit es keine Klümpchen gibt, Mehl, Backpulver und Matcha auf die Creme sieben und ganz kurz unterheben. Jetzt kommt der schwierigste Teil des ganzen Rezepts: Mit einem Spritzbeutel und Lochtülle (Stern geht auch, dann werden die Streifen nur nicht glatt) ca. 50 Streifen von etwa 11 cm Länge auf die beiden Backbleche spritzen. Dabei etwas Abstand zwischen den einzelnen Streifen lassen, da der Teig beim Backen noch verläuft. Die Streifen ca. 8 Minuten lang backen. Vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Für die Teigböden einen Tortenring auf 18 cm einstellen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und den restlichen Teig einfüllen.

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Der Biskuit backt ca. 15 Minuten. Ebenfalls abkühlen lassen. Danach mit einem großen, scharfen Messer längs in der Mitte durchschneiden, sodass zwei Böden entstehen.

Die Zutaten für die Creme: 

3 Mangos

9 Blatt weiße Gelatine

75g Zucker

500g Magerquark

500ml Cremefine zum Schlagen (oder Sahne, wer mag)

Die Gelatineblätter klein schneiden und in kaltem Wasser nach Anleitung einweichen. In der Zwischenzeit einen der grünen Böden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring mit etwas größerem Durchmesser drumherumstellen. Zwei der Mangos werden geschält und in Würfel geschnitten. Danach mit dem Pürierstab fein pürieren.

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Von dem Püree 3 EL abnehmen und abgedeckt kalt stellen (kommt bei der Deko wieder zum Einsatz). Der Rest Püree wird mit dem Zucker und dem Quark verrührt. Die Cremefine steifschlagen. Die Gelatine ausdrücken und für ein paar Sekunden in die Mikrowelle geben, bis sie flüssig wird. Alternativ geht auch ein kleiner Topf auf der heißen Herdplatte. Ein paar Löffel von der Creme in die aufgelöste Gelatine geben, dann mit einem Schneebesen unter die Creme rühren. Zum Schluss die geschlagene Cremefine unterheben und kurz kaltstellen, bis die Masse anfängt zu gelieren.

Mango Nummer 3 wird geschält und die Hälfte des Fruchtfleisches in kleine Würfel geschnitten. Die andere Hälfte im Kühlschrank aufheben, bis dekoriert werden kann. Die Hälfte der  Creme wird auf dem Tortenboden verteilt, dabei die Creme bis an den Rand des Tortenrings streichen. Den zweiten Boden auflegen, darauf die Mangowürfel verteilen und mit der restlichen Creme bedecken.

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Die Oberfläche mit einer Palette glattstreichen. Die Torte bleibt für ein paar Stunden im Kalten, am Besten über Nacht.

Jetzt darf dekoriert werden: Dazu zuerst den Ring entfernen und den Kuchen in 12 oder 16 Stücke schneiden. Dann werden die Biskuitstäbchen dicht an dicht außen an den Tortenrand gestellt. Das kaltgestellte Mangopüree auf der Torte verteilen und die restliche Mango in dünne Scheiben schneiden. Auf dem Püree verteilen und wer mag, gibt noch ein paar Physalis dazu.

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Schicht für Schicht: Geschichtete Kirsch-Biskuit-Torte

Kaum steht mein Geburtstag vor der Tür, werden die Kuchenpläne gestartet: Streusel? Cake Pops? Torte? Schokolade? In diesem Jahr fiel die Entscheidung sehr schnell auf Sauerkirschen. Damit stand der fruchtige Part der Torte fest. Ebenfalls mitspielen durften schließlich heller und dunkler Biskuit und eine frische Creme aus Quark und Joghurt.

Das Backen und Schichten der Torte braucht etwas Zeit, aber der Aufwand lohnt sich!

Die Biskuits für den Boden und die Rolle können schon einen Tag vorher gebacken werden, unter einer Haube bleiben sie auch über Nacht locker und saftig.

Für den dunklen Biskuit

4 Eier

3 EL kaltes Wasser

je 65g Mehl und Speisestärke

80g Zucker

30g dunkler Backkakao

1 TL Backpulver

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß mit dem kalten Wasser zu festem Schnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und während des Rührens die Eigelbe einzeln in die Rührschüssel “flutschen” lassen. Ganz zum Schluss Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao darübersieben und ganz vorsichtig unterheben.

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Der Teig kommt in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm Durchmesser) und dann bei 160 Grad (Umluft) auf einer der unteren Schienen in den Backofen. Nach ca. 20 Minuten ist der Boden fertig. Kurz abkühlen, aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.

Für den hellen Biskuit (Rolle): 

4 Eier

4 EL kaltes Wasser

80g Zucker

160g Mehl

1 TL Backpulver

ein paar EL Kirschmarmelade

Der helle Biskuitteig wird wie oben beschrieben gerührt, aber anstatt in eine Springform, auf den Backblech gestrichen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 220 Grad hochhieven und den hellen Teig auf einer der unteren Schienen für etwa 8 Minuten backen.

Anschließend den heißen Teig auf ein mit etwas Zucker bestreutes Küchentuch stürzen, das Backpapier leicht befeuchten und vorsichtig abziehen.

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Der Boden wird noch warm mit der Kirschmarmelade bestrichen und von der langen Seite eng aufgerollt, sodass eine Biskuitrolle entsteht.

Für die Füllung 

1 Glas Sauerkirschen

in einen Topf geben und aufkochen.

1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit Kirschsaft und 2 EL Zucker anrühren und die Kirschen damit andicken. Wenn das Ganze einen kleinen Schwips haben darf, einfach noch einen Schuss Kirschwasser dazugeben.

Wenn Biskuits und Kirschen ausgekühlt sind, geht es ans Schichten.

Als erstes den dunklen Boden auf eine Tortenplatte legen und die Kirschmasse daraufstreichen. Einen Tortenring drumherum stellen und von der Biskuitrolle ca. 10 dünne Scheiben abschneiden. Die Scheiben auf den Kirschen anordnen.

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Für die Quark-Creme:

500g Magerquark

250g Naturjoghurt und

3 EL Puderzucker verrühren.

6 Blatt weiße Gelatine in kleine Stücke schneiden und in kaltem Wasser einweichen. Nach Packungsanweisung einweichen lassen, ausdrücken und erwärmen. Einen Löffel von der Masse in die warme Gelatine rühren, dann diese Mischung in die Quark-Creme geben und zügig mit dem Schneebesen verrühren. Sobald die Creme anfängt, fest zu werden, auf den Kuchen streichen, die Oberfläche glattstreichen und ab in den Kühlschrank damit.

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Die restliche Biskuitrolle wird in dünne Scheiben geschnitten und dekorativ auf der Torte verteilt. Kleiner Tipp: Zuerst den Kuchen in Stücke schneiden, dann die Scheiben auflegen – so bleibt die Optik intakt, das Auge isst schließlich mit…