Archiv der Kategorie: Käsekuchen

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Johannisbeer-Käsekuchen mit Vanillestreuseln

Knusprig, cremig und fruchtig: Ein Kuchen ganz nach meinem Geschmack

Es wird allerhöchste Zeit, endlich mal wieder einen Käsekuchen zu backen. Dieser Lieblingskuchen ist in den letzten Wochen im Hause krimiundkeks sehr vernachlässigt worden… Wie praktisch, dass der Johannisbeerstrauch im Garten meiner Eltern noch eine kleine Menge der roten Beeren hergegeben hat, diese geben dem Kuchen einen frisch-sauren Kick. Um der Säure einen passenden Gegenspieler zu bieten, habe ich mich für eine große Portion Vanille im Teig und in der Käsekuchenmasse entschieden. Da ich kein Freund von großem Aufwand bin, kommt der schnell geknetete Streuselteig hier gleich doppelt zum Einsatz: Als Kuchenboden und als knuspriges Topping in Form einer üppigen Schicht Streusel.

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe den Kuchen in einer kleinen Springform mit knapp 20 Zentimeter Durchmesser gebacken. Wer den Käsekuchen in der üblichen 26er Springform backen möchte, verdoppelt einfach die Zutaten.

Hier sind die Zutaten für einen kleinen Kuchen:

Streuselteig

125g Mehl

50g Zucker

1/2 Vanilleschote, das Mark auskratzen

65g Butter, in kleine Würfel geschnitten

evtl. 1-2 EL Milch

Alle Zutaten mit den Händen in einer Schüssel zu Streuseln verkneten. Falls der Teig zu bröselig sein sollte, einfach 1-2 Esslöffel Milch dazugeben.

Den Backofen auf ca. 170 Grad Ober-Unterhitze vorheizen und eine kleine Springform mit Backpapier auslegen. Ich stelle bei Käsekuchen ohne Rand auch immer einen Streifen Backpapier an den Innenrand der Form, dann klebt beim Herauslösen wenig am Papier und der Kuchenrand bekommt nicht so viele unschöne Löcher.

Etwa die Hälfte der Streusel auf dem Boden der Form verteilen und mit einem Löffel gleichmäßig andrücken.

Käsekuchenmasse

500g Quark (ob Magerstufe oder Sahnequark – ganz wie Ihr mögt)

50g Zucker

2 Eier

1/2 Vanilleschote, auch hier das ausgekratzte Mark

2 EL Milch

1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Johannisbeeren – ich habe mal wieder nicht abgewogen, aber es war ein Dessertschälchen voll. Nehmt einfach eine große Handvoll Beeren für die kleine Form, dann passt das schon… 😉

Alle Zutaten bis auf die Beeren mit dem Schneebesen der Küchenmaschine cremig rühren. Ganz zum Schluss die Beeren vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben und die Quarkcreme auf dem Streuselboden verteilen.

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Jetzt haben die Streusel ihren großen Auftritt: Den restlichen Teig mit den Händen in groben oder feineren Streuseln über die Creme bröseln.

Der Kuchen wandert für ca. 50 Minuten auf der unteren Schiene in den Backofen. Wenn die Masse nicht mehr „wabbelig“ aussieht, ist der Kuchen fertig. Am Besten lasst Ihr den Käsekuchen bei leicht geöffneter Tür im Backofen auskühlen. So kühlt er langsam ab und fällt nicht in sich zusammen.

Käsekuchen mit Johannisbeeren

Mit dem Johannisbeer-Käsekuchen mache ich beim „Knuspersommer 2016“ mit, einem Event, das Sarah vom Knusperstübchen dieses Jahr schon zum dritten Mal veranstaltet. Auch Ihr könnt mitmachen und Euer Sommerrezept beisteuern. Wie? Das erklärt Euch Sarah in ihrem Knusperstübchen. Klickt einfach auf das Banner. 🙂

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Ed von Schleck-Kuchen mit Erdbeeren

Erfrischend mit Erdbeeren und leichter Creme

Früher war alles besser? Mh, das lassen wir jetzt mal unkommentiert so stehen… Eines war früher auf jeden Fall großartig: Es gab Ed von Schleck, das Eis zum Hochschieben mit dem tollen, roten Spiralmuster (heißt heute irgendwie anders, wie schade!). Ein Revival des Klassikers ist an diesem Wochenende in der krimiundkeks-Versuchsküche eingezogen: Ein erfrischender Kuchen mit Erdbeeren, Biskuitboden und einer leichten Creme aus Quark und Joghurt – und natürlich einer Spirale aus leckerem Erdbeerpüree on top.

Das Muster in die Creme zu ritzen, hat ein bisschen gedauert, dafür sieht der Kuchen wirklich Spitze aus und macht gleich Lust auf Erdbeeren und Sommer – bitte ohne Unwetter…

Ich habe die Miniversion in einer Form mit ca. 18cm Durchmesser gebacken. Wer eine 26er-Springform nehmen möchte, verdoppelt einfach die Menge der Zutaten.

Das Rezept für eine Mini-Tortenform:

Biskuitboden

2 Eier, bitte trennen

2 EL kaltes Wasser

60g Mehl

25g Zucker

1/2 Päckchen (=20g) Vanillepuddingpulver oder einfach Speisestärke

Zuerst Eiweiß mit Wasser zu steifem Schnee schlagen. Den Zucker während des Rührens einrieseln lassen und weiterrühren. Dann die Eigelbe nacheinander hinzugeben. Ganz zum Schluss Mehl und Puddingpulver mischen und auf die Creme sieben. Das Ganze nur mit einem Teigschaber oder Löffel leicht unterheben, nicht mehr aufschlagen, sonst wird der Teig zäh.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, die Form einmal auf der Arbeitsplatte aufklopfen und in den auf ca. 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen schieben.

Ed von Schleck Biskuit

Auf mittlerer Schiene backt der Biskuit etwa 15 Minuten. Besser im Auge behalten, Biskuit wird schnell dunkel und trocken, wenn er zuviel Hitze bekommt!

Auf einem Gitter auskühlen lassen und den abgekühlten Boden auf eine Tortenplatte legen. Einen Tortenring um den Boden stellen.

Die Creme

250g Quark (Fettstufe je nach Geschmack)

250g Naturjoghurt

2 EL Ahornsirup

6 Blätter weiße Gelatine

Alle Zutaten mit dem Mixer gut verrühren und kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Gelatine kleinschneiden und nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen.

Und sonst?

Eine Schale Erdbeeren

Die Erdbeeren putzen und einen Teil in Scheiben schneiden. Ich habe die Menge nicht abgewogen, sondern nach Lust und Laune geschnippelt. Es müssen jedenfalls so viele sein, dass man sie in mehreren Schichten auf dem Biskuitboden stapeln kann. Für das Püree eine Handvoll Beeren mit dem Pürierstab fein pürieren und kalt stellen.

Ed von Schleck Erdbeeren

Jetzt ist sicher auch die Gelatine eingeweicht: Ausdrücken und in der Mikrowelle kurz erwärmen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Einen Löffel Creme in die Gelatine rühren, damit sie sich ein bisschen abkühlt und dann diese Mischung in die Creme rühren. Gleichmäßig mit dem Schneebesen oder dem Mixer unterrühren, sonst bilden sich kleine, fiese „Gummibären“ in der Creme. Sobald die Masse zu gelieren beginnt (nach ca. 10 Minuten im Kühlschrank), auf dem mit Erdbeeren belegten Boden verteilen und den Kuchen in den Kühlschrank stellen.

Warten…

Ist die Masse schnittfest, kann das große Schnitzen beginnen: Für das Spiralmuster auf der Oberfläche die Konturen mit einem kleinen Messer in die Creme ritzen und die Zwischenräume auskratzen.

Ed von Schleck Rillen Ed von Schleck Rillen II

Ich habe einen kleinen Espressolöffel (den Stiel) als Werkzeug benutzt und das ging sehr gut. Die entstandenen Rillen mit dem Erdbeerpüree auffüllen.

Ed von Schleck Rillen III

Auch hier hat der kleine Löffel sich als sehr praktisch erwiesen. 😉 Wer mag, dekoriert noch mit ein paar frischen Erdbeeren und dann ab auf den Tisch mit dem Kunstwerk!

Ed von Schleck

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Backen ohne Backen: Erfrischende Erdbeer-Torte mit Keksboden

Endlich gibt es wieder frische Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeeren schmecken und nicht wie Wasser im Erdbeerkostüm! Dazu noch Pfingsten und Hochzeitstag – allerbeste Gründe, um eine Erdbeer-Torte zu backen. Stopp, finden Sie den Fehler: Das „Backen“ übernimmt in dem Fall der Kühlschrank, denn ich habe mich für einen Kuchen ohne Backen entschieden. Etwas Wartezeit sollte man also einrechnen, wenn das Kuchenstück nicht vom Teller fließen soll, wie es mir ungeduldigem Ding leider passiert ist… Merke: Nach nur drei Stunden ist der Kuchen zwar einigermaßen stabil, aber noch nicht in der Lage, die Form von selbst zu halten. 😉 Dem leckeren Geschmack hat es natürlich trotzdem nicht geschadet!

Los geht’s, hier sind die Zutaten für eine Erdbeer-Torte mit ca. 22 cm Durchmesser: 

Boden: 

15-20 Oreo-Kekse

1 EL Frischkäse

Die Kekse in der Küchenmaschine oder ganz martialisch im Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerbröseln und mit dem Frischkäse vermischen. Natürlich könnte man anstelle des Frischkäses auch zerlassene Butter nehmen, aber a) war noch ein Rest Frischkäse im Kühlschrank und b) steckt in den Oreos schon genug Fett.

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Einen Tortenring auf die entsprechende Größe einstellen, auf eine Tortenplatte stellen und die Masse darin festdrücken. Der Boden kommt in den Kühlschrank, damit er fest werden kann.

Für den Belag: 

300g Tiefkühl-Erdbeeren

im Topf auf dem Herd auftauen und pürieren. Wenn keine Kinder mitessen, können noch ein paar Esslöffel Erdbeer-Limes dazugegeben werden. Das Püree abkühlen lassen.

500g Quark

250g Naturjoghurt

50g Zucker

mit dem Mixer oder Schneebesen cremig rühren – auf jeden Fall so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat und nicht mehr knirscht.

wer hat und mag:

eine Handvoll gefriergetrocknete Erdbeer-Crispies (gibt’s im Fachhandel und online) untermischen.

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6-8 Blatt weiße Gelatine

nach Packungsanweisung klein schneiden und in kaltem Wasser einweichen.

In der Zwischenzeit

500g frische Erdbeeren

putzen und etliche Früchte halbieren. Die halbierten Erdbeeren werden mit der glatten Schnittfläche nach außen an den Rand des Tortenrings gestellt. Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden.

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Jetzt ist etwas Geschicklichkeit gefragt: Gelatine ausdrücken und das überschüssige Wasser abgießen. Die Gelatine für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erhitzen, bis sie sich komplett aufgelöst hat. Aber wirklich nur ganz kurz! Wird die Gelatine zu heiß, geliert die Masse nicht mehr! Alternativ kann die Gelatine auch in einem kleinen Topf kurz auf der Herdplatte erhitzt werden. Anschließend ein oder zwei Löffel von der Quarkcreme in die aufgelöste Gelatine geben und gut verrühren. Erst jetzt die Gelatine-Quark-Masse in die übrige Creme geben und kräftig (!!!) und zügig verrühren. Sobald die Masse beginnt zu gelieren, auf dem Keksboden verteilen. Das Erdbeerpüree zur Creme geben und mit einer Gabel wie beim Marmorkuchen-Backen spiralförmig unterrühren. Die Erdbeerscheiben dekorativ auf der Creme verteilen und den Kuchen für mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

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Fruchtig und cremig: Käsekuchen mit Aprikosen

Käsekuchen könnte ich ja zu jeder Tag- und Nachtzeit essen – und langweilig wird das sicher nie, weil man den Klassiker auf so viele unterschiedliche Arten backen kann. Neben Varianten mit Streuseln mag ich besonders gerne Käsekuchen mit Früchten. Heute ist ein Rezept mit Aprikosen an der Reihe. Fruchtig, cremig, lecker.

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser: 

1 große Dose Aprikosenhälften

abtropfen lassen

Für den Teig:

300g Mehl

50g Zucker

2 Eigelb

200g Butter

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten (Eiweiß für die Füllung aufheben!) und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Zwei Drittel des Teiges als Boden in einer Springform ausrollen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 15 bis 20 Minuten vorbacken.

Nach einer kurzen Abkühlphase und nachdem die Ofentemperatur um 20 Grad heruntergeschaltet wurde, den restlichen Teig zu Rollen formen und als Rand an die Form drücken. Den Boden mit den Aprikosenhälften belegen und zwei Esslöffel Haferflocken (oder Semmelbrösel/gemahlene Mandeln oder Nüsse…) darauf streuen.

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Für die Füllung:

7 Eiweiß (5 + die 2 von den Eiern für den Boden)

50g Zucker

750g Magerquark

50g Zucker + 1 EL Vanillezucker

5 Eigelb

2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Zuerst das Eiweiß steifschlagen und nach und nach 50g Zucker einrieseln lassen. In einer zweiten Schüssel alle anderen Zutaten verrühren. Zum Schluss den Eischnee unterziehen und die Masse auf dem Teigboden verteilen.

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Auf der unteren Schiene kommt der Kuchen für ca. 60 Minuten in den Ofen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit etwas Backpapier abdecken. Damit der Kuchen nicht zusammenfällt, zuerst eine Weile im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Erst dann herausnehmen, aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen (am besten über Nacht).

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Wer nascht nicht gerne Plätzchenteig? Käsekuchen „Half-baked Cookie Dough-Style“

Mal ehrlich: Das Beste am Kuchenbacken ist doch das Teig-Naschen, oder?   Ganz besonders beliebt sind Streuselteig und Plätzchenteig, so war das zumindest bei uns zu Hause immer – und führte dazu, dass meine Mutter immer eine Handvoll Streusel mehr kalkuliert hatte, damit noch genug für den Kuchen übrigbleiben konnte… Vielleicht ist deshalb auch dieses eine Eis einer Marke, die die Leckerei in bunten Pappbechern und mit fantasievollen Namen anbietet, so beliebt: „Half-baked Cookie Dough“, Teigstückchen in cremigem Vanilleeis versteckt, mjammi…

Diese Kombi müsste sich doch auch mit Käsekuchen realisieren lassen. Nach längerem Überlegen habe ich zu Weihnachten das Experiment gestartet und einen Käsekuchen mit versunkenen Bällchen aus rohem Cookieteig gebacken. Das Ergebnis: Oberlecker! Allerdings auch sehr mächtig und nicht unbedingt zum Nachmittagskaffee nach dem Weihnachtsessen zu empfehlen… 😉

Die Vorbereitungen dauern etwas, aber der Aufwand lohnt sich, wenn einmal ein ausgefallener Käsekuchen auf dem Tisch stehen soll.

Hier sind die Zutaten:

Für den Cookieteig

150g Butter

100g Zucker

200g Mehl

ca. 6 EL Milch

gehackte Schokolade nach Lust und Laune

zu einem festen Teig verkneten. Etwa ein Drittel der Teigmasse im Kühlschrank zwischenlagern und aus den anderen zwei Dritteln Mini-Cookies backen. Dafür kleine Kugeln formen, mit etwas Abstand nebeneinander auf ein Blech legen und leicht flachdrücken.

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Mindestens 16 Cookies sollten es werden, damit auf jedes Kuchenstück ein Cookie „geklebt“ werden kann, die restlichen werden später auf dem Kuchen verteilt. Die Cookies im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Je nach Größe und Herdmodell kann die Backzeit länger oder kürzer ausfallen – besser öfter mal nachschauen, nicht dass es Briketts werden!

Für den Tortenboden

150g Mehl

1/2 TL Backpulver

50g Zucker

75g Butter

1 Ei

2 EL dunklen Backkakao

zu einem Knetteig verarbeiten und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform als Boden ausrollen. Der Boden ist relativ dick, wer lieber einen dünneren Boden hat, kann auch nur zwei Drittel Teig ausrollen und den Rest nach dem Vorbacken als Rand in die Form drücken. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 180 Grad für 10 Minuten vorbacken.

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Die Quark-Creme wird aus

4 Eigelb

1 Kg Magerquark

1 Tütchen Vanillepuddingpulver

100g Zucker

gerührt. Das Eiweiß extra zu Schnee schlagen und zum Schluss unter die Creme geben. Dadurch wird die Masse herrlich fluffig und luftig. Die Creme wird auf dem Teigboden verteilt. Jetzt fehlen noch die Teig-Bällchen: Von dem gekühlten Cookieteig kleine Mengen abstechen und zu Kugeln formen. Die Kugeln in der Masse versinken lassen und den Kuchen bei 175 Grad Ober-Unterhitze für etwa 60 Minuten backen.

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Wird die Oberfläche zu dunkel, einfach eine Schiene runtergehen. Den Käsekuchen im Ofen auskühlen lassen – am besten über Nacht.

Für die Deko den Kuchen in 16 (oder 12) Stücke schneiden, mit etwas Kuvertüre an der Rückseite jedes Stücks einen Cookie aufkleben, die restlichen auf dem Kuchen verteilen. Sie müssen nicht angeklebt werden. Zum guten Schluss noch etwas Puderzucker darüberstäuben und fertig ist die Laube.

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Sommer-Comeback ohne Backen

Mango-Sanddorn-Minitorte mit Quarkcreme

Ein bisschen Südsee, ein bisschen Ostsee, ein bisschen Frische, ein bisschen Farbe… Beim Blick nach draußen und auf das neblig-graue Wetter heute wünsche ich mir spontan den Sommer zurück. Wenn das wettertechnisch schon nicht klappen will, dann soll bitte zum Wochenendkaffee die Sonne scheinen. So! Vom letzten Rügen-Urlaub steht noch ein Fläschchen Sanddornlikör im Regal, dazu passen tropische Mango, eine erfrischende Creme aus Quark und Joghurt und ein knuspriger Keks-Boden. Und das Ganze geht auch noch fix und ohne Backen, nur ein bisschen Geduld für die Kühlzeit sollte man mitbringen. Und jetzt: Auf die Teller damit und in den Urlaub zurückträumen…

Die Zutaten für eine kleine Torte (18cm Durchmesser):

100g fein zerbröselte Haferkekse und

40g flüssige Butter

mit einem Löffel verrühren und auf einem großen, flachen Teller oder einer Tortenplatte verteilen.

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Vorher einen Tortenring aufstellen und die Platte mit etwas Öl einreiben – dann klebt der Boden anschließend nicht am Porzellan fest. Den Boden samt Ring kaltstellen.

250g Quark

150g Naturjoghurt

mit 2 EL Puderzucker verrühren.

4 Blatt weiße Gelatine

nach Packunsganweisung in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in der Mikrowelle oder im heißen Wasserbad vorsichtig auflösen. Etwas von der Joghurt-Quark-Masse mit der Gelatine vermischen und dann alles unter die restliche Creme rühren. Am besten nimmt man dazu einen Schneebesen, dann ist die Gefahr relativ gering, dass sich Gelatine-Klümpchen bilden.

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Wenn die Creme anfängt zu gelieren, auf dem Boden verteilen und alles wieder in den Kühlschrank stellen.

1 Mango (frisch oder 200g Tiefkühl-Mango)

schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer mag, gibt noch

4-5- EL Sanddornlikör dazu.

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4 Blatt weiße Gelatine wie oben beschrieben einweichen, auflösen und unter das Mangopüree rühren. Wenn auch diese Masse geliert, auf der Joghurt-Creme verteilen und den ganzen Kuchen noch eine Weile kaltstellen. Nach etwa einer Stunde ist die Torte schnittfest und kann serviert werden.

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Soll die Torte in einer „normalen“ Tortenform zubereitet werden, wird die Zutatenmenge einfach verdoppelt. Natürlich schmeckt das Ganze auch ohne Alkohol, aber die Kombination aus süßer Mango und herb-saurem Sanddorn finde ich persönlich sehr spannend und lecker.

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Apfel-Topfenstrudel-Päckchen

Die Qual der Wahl: Topfen- oder Apfelstrudel, was darf’s denn sein? Weil ich mich so gar nicht zwischen cremig und fruchtig entscheiden konnte (und außerdem freundliche Kolleginnen ihre Apfelernte teilen wollten), gab es eine Mischung aus beiden Alpen-Leckereien. Keine Sorge, ich habe keinen Strudelteig gezogen, sondern ganz faul auf den fertigen aus dem Kühlregal zurückgegriffen und auch keinen „echten“ Strudel gewickelt. Das Ergebnis des Experiments sind kleine Strudel-Päckchen, die nicht nur himmlisch nach Skiurlaub und Hüttenschmankerl schmecken, sondern mit wenigen Handgriffen gemacht sind.

Zutaten für 12 Päckchen: 

1 Packung fertige Strudelteigblätter (Yufka/Filo)

250g Quark (=Topfen, gell, liebe Freunde aus den Alpenländern…)

40g Zucker

1 Ei

2 EL Puddingpulver (ich hatte noch „Mandel“-Geschmack da, Vanille passt auch gut)

50g Rosinen, gerne in Rum eingelegt

2-3 Äpfel (je nachdem, wie groß sie sind)

1 EL Paniermehl oder gemahlene Mandeln

Zimt nach Lust und Laune

Zunächst den Backofen auf ca. 190 Grad (Umluft) vorheizen, bei Ober-Unterhitze auf 200 Grad.

Für die Quarkfüllung den Quark mit Ei, Zucker und Puddingpulver verrühren. Dann die Äpfel vierteln und nochmals in Scheiben schneiden, aus den Scheiben kleine Stifte schneiden. Wer mag, kann die Schale dranlassen, ansonsten schälen. Mit Paniermehl (oder Mandeln), Zimt und Rosinen mischen.

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Erst jetzt den Strudelteig aus der Packung nehmen, denn er trocknet ziemlich schnell aus. Jeweils drei Teigblätter aufeinander legen und in vier Quadrate schneiden. Jetzt wird es ein bisschen fitzelig, denn die dreischichtigen Quadrate müssen in Muffinförmchen gesetzt werden (am besten eignen sich diese aus Silikon). In jedes Förmchen einen Klecks Quarkcreme geben und einen Löffel der Apfelmasse daraufsetzen. Die überstehenden Teigecken – mehr oder weniger – dekorativ über den Äpfeln zusammenfalten und alles auf einem Blech auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

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Die Kunst ist, die Teigspitzen knusprig zu bekommen, aber nicht verbrennen zu lassen. Die Päckchen aus den Formen lösen und einen Moment abkühlen lassen. Schmecken pur oder mit Vanillesoße, Sahne, Vanilleeis… Ein leichter Puderzucker-Schnee macht sich übrigens auch ganz gut.

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Amaretto-Pfirsich-Schnitten mit Quarkcreme und Sesam-Streuseln

Lecker sind sie ja, diese saftigen Weinbergpfirsiche. Doch die köstlichen plattgedrückten Früchte haben ein Problem: Sie lassen sich nicht lange lagern und werden schnell schrumpelig und matschig… Gestern habe ich eine Schale in Bioqualität bekommen und heute stellte sich die Frage: Was tun damit? Die Lösung war schnell gefunden. Die Pfirsiche nehmen zuerst ein Amaretto-Bad und landen dann gemeinsam mit einer lockeren Quarkcreme auf einem Boden aus Streuselteig. „Getoppt“ wird das Ganze von Sesam-Streuseln…

Zutaten für eine kleine rechteckige Form (ca. 20×30 cm):

2 Weinbergpfirsiche (oder „normale“) in Würfel schneiden und in einer kleinen Schüssel mit 3 EL Amaretto marinieren.

Für den Teig: 

200g Mehl

60g Zucker

1 EL Vanillezucker

90g Butter oder Margarine

1 Prise Salz

Aus allen Zutaten wird ein Streuselteig geknetet. Das geht am Einfachsten, wenn zuerst mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine alles vermischt und dann mit den Händen weitergeknetet wird. Etwa zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form streuseln und mit einem Löffel zum Boden festdrücken. Den Ofen schonmal auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Für die Quarkcreme: 

250g Quark mit

1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 EL Zucker und

1 Ei

verrühren und auf dem Boden verteilen. Die gewürfelten Pfirsiche darübergeben.

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Zum Schluss 2 EL Sesamsaat unter den restlichen Streuselteig kneten und alles mit den Händen über die Früchte bröckeln. Der Kuchen wird auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten gebacken. Ab und an mal einen Blick riskieren, nicht, dass die Streusel zu dunkel werden! Den Kuchen nach dem Auskühlen in Schnitten schneiden und mit Sahne, Eis oder ganz pur servieren.

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Käsekuchen-Muffins mit Stroopwaffeltjes drunter & drüber

Stroopwaffeltjes gehören zu Holland wie Gouda, Holzschuhe und Windmühlen. Klar, dass bei meinem letzten Holland-Aufenthalt das ein oder andere Tütchen der quietsch-süßen Butterwaffeln mit herrlich klebriger Sirupfüllung im Einkaufskorb landete. Während die großen Waffeln pur vernascht wurden, sahen die Mini-Waffeltjes so aus, als könnten sie perfekt in Muffinförmchen passen und als Boden für z.B. Käsekuchenmuffins dienen. Und siehe da: Da hatten sich Zwei gefunden… Und weil es doppelt lecker ist, wenn nicht nur der Boden, sondern auch das „Drüber“ knuspert, kamen neben der Boden-Waffel kurz vor Ende der Backzeit noch Waffel-Stückchen auf die Käsekuchenmuffins. Nicht, dass es später heißt, ich hätte nicht vorgewarnt: Achtung, erhöhte Suchtgefahr!

Die Zutaten für 12 Muffins: 

500g Magerquark

2 Eier

60g Zucker

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 Prise Salz

3 TL Öl (hier verwendet: Mandel-Vanille-Öl)

Zimt nach Belieben

Alle Zutaten mit dem Schneebesen in einer Schüssel verrühren.

12 Mini-Stroopwaffeltjes als Boden auf 12 Muffinförmchen verteilen

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und die Quarkmasse daraufgeben.  Auf der mittleren Schiene im auf 180 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Ein paar Minuten vor Ende der Backzeit einige in kleine Stücke gebrochene oder geschnittene Waffeltjes auf den Muffins verteilen und bis zum Ende mitbacken.

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Auskühlen lassen und genießen!

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Mini-Himbeer-Käsekuchen

Als kleines Überraschungsgeschenk für die liebe Kollegin, als Mitbringsel für den Kaffeeklatsch oder einfach mal so als Kuchen für die kleine Runde: Ein Käsekuchen im Kleinformat ist schnell gebacken und wird von (fast) allen geliebt. Für den kleinen Kollegen mit Himbeeren hier habe ich einen flexiblen Backrahmen auf 16 cm Durchmesser eingestellt und den Kuchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech gebacken.

Hier die Zutaten für die Himbeerfüllung: 

ca. 150g Himbeeren – TK oder frisch

1-2 EL Vanillepuddingpulver

1 EL Zucker

Zur Vorbereitung die Himbeeren in einem Topf kurz aufkochen. Das Puddingpulver mit etwas Wasser (wer hat, kann auch Himbeer- oder Kirschsaft nehmen) und dem Zucker laut Packung anrühren und die kochenden Himbeeren damit andicken. Die Masse etwas abkühlen lassen.

Für den Boden: 

100g fein zerbröselte Haferkekse (z.B. „Hobbits“)

mit 65g geschmolzener Butter zu einem Teig verkneten und auf dem Boden der kleinen Kuchenform verteilen. Die Form samt Teig in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen schonmal den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Für die Käsekuchenmasse: 

300g Frischkäse

100g Creme fraiche oder Schmand

2 EL Vanillepuddingpulver

50g Zucker

2 Eier

50g gehackte weiße Schokolade

Frischkäse, Creme fraiche, Puddingpulver und Zucker kräftig verrühren. Die Eier einzeln dazugeben. Zum Schluss noch die gehackte Schokolade unterrühren und die Masse auf den Keks-Butter-Boden geben. Die angedickte Himbeermasse wird löffelweise auf der Frischkäsecreme verteilt.

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Nicht wundern: Die Himbeeren versinken, aber das macht nichts. Den Kuchen ca. 40 Minuten auf der unteren Schiene backen und im Ofen auskühlen lassen.

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Gerade jetzt im Sommer schmeckt der Kuchen besonders erfrischend, wenn er noch eine Weile im Kühlschrank durchkühlt und dann direkt serviert wird!

Wer die Zutaten verdoppelt, kann den Kuchen in einer „normal“ großen Springform backen.

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